LL4- Die Clösterliche Disciplin.
Die Verwahrnuß der Aell ist aucheine Wacht der Sinnen / tnmassen dreAuffrichttgkeit deß Gemüths/ und derGlantz deß Drdens der Welt ein für.treffliches Beyspthl ist. Derowegensoll man in der ^ell (wie dre Gehor-same befehlet/) betten/bctrachten/ stu-dieren/arbeiten/ und endlichen schlaf-fem Dann gleich wie der Geist seineÜbung/also der Leib seine Ruhe habensoll. Aber derLeüffel/ welcher dte inder Arbeit Wachende nicht anfallendarss / hat mehrentheils sein Gespöttmit den Schlaffenden. Ern keuschesHertz ist ein startter Schutz wider allenächtliche Schrott- Bilder. Ein Re-ligioß wird sicher schlaffen/ wann ermrt guten Gedantten sich ins Bethals in ein Grab leget / oder in dieWunden der Seyten Mrifti sich ver-birget. Wann man von der Gefahrder Seelen handlet / da hat man dasBollwertt der Klugheit/undLugendvonnöthen.
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