Die ^lästerliche Distiplm. LZ/
und das nicht verlangen/wornach derEß-Lust gelustet/sonder was die Noth-wendigkeit der Natur suchet. Sannes stehet geschriben: Thut das Nicht/wornach das Fleisch trachtet in seinenLüsten.
(-) Es hat zwar die Natur gebot-Lenz daß wir über uns Sorg tragen/aber wann du derselben zuvil nachlas-sest/ ist es ein Laster. .Die Natur hatin die nothwendige Ding einen Lustgemischet/nicht darumb/daß wir den-selben verlangen sollen/sonder daß des-sen Zutritt uns die jenige Ding/ohnewelche wir nicht leben können / ange-nehmer mache. Wann die Natur ihrRecht und Gewalt brauchen solte/istes ein Überfluß.
(^) Da ist eine grosse Underschei-Dung vonnöthen/daß man der Naturdie immerhin abforderet/ etwas zu-gebe/ und etwas abschlage/ und mitnicht geben die eytele Ehr zurück halte/und mit geben die Natur ernähre. (/)Es ist nichts nützliches/ und nichtslustigers/ als eine wohl-verdauwete