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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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238
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Lz8 Die Llösterliche Disciplin.

und abgekochte Speiß. Nichts wür-cket besser das Heyl/ nichts schärpffetalso den Verstand. Sitemahlen dieVergnüglrchkett durch die mäßigeNahrung und Wohlstand deß Leibszugleich auch einen Lust und Fremdverursachet/ der Überfluß aber Kranck-heiten / Verdruß und Unmuth. (^-)Also ist durch die tägliche Erfahren-heit bewahret / daß durch dieErsätti-gung der Verstand verduncklet / undmit der Vile der Speiß die Lebens-Krafft geschwächet werde/also daß derWollust im überflüßigen Essen auchder Gesundheit deß Leibs schädlich ist/wann nicht die Mäßigkeit der Anrci-tzung Widerstand thut/und das/wasBeschwärden bringet/ dem Wollustentziehet.

(») Und nicht allein beschwäret derÜberfluß den Leib / sonder verwundtetauch die Seel. Die Gailheit hat sichallezeit bey der Ersättigung eingefun-Len / der Bauch und die GeburLhs-Glreder sind nahe beysammen. Nachder-Ordnung der Gliedern geht auch