Lz8 Die Llösterliche Disciplin.
und abgekochte Speiß. Nichts wür-cket besser das Heyl/ nichts schärpffetalso den Verstand. Sitemahlen dieVergnüglrchkett durch die mäßigeNahrung und Wohlstand deß Leibszugleich auch einen Lust und Fremdverursachet/ der Überfluß aber Kranck-heiten / Verdruß und Unmuth. (^-)Also ist durch die tägliche Erfahren-heit bewahret / daß durch dieErsätti-gung der Verstand verduncklet / undmit der Vile der Speiß die Lebens-Krafft geschwächet werde/also daß derWollust im überflüßigen Essen auchder Gesundheit deß Leibs schädlich ist/wann nicht die Mäßigkeit der Anrci-tzung Widerstand thut/und das/wasBeschwärden bringet/ dem Wollustentziehet.
(») Und nicht allein beschwäret derÜberfluß den Leib / sonder verwundtetauch die Seel. Die Gailheit hat sichallezeit bey der Ersättigung eingefun-Len / der Bauch und die GeburLhs-Glreder sind nahe beysammen. Nachder-Ordnung der Gliedern geht auch