Buch 
Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
Entstehung
Seite
245
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Die LlösterliHe Disciplin. 24z

Mle der Speisen an seiner Würckunggehinderet. (/^) Hergegen ist diesparsame und mäßige Speist demFletsch und dem Gemüth nützlich.Die Mäßigkeit bringet hervor eingrosses Alter. (") Mit einem Wort/der Abbruch ist eine Mutter der Ge-sundheit / der Wollust aber ist eine-Mutter viler Kranckheiten.

Aber es wird unrühmlich ftyn/wann wir unswehr wegen der Gesundheit / dann wegen derSeeligkmenthalten. (^) Fürwahr/ eininGentessung der Speisen wohl- ver-säumiger gedultiger Magen bringetvil Freyheit dem Gemüth, s //) Undes ist besser/der Magen leyde Schmer-tzen/als daß das Gemüth kranck dar-nider lige. Es ist auch besser / demLeib gebiethen/ dann ihme dienen.O« ) Angesehen ein außgemergleterLeib gleichsamb ein Zaum eines un-mäßigen Gemüths ist. O«) DerMagen begehrt und klopffet zwar an/jedoch aber ist er kein überlegenerEchuldforderer/ er wird mit wenigenentlassen/wan du ihme nur das gibst/

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