266 Die «klösterliche Disciplin.
geringen / und schier täglichen Anstös-sen unruhig gemacht werden/ welch-
rru8 Lletsnsis zierlich beschreibet: (L) Nl>r
andern Dingen verursachet diß viienein Schmertzen / daß heütiges TagsGeistliche Manner/und eines HeiligenDrdens Professen wegen der Zahl derTrachten streittig sind»
Wann einer cnvan ein geschwind-lauffendenPukß vcrspühre/oder einen schärpfferen s.v.IIrin,oder einen verderbten Eß-Lust/da pfleget er denAr>;t «Mb Rath / distr erforschet deren DingenDrsirch/ rüstet Latwerge / brauchet keine gesalzeneSachen / die nicht von Zimetrinden/ Eß-Näqe-lein/ und Muscacnuß geschmackct waren gema-cher worden. O wie häßlich ist «6 an einemMenschen/daß er/welcher von dem HimmlischenKirchen-Regiment reden folre/von den Lon/s-^turen zu «örtlcn kehrnet. Ein solcher
Ordens-Geistlicher ist vilmehr ein Lehr-Jüngerdeß Lpicuri dann Christi. Er sagt difts schadetdem Haupt / diß dem Magen / diß der Lebern.Der Butter ist einer verrvanderlicher Natur / dasBier machet Wind/ das Kraue verursachetSchwärNurhigkcir/ der Lauch entzündet dic Gall/die Gerste machet das Tropsfen / die Bonen ver-ftopffen / die Linsen machen blind/der Kaß ist inS-tzemein mehr» nutz. Stehend lang betten cr-
schwächec