2^4 Die klösterliche Disciplin
zwey Sachen geben/die Vernunfft/und jdie Gesellschafft/ welche ihn auß einem r
den Schwachheiten Underworffenen ^
zu einem überahl ftarcken Menschen (
machten. Dise Gesellschafft hat uns j
starck gemachet / thue dise hinweg / so ^
wirft du auch die Einigkeit deß s
Menschlichen Geschlechts / durch wel- k
ches das Leben erhalten wird/entzwey l!
schneiden. Die Religion machet es n
nach der Natur; dahero blühet das L
Klösterliche Leben. käliiiu8 sagt: (») ^ HWelche dise Gemeinschasst/ und Ver- n
gesellschafft deß Lebens annehmen / die g
kehren wiederum zu dem jenigen Guth/ n
das von Natur gut ist; sittemahlen tz
ich diejenige Gemeinschafft deß Lebensfür gantz vollkommen nenne/von deren H
alle eigene und besondere Besitzung ft
einer jeden Such außgeschlossen/ und , Avon welcher alle Gemüths-Zertren- st
nung / und Verwirrung / und Zanck ul
hindan ist. Hergegen wo alles ge- h,
mein ist/ die Gemüther/die Hertzen/die g,
Leiber/ und das/was wir zur Bewoh-nung/ und Underhaltung nothwendig ei
brau-