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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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274
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2^4 Die klösterliche Disciplin

zwey Sachen geben/die Vernunfft/und jdie Gesellschafft/ welche ihn auß einem r

den Schwachheiten Underworffenen ^

zu einem überahl ftarcken Menschen (

machten. Dise Gesellschafft hat uns j

starck gemachet / thue dise hinweg / so ^

wirft du auch die Einigkeit deß s

Menschlichen Geschlechts / durch wel- k

ches das Leben erhalten wird/entzwey l!

schneiden. Die Religion machet es n

nach der Natur; dahero blühet das L

Klösterliche Leben. käliiiu8 sagt: (») ^ HWelche dise Gemeinschasst/ und Ver- n

gesellschafft deß Lebens annehmen / die g

kehren wiederum zu dem jenigen Guth/ n

das von Natur gut ist; sittemahlen tz

ich diejenige Gemeinschafft deß Lebensfür gantz vollkommen nenne/von deren H

alle eigene und besondere Besitzung ft

einer jeden Such außgeschlossen/ und , Avon welcher alle Gemüths-Zertren- st

nung / und Verwirrung / und Zanck ul

hindan ist. Hergegen wo alles ge- h,

mein ist/ die Gemüther/die Hertzen/die g,

Leiber/ und das/was wir zur Bewoh-nung/ und Underhaltung nothwendig ei

brau-