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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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282 Die klösterliche Disciplin.

daß er in der Liebe deß Nächstens irrgehe; Dann wann jemand sagt/daßer Gott liebe/ und aber seinen Bruderhasset/der ist ein Lugner/und die War-herr ist nicht in ihme. Die Zucht kanohne Liebe nicht bestehen. Es ist eineschwäre Sund / wann jemand durchden Neyd und Zanck die Liebe einerGemeint) verletzet. Die allerfchwa-riste ist die/ wann der Obere selbstZweytracht. außsäet/und underhaltet/auff daß er sein Gewalt desto freyer/und sicherer brauchen könne.

Damit die Brüderliche Lieb erhal-ten werde / erforderet die Vernunfft/daß nichts auff eine neydische/ nichtsauff eine verstellte/O») oder falscheWeiß geschehe; inmassen ein jederSpöttler bey den Menschen verhäß-lich/ und vor Gott selbsten ein Greuelist. Mit den Einfältigen hat er seinGespräch ; Dann die Anstrich--tigkeit deß Gemüths/ (?/>) und dieEinfalt ist die Grundveste aller Tu-genden. N)as ist über die Einßrltigkeit?

Die Emfaltigkeit ist eine Beschaffen-