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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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283
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Die klösterliche Distiplm. 28z

heit deß Gemüths / welche den man-cyeriey Veranderungen/und aller ver-kehrter Meynung abgestorben ist/undvon kernen bösen Gedancken bewögtwird. Die Gleißnerey aber ein Standdeß Lerbs und deß Gemüths widerRechr/der mit aller eytelen Ersinnun-gen angefüllet rst. (^) Wir müssenaber der Emfaltrgkeit die Klugheit zu-geben / anst daß wir die Sicherheit inder Emfaltigkett besitzen/und die Vor-slchtigkerr rn der Klugheit zu brauchennicht unterlassen. Ich erkläre es nochbesser :Dre Crnfaltigkeit ist zweyfacht/die einte ist der Thorheit verwandt/die andere/die im Evangelio gerühmtwird / arthet nach der Klugheit derSchlangen. Darumb wird Job nichtnur allein wegen der Einfalt gelobt/sonder es wird noch darüber beyge-fügt / daß er auffrichtig und Gotts-förchtig gewesen seye. Gegen sichselbsten wäre er einfältig / gegen demNächsten auffrichtig/und Gottsförch-tig gegen Gott. Einfältig durch dieUnschuld / auffrichtig zu der Gerech-