Die (klösterliche Aistiplitt. 285
und traget Sorg darfür/die Einigkeitdeß Geists im Bande deß Frtdens zuUNderhalten. Er der Apostel beweiset/Laß noch weder die Einigkeit/ nochweder der Frid könne underhalterrwerden/es seye dann/daß die Bruderje einer den andern übertrage/und siedas °Band der Einigkeit vermittelstder Gedutt bewahren» Es rrmahnek scrApostel auch : (««) Einer trage deß an-dern Bürde/ und also werden ihr dasGesatz Khrtsti erfüllen« Undeyfferet nach den besten Gaaben; seyetnicht neydig. (77) Für allem aberhabt under euch gegen einander» einestate Liebe / dann die Liebe bedecket dieMenge der Sünden» (^) Und dieLrebe ist under den Verschmachungeuin Sicherheit/ist under dem Neyd undHaß gutthatig/ ist under dem Zanckund Hadern in Ruhe/ ist under dmheimlichen Nachstellungen uuschuldid.Warlich die Liebe bevestiger das Klö-sterliche Leben/und machet ein Klosterwider alle Anlauff unüberwindlich.
Wann ein Bruder vom andern