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Die getröste Wittib, oder Lebens-Ordnung einer betrübten Wittib : nach welcher sie kann getröst leben, und sterben
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H. iv.

Die betrübte Wittib / sott sich nichtbeklagen / wann sie von Freunden/oder Feinden verfolget wird.

LKAnn das Hertz schon vorhin mitBetrübnuß beladen ist / und nochdarzu Verfolgung/Unbill/Unrecht/ rc.kommen / so kan es gleichsam nicht än-derst seyn / als daß eine betrübte Wt-tib endlich in zaghaffte Klagen ausörs/che: O GOtt! du straffest michzu hart! mein Lreuy wird mir end-lich so schwer/daß ich es nicht mehr er-tragen kan. warum kommet dannalles Unhep! auf mich mir Haussen ?Warum muß ich allein so vi! leyden?Hat dann GOtt so gar schon auf michvergessen ? Ist dann nicht genug /daß ich das Liebste auß dem Haustverlohren/ sollen mich dann auch dieböse Leurh ängstigen / und pla-gen ? rc. Nicht also/ betrübte Wit-tib ! das heißet wider GOtt murren.Srhe an deinen gecreutzigten Chri-stum/ und bilde dir ein/ als rede dichdem Liebreichistcr Erlöser also an: D-e»A 4 rch-