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Leben der Heil. Toggenburgischen Gräffin und seeligen Mutter Sanct Iddä : sambt nutzlichen Lehr-Puncten und kurzem Bericht, von dero Löblichen Bruderschafft / auffgesetzt durch den Hochwürdigen Herrn P. Joachim, Abbten dess Gottshausses Fischingen, Ord. S. Bendicti
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93
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Heil, ffirdfsin Idda. -z

I. Es haben zwo Eblrchc vnd stamme

Persohnen auf dem Hörnlein / oberhalb -Fiicl mgen gewöhnet / aus denen war dieFraw mit dem bösen Eicctrag anqe«griffen/vnd jämmerlich geplagt/ also daßihr die «ne Scythen lahm gchhcben/vndsie nichts mehr reden kördre» NrcltSdestowemger ist sie alsbald/vnd eben zurStund von der Kranckbm rriedigetworden/da ihr stommer Mann vor St.Jddä Grab knyete/vnd für ihr Heyl vndGesundheit sein Christliches Gebe« ver,richtete. Darumb dieselbige Ehe - LernstGOtt dem HErrn beyde stölich Dancksagten/der in der Heil. Jdda so kräfftigvnd mächtig wäre / zur Ä^ederbringungder verlohrnen Gesundheit.

n. Es geschahe auff ein Zeit in derStatt Rapperschweyl/ daß ein Kind inein grosses Geschirr oder Wasser. Geltenfiele / vnd für todt von bannen getra-gen würd / darumb sein liebe Mutter eingroß Wainen vnd Klagen führte; vielkeuch wegen deß Kinds Fall treffen zu-sammen / vnd hauen ein Mitleyden.