Von dem Himmel.
thue/ zehlet mein Engel/kein Seüffzer bleibtmir unbelohnet/ wann ich nur anders will/so kan ich alle Augenblick einen Krantz desEwigkeit gewinnen.
5. Wann ich gleich auffder Himmelstraßschwitzen soll/wann gleich die Augen fliesten.Gvkt wartet auf mich / der mir mit seinerüigenen Hand alle Tropffen von meinenAugen abwischen wird.
6. Warum soll mir der Weeg zum Him-mel rauch seyn/GStt hat ihn gebahnet undeben gemachet/ so vil tausend Heiligen seyndarüber gelösten; Ist dann die Hand deßHErren eben an mir zu kurtz worden?
7. Wann ich tausend Leben solle darge-ben/so wäre doch dieses alles mit der gering-sten Freüde deß Himmels noch lang nicht zuVergleichen.
8. Bilde dir ein so grosse Freüd als duimmer kanst/so wirst du doch kein einzigesTröpflcin der Himlischen Wollust aussin-nen und ergreiffen.
9. Soll mein Leib jetzt nicht ein übrigesthuen/und der Seelen gehorsamen/weil erzu seiner Zeit klcirer als die Sonne scheinen/und mit vollen Bechern der ewigen Süßig-keit wird überschwemmet werden.
10. Was werden keüsche Augen alsdann«n GOtt und an allen Heiligen zu sehen ha,
B den?