Von dem Übel der Todtsünd, 27
iv. Alle Engel und Heiligen können kei-nen Sünder aus der Hüll erbitten.
n. Die Schwäre der Todtsünd kan nitausgesprochen / noch erkläret werden/wannschon Paulus selbst von derselben biß an denJüngsten Tag predigen thät.
12. Kein elendere Creatur ist anst derWelt/ als ein Sünder / wann er auch schonein Herr wäre der gantzen Welt.
iz« Ein einziger sündlicher Gedanckenhat den allerschönsten Engel zu dem abscheu-lichsten Teuftet gemacht.
14. Wann der Mensch auch nur eine ein-zige Todtsünd begehet/so füget er ihm selbstein grösseres Übel zu / als ihm GOtt selbst-zufügen köndte/wann E.r schon seinen äusser-sten Grimmen an ihm erzaigen wolte.
15. Alles Übel der ganzen Welt/als Hun-ger/Krieg/Pestilenz/rc. ist einMißgeburthher Sünden.
16. Die Günd hat den Sohn GStteSfein Leih und Leben / und seinen leistenMlutstropffen gekostet.
Am Dinstag.
Der Heiligen Cnglen.
e^LH vpffere dir auffSJESU' du Freud^ der Englen/disen Dinstag zu Ehren aller
lieben