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ße Hofnung dringen wir ein zu den unbegreiflichen Freuden des Him-mels, wie der heilige Othmarus, welcher was ihm GOtt gezeiget in §der Hofnung, auch m der That, und Sach selbsten erlanget hat. ^
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Ottenäir illi reZnum vk:i. Nicht allein in der dunkle der Hof- rnung, sondern in vollem Lichte, in eigner Erfahrniß, wurde Othmarus "des göttlichen Reichs ansichtig. Die Krone, die er vorgesehen, hat er ^erhalten ; sie glänzet auf seinem Haupt: er genießet würklich die Freu-de Gottes selbsten. Der gelehrte Abt Walafridus in seiner Lebensbe-schreibung am 6. Lap. redet also : clsvorionis wüstere operil)U8, e
exgLio non mulli rsmpori3 5 pgrio, gb Ki3 muriäanse perrurbarionig sn- l^uüii8, cceleüi8 Igricuäiriem Aauäü commiAi-gvir: Da Othmarus den -Werken der gewohnten Andacht obläge, und eine nicht lange Zeit ver- lflössen wäre, ist er aus der Enge dieser indischen Verwirrung in das wei- -te Feld der Himmels-Freuden aufgenommen worden. Aus dem Ker- >ker in das Reich , aus den Banden in das Vaterland, von der Sterb- llichkeit aufgelöset» ist er in den Himmel eingegangen. Da hat ihm GOtt :sein Reich in der Wahrheit gezeiget: das ist, seine unendliche GOttheit, '
den Abgrund aller Vollkommenheiten ; den himmlischen Hof, die glück- !seligste Himmels Stadt: mit welcher Verwunderung, mit welchem Ueber- ^fluß der Freude hat Othmarus das Reich GOttes, den Lohn seiner Ge- ^duld, seiner Verdiensten, das erstemal angesehen?
Es war ihm gezeiget das göttliche Lamm auf dem Berg Sionmit 744020. Jungfrauen ; er sahe die große Schaar aller Heiligen ausallen Völkern ; alle geziert mit meisten Kleidern, und mit Palmzweigenin den Handen : Zu dieser glückseligen Gesellschaft war er berufen, undzugeführt. O Herrlichkeit des göttlichen Reichs ! gedachte Othmarus;
0 wie gering ist zu schätzen, was ich auf Erden gelitten hab, gegen einerso unermäßlichcn Glori und Glückseligkeit!
In diesem glorreichen Reich glänzet nun der heil. Vater, in derWelt verachtet, verfolget, unterdrückt; itzt aber von GOtt erhöhet vonden Heiligen geehret, mit unaussprechlichen Freuden übergössen. Wasist es wunder ; daß er so vielmal auf Erden glorreich erschunen ist? Wa-lafridus schreibet hiervon in dem Leben an mehrern Orten: am ro L.hat ihn ein Tauber und Stummer in dem Ordenskleid glorreich aus sei-nem Grabe heraus gehen gesehen, von dem er geheilet worden. Am 17.Rap Ist er in dem priesterlichen Kleid in glänzender Herrlichkeit ei-nem Ordensgeistlichen in St. Peters Kapell erschunen. Der selige Iso,derzwey Bücher von den Wunderwerken des H. Olhmari geschrieben, be-reu-