In der Heil Fastenzeit. 7%
‘ allzeit bliebet / wird offt gepreißt/
, Doch selten g'leißt / von wmigen ge,
: übet.
Gedult macht ring / gar schwere1 Ding/die man sonst nit kan tragen/l drumb sollen wir/mit Frewd zu ihr/
- !• imCreütz fliehen ohn Zagen : Gedult^! macht Huld/ zahlt manche Schuld/
' ist gar ein grosse Tugend/ und zimbt, zugleich / auch Armb und Reich/ demÄlter/als der Jugend.
Drumb sollen wir fein / gedultig, seyn / so werden wir verdienen / das, Himmelreich/ und auch zugleich/ unsrecht mit Gott versöhnen^ Wir mö-gen hie/allein durch die/ Gott unsern' HErmloben/ nichts leydenist / wie^ wohl bewußt/ im hohen Himel oben.l WerLeydenfleücht/ihm selbst ent-zeücht/fürwarbey Gott dem HErrn/ein schöne Cron/ und grossen Lohn/
' l den wir doch all begehren : Q wohlein Cron! ö wohl ein Lohn! wannman den selbst soll sehen / nicht so vilRaach/ St/eit und Zweytracht/ vonuns nähte würd g'fthehen.
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