In derHeil. Fastenzeit. 77
Kein Plag noch Marter/ist jemalsharter Geweßt/ als eben seine Noth/So er gelitten/als er gestritten/Füruns biß in den bittern Todt.
Es ist zu greulich/ und zu abscheuslich/WieGott und Mensch gepeinigtwird/ Ach wie unschuldig / doch gantzgedultig/ Stirbt für die Schaaf dertreüwe Hirt.
Da nun dem Heykand/ in solchemWehstand/ Man ein Wund auf dieander schlägt/Hör armer Sünder/ichauch nit minder/ Für uns a solchenSchmertzen tragt.
Sein Blut vergossen/schreyt ohneMassen; Ich lieb/ O Sünder hoff inmich/Wann du nit achtest/sein Stimverlachest/So wird er schreyenRaachauf dich.
Von dem Willen Gottes.pcOIis seyn/so seys/wie mein Gott^will/hab mich ihm gantz ergeben/wann ich sein Will allzeit erfüll / sokau ich sicher leben; hab ich feinD 3 Gnad/