chen, feine Verehrung zu befördern, federst seine Tugenden nach-zuahmen, und, was allezeit sein eigner Wunsch, und Werk aufErden war, und itzt im Himmel ist, den GOtt der Heiligen zuverherrlichen: wie entsetzen sie sich, seine fromme Pflegender,wenn ihnen nur der träge Wenzel in Sinn fällt, ab seiner bösenList, und unmenschlicher Grausamkeit; wie erfreuen sie sich, wen»sie nur das Bild ihres heiligen Patronen (denn alle haben es)anschauen, und wie eifern sie als dann für die Tugend und Hei-ligkeit! O diese sind seine liebsten Linder, seine Freude, sei-ne Lrone , und von welchen man buchstäblich anwenden mußjene Worte, welche GOtt auf den heiligen David, und Chri-stum sechsten sprach : ktirlm. IZI. V. l. pgravi luLsrngm Lkriüornso , ich habe meinem Gesalbten eine Leuchte zubereitet,das heißt, eine geistliche, zu seiner Ehre glänzende Nachkom-menschaft gegeben.
Habet also Acht da , Hochwertheste! und bewundert diegöttliche Vorsicht und Güte: sehet! im Leben sollte uns Iohan-/ nes ein Licht der Tugend und Heiligkeit seyn, aber wie zeigt
' er ihn uns itzt im Glänze der Ehre, damit wir ihn, ungeacht
aller menschlichen Zerstreuungen nie ganz außer Augen verliere»könnten, sehet, wie er uns dadurch erinnert, und ermuntert,ihn zu ehren, und nachzuahmen! ja, meine Zuhörer! dieses isti die Gkori der Heiligen, sonst verachtet sie GOtt, wenn sie nichtmit der Nachahmung beseelet ist, sehet aber, sehet die herrlicheFolge davon! sehet den reichen Lohn! sehet, wie GOtt diejcnigen ehxek, die ihn geehrek haben!
Nachdem ich itzt gezeigethabe, wie GOtt dem heiligen Jo-hannes das brennende Licht der Tugend mit dem herrlichen Glän-ze allgemeiner Verehrung, und geistlicher Nachkommenschaft dertaufenden seiner Tugendkinder wiedergolten habe, so muß icheuch itzt vorstellen» welch herrllichsn Triumph GOtt ihm nachDem Tode über die Hartnäckigen namentlich die Irrgläubigen ver-liehen , weil er im Leben so sehr wider sie mit Licht und Feuer ge-^ eifert hat.
In Wahrheit: welcher Triumph ! erstlich wider die Wi-clefiten: noch bey seiner Lebenszeit hat Johann Wittes seine Ke-Hereyen in Engeüand ausgestreut, besonders wrdsr den Gehor-sam dex Lärche, schuldige Achtung der Geistlichkeit; üny
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2. V. FS.