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'»den Mchcrügcn Mer.
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^Rater Bruno Prior der Carkhauß St. Laarentij Märtyrer mIttingen in dem Lhurgöu gelegen / samt feinem von GOttanvertrauten Convenr / wünschet dem guth^rtzigen Leser seinenfreundlichen Gruß / beständig willige Liebe/ und wohlgetrcuesGebett zu GOtt.
Herkom-men/ undGcdure desAiilhors.
Es wird zweiffcls ohn der guthertzigc Leser wissen / oder diser Zcithe-ro in nachrtchtige Erfahrnuß kommen seyn/ wie daß der Ehrwürdige Herr/und unser vilgeliebter Mitbrudcr P. Henricus Murer von WohlaomchcnEltern weyland Iunckcr Caspar Murer von Istein/ und Frau SalomeBodmarin seinem Ehegemahel zu Baden in der weit-und hochberühmtenEydgnoßschafft im Jahr 1588. den 2. Mertzen ehrlich gebohren / und ein-tziger Erb/ Manns Stammen / und Nahmen hinderlaffen. Nach demaber sein Iunckcr Vatter in einem Französischen Krieg an einer Sucht ge-storben / ist er durch sein Adeliche Frau Mutter mit dem Wohlcdlen /Mannhafften / und Nothvestcn Rittern / und der Catholischen Religiongrossen Verfechtern / Iunckcr Ludwig Pfiffern / Schultheißen Panner-hmen / und deß Raths zu Lucern verheuraths Pflicht in die beständig Ca-tholischc / und hochberühmte Stadt Lucern kommen / und allda neben sei-nen Iunckcrn Brüdern / Mutterhalb / den Wohlcdlen / Gestrengen Iun-ckern Christoff / diser Zeit Stadthalter / und Stadtvener/ rc. zu Lucern /und weyland Iunckcr Hans Ludwig den Pfiffern von Altishoffen aufer-kebcn / und zogen. Seine Scuäis vumaniors hat er löblich zu Lucern / und BruntrutStudien. IN den 0/mnaüj5. undfolgends mit seinen ob-und wohlgemeldten IunckcrnBrüdern zu Paris in der alten Sorbona die kviioiopklam absolvirt. Un-ter Vollziehung seines studicrens / fürnehmlich zu Paris/ hat er schon an-gefangen die vil/ und hart truckende / und tringendc Gefährlichkeiten / undZustand diser betrcigerischen/ und lasterhafften Welt zubelrachten/ und ge-sthen daß bey disen hoch schwären (GOtt erbarme es) Zeiten sich bißwei-len die Welt / und politische Menschen in die gröste Laster / und abscheu-lichste Sünden ohne alle Gottsforcht verstecken / und verstricken: ja auchihren bösen Wandel freventlicher Weiß / als Lugenden? und GOtt wohl-gefällige Werck bcmentlcn/ und vcrblümen dörffen. . Deßwegen hat er ein
eyftige/