Der Mtegroß Ehrund Lob.
I). Vik^o N^I^l V, pacrona Iglest veriorunj. j
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on der WlorwMWm Nung
krauen und Mutter GOttes Maria /
fraum und Mutter GOttes Maria /der Löblichen Eydtgnoßschafft sonderbah-re Patronin / Beschützerin/ Schirme-rin / und Nothhelfferin.
Verfthide von vifer Melt im48.Ias>r nach Lhristi Oeburt/den i^Altastm. S. Maria
^ geh»-den-
8 . ^Lris Lalus lnttrmorum. H. Maria Hehl der Krancken.
lEy allen Völckern der wei-ten Welt seynd jederzeit dieDöctores der Artzney hoch/und werrh gehalten wor-den/ die sich bekandten/undberümten zu des MenschenHeyl/Und NUy gcbohren zu seyn: Un-der denen/ wann einer ein grössere Prob/Und Kunst erfunden/ ein Ungewohnteschwöre Kranckheit geheylt/ etwann ei-ner WUrtzlen oder Krömleins Tugent/Wütckung / und Eygenschafft erfunden /solchen wurden von den Heyden Tem-pel/ und Kirchen erbauen/ Altät auff-gericht/ Und Schlacht-Opffer ange-stellt ; bey denen sucht man Hilff/ undNaht in Kranckheiten / Trübsalen / undschweren Zustanden. Dieweil danndes einen oder andern Artzt Fleiß / undKunst / so die Menschen zu vollkomm-ncr Gesundheit wider gebracht / auchMittel erfunden / und zu etlicher Wur-tzeln/ Und Kräutern Eygenschafft/undWütckung kommen / ewiges Lob / Gött-liche Ehk/und TitUl von den Menschen/Und Heyden erlangt/ und bekomen: waswurden unsere Alte/und Heyden einemsolchen Medico/ und Artzt nicht für Eheerzeigt/ Tempel erbauen/ und geopf-ert haben / der nicht allein alle Kranck-heiten des Leibs/ sonder auch der See-len/und Gemüther heylen könte/ undMit einem Wort htylete.
Wir Christen aber / welchen wöhlbewusttst/ daß die Gottheit nicht nach
k. Uursrj Dre H. Schwcltz.
der Menschen gedUncken urtheilet kanwerden / können nach GOtt dem Aller-höchsten Gut / und besten Artzt/ mitaller Ehrerbietung/ Underthänigkeit/und Reverentz/ die/ welche alle Völ-cker in gemein vor Augen haben / undzur Seelen / und Leibs Heyluns ist für-gesetzt/ zum aller billichsten verehren;die so Gottes Gebährerin und / Mutterist; daß ist/ die Glorwürdigste Jung-frau Maria/ welcher Under so vilettEhrentitul der berümbste Nahm mitMund / und Hertzen / fürnehmlich zu Vi-sen Boßhafften Zeiten/ da Krieg /Hunger/ Kranckheiten/und Pestilentzregieren/ nehmlich inürmorum ,der Krancken Hey!/ zugeeygnetwird/Und über andere Ehrentirul barmhertzi-ger/ und milter erscheinet/und leuchtet.Ist auch wunderbahrlich / was fürSüßigkeit / und Hilft den Krancken indiesemLhrentitul ligen verborgemDann8glu8 inkrmörum j der Krancken Heyl/ist der Febricitanren/ so das hitzig Fie-ber haben/ Gesundheit; der Bettrist-gen auffrichtung ; der Blinden erieich-tung ; der Verwirken vernunfst. DerKrancken Heyl; ist der Hitzigen abküh-lung ; der Arbeitern erquickung; derZweisselhafftigen Zuversicht. 8a!u8 in-ürmorum) der Krancken Heyl; ist denGeschwohlnen ein Linderung/ den Was-sersüchtigen ein Ausdruckung/ rc. öMaria du Heyl der Krancken / beschü-tze die löbliche Eydgnoßschajst/ so dir
Maria die
bkjrc Attz-«in.
Ein wun»derbihrli-cherN.chm/der Kran,cken Heyl.
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im