Drey wer-den zu Thu-rin gemar.tyret.
Acht in an-deren Or.ttninSa«phov.
S- Alexan-der mit seineMitqesellen»U Chum-
St Mea,
stürmst denftiniqen inkucernerkandschajstin Schötz.
Und seiner gantzcn Thebeischen Legion.
burgensis in Käyser Henerici drßvierdrten Leben bezeuget, Solutor / Ad-ventor / und Octavius oder Octavia-nus kamen auß der Thebaischen Legi-on gen Thurm in das Piemont/ da sieauch unlängst hernach die Martyr-Cronerlangten. Deren Festtag Jährlichgehalten wird den 20. Jenner. Deß-gleichen auch in Piemont / das istSaphoy/ Liberius/Constantius/Ja-fredus/ Alverius/ und Sebastianus /so alle Thebeer / die Marter überstan-den / und das Sigkräntzlein bey GOtterlanget; dieweil sie in einer wüstenGesängnuß müßten gefangen ligen /und nachmals gerodet werden. IhreReliquien findet man in underschidlichen-Orten m Saphoyen auf behalten. InJtaliam der Lombardey ist sonderlichberühmt Alexander/ dessen Mirgesel-len Cassius/ Secundus/ Severinus/und Licinius / die lagen erstlich zu Mey-land em Zeitlang verborgen / nacher a-ber zu Chum / nicht weit von Meyland/wegen deß Christlichen Glaubens ge-martyret worden; mit ihnen haben auchgelitts Larpophorus/und Essantus/ diesichauch Thebeer bekantew ihr Fest wirdgehalten den 26. Augusti. Von St.Antonino zu Placentz / und OberstenS. Secundo haben wir hievor im drit-ten/ und fünfften Capitel gehandlet.Dem H. König Guntranno zu Bur-gund / und Orliens / offenbahrete derAllmächtige GOtt die HH. Leichnamder fürnehmen Thebeer SS. Amoris/und Viatoris Märtyrer / zu deren Ge-dächtnuß hat er Guntrannus in Bur-gund ein herrliche Kirchen / um dasÄahr Christi 590. gebauet.
Es wollen auch etliche vestiglichdarfür halten / daß in der GrafschafftWillisau/ LucernerLandschastt/ indemDörfflein Schätz / em stund von Willl-sau/ in der Capellen etliche heilige Lei-ber/ und Männer vergraben ligen vonder Thebaischen Legion / under denenS. Ntcasius der fürnehmste gemessen /und bekräfltiget die Sach / und Mey-nung der liebliche Geruch so .von ihrenGräbern außgehet. Es ist auch gläub-lich es werden hin und her in Iralia /Franckreich / Saphoy / Burgund /Schweißer- und Teutschland / noch mehrgesunden/ und erzehlet/ die von diserLegion der Thebeer gemarteret/ undbegraben ligen / deren Nahmen / undMartyr wir noch kein wissenschafft ha-ben/ und werden in dem Buch/ gm
I^oriria OrierM8, öc Occiäemis inlcri-
birur, dreyerley Tkebeische Legionengezehlct / die erste Käysers Maximiani/die ander Käysers Diocletmni / die drit-te Flavij Constantij/ und seyn ohn al-len zweiflet in allen dreyen Legionen
k. lb'. Innrer, vre Schweiy.
mehrertheils Christliche Soldaten ge-wesen / und darunder vil so auch dieMartyr-Cron erlanget.
Wie nun die HH. Thebeischen Lei-ber l2O. Jahr/ nach erlangter Marrtyr wunderbahrltcher Weiß von demAllmächtigen GOTT geoffenbahretworden / also daß auch Klöster zu ih-rer Ehr auserbauet wurden / und wassich folgents weirers zugetragen / wirdan andern Orten verzeichnet. Ist al-so übrig von diser Thebaischen Legiondrey oder vier Wunderwerck zubeschrei-ben.
Als der seeliqe Abt Ambrosius zuS. Maurltzen das erste Münster liesseerneueren/ und versetzen/ hatte er un-der andern ein Heydnischen Goldschmid/welcher an einem Sonntag ( als dieanderen Arbeiter seyreren ) in seinerWerckstatt alleinig fasse; der war ver-zückt / und sahe die Schaar der HH.Märtyrer sichtbarlich / von denen ermcht allein ein starcken Verwerß / daßer au emem heiligen Sonntag nicht zuKirchen grenze / empfangen / sonderwar auch harr mir streichen geschlagen;darausder Goldschmidt ein Chrrst wor-den / und gemufft / und dises war derLohn seiner Diensten / und Arbeit andem neuen Münster.
Die Haußftazs Huinti eines dapf-feren Ehrsammen Manns / war an ih-ren Glidern also erschlagen / und berh-riß / daß sie auch nicht gehen könte /die war gleichwohl ein weilen Weeg zuder HH. Märtyrer Grab getragen wor-den/ aber nach vollendtem Gebett warsie also gesund worden / daß sie selber zuFuß nach Hauß gangen.
Ais'der heilige Turonensische Bi-schofs Martinas von Rom durch Wal-ds wider heim zöge / suchte er aus son-deret Andacht den Platz der heiligenLhebeijchen Märtyrer / und nach ver-ruchter Andacht / begehrte er von denBrüdern dises Klosters von Visen Hei-ligen Heylthum / daß war ihme abge-schlagen dieweil er sich nichtzuerkennengab ; deßwegen begab er sich an dasOrth ihrer Martyrung / nähme ein Mes-ser/ stäche ein Büschen Graß/und Er-den aus dem Boden / solchen Büschenals er ihn aufbube / flösse daraus eingrosse mänge Bluts / deßwegen giengeer wider.zum Kloster / begehrte em sau-bers geschirr/ welches als er es erfüllet/und das H. Blut sich nicht stellen wöl-ke / begehrte er daß ander / da watvon Himmel alsbald ein Geschirr sicht-barlicherweiß herab gelassen/ daß warauch noch angefüllt/ eher sich daß wür-dige Blut stellen wolte. Diß himmlischeGeschier/so dieGeistliche Ordenspersoh-nen noch zu St. Mamitzen im MünsterD 2 . aufhat»
Lsp.
S- Maiirk»tzen Klosterin WalliSwird erda«,eu-
Das erst«Wunder,wcrck-
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Wunder.
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Das dritte
Wunder»
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