zo Von den HH. Urß/ und Victorn/
Sie waren Hirtacus der Landpfleger zu Gericht / chem Liecht der getreue GOtt bist»und liesse die gefangenen Thebeer Ur- HH. Märtyrern/ so von den Men-fürc/und^ fum Victorem/ und deren Gesellen für scheu unterdrückt waren/ klare Zeug-die-dn, m sich bringen / mit welchen er nach ferner li- nuß gäbe ihres unschuldigen Lebens»;den Giau. stigen berrüglichen Art/ anfangs freund-- dardurch auch andere Christen zu So-lich redte / sie von dem wahren Glau- lothurn gestärckt wurden/ und ihrenben abzuziehen/mitAnmeldung/essol- Christlichen Predigen anhiengen/ undle andererThebeer Todt ihnen ein War- glaubten. Es wolle auch GOtt mitnung sein / den Göttern Marti / Mer- disem Wunderzeichen den Landpflegercurto oder Jovi opffern / und sich bey Hirtacum/ und ferne Hcydnische Sol-dem Käyser widerum einstellen. Aber daten erschrocken/ und zu heylsammevHirtacuS richtete mit seinen glaten Forcht/ und Bekehrung treiben; dannWorten nichts aus / sonder empfienge sie müßten wider ihren willen bekennen/von S- Urso ein solche antwort: Sie daß dsse Himmlische Klarheit überna-rveren einmahl getauffte Christen/wol- türlich wäre/ und zu gewisserer Anzei-gn auch Christen verbleiben/ undster- gung deß Willen-GOttes/ fielen dieben. Über solche starcke Antwort /ent- ungläubige Heyden alle zu Vodpr/ alssatzte sich der Landpfleger / und aus grys- herte sie der Donner geschlagen. Zusein grrmen fienae er an die Heiligen zu dem wahren auch durch dises Himmlr-schmähen / daß sie als freche/ stoltze / und sche Liecht / und Göttliche Krafft / al-thorechtigeLeuth/sein treue Wahrnung le Strick/ und Ketten damit siegebun-verachteten / und die angedeute Treu- den waren aufgelößt/ und alle ihrewort in Wind schlugen. Ich will euch Wunden geheylet / darauf die heiligendrß /sagt er/ besser zubedenckö geben/daß Märtyrer sämtlich GOtt lobten / undsolche euere Vermessenheit euch nichts ihme danckten / der herrlichen Tröstung/werde helffen / und euch mehr beschweren und erlangter heylsammer Gesundheitals ringern/ wann ihr unsere unsterbli- ihrer Wunden/ und sprachen mit demeip. .4. che Götter nicht anketten wöllet. Königlichen Propheten: Nach der men-- und s>.
Hirtacus könte nicht leyden daß ge der Bekümmernussen so ich in mek-seine Gefangne die Warheitso frey sag- nem Hertzen erlitten hab / ist mein Seelten/ die Lugen strafften/ und allein durch deine-Tröstungen mit Freudendem einigen wahren GOtt die höchste erfüllt worden. O GOtt wache zuEhr gaben/ darum befähle erstlich der schänden das Angesicht der Gottlosen/grausame Mann seinen Nachrichtern damit sie nach deinem Nahmen fragen/diese Gefangene anzugreiffen/mit Stri- der du allein der höchste bist in allenDie HH. cken / und Cysenen Ketten zu binden / Landen / auf der gantzen Erden,werden wi- und abermahls in die starcke Gefäng- Aber je mehr der Allmächtige GOtt Cup 7GÄanus nuß verflossen / als ob sie feiner Gegen- seine Wunder / und Kräfften erzeigete/ Der Land,Versionen / wärtlgkeit unwürdig wären. Also und den Heyden zuverstehen gäbe / daß pst^erHr,<mr> grpey, müßten die frommen Christen in dem die gefangne Thebeer bey ihme sonders
Kärcker dermaßen verstrickt ligen / daß ansehen/ und Gnad hetttn/ desto un- Heiligensie ihre Glider nicht könten bewegen / danckbahrer/ und grimmiger der Land- w'dmimzuwird ihnen darneben alle Menschliche Pfleger Hirtacus sich erzeigte; derowe- Optieren.Erquickung/ und Tröstung entzogen ; gen dieweil er nach geschehnem Wun-wurden auch auß Befelch deß Land- derwerck nichts mehr wider die Thebe-vogts jämmerlich in der Gefängnuß er vermöchte/fahrt er mit vollem Grim-mst mancherley Instrumenten geschla- men herauß / und sagt: Ihr Thebeergen/geplagt/und hart verwund. 2 ^ solt eintweders unseren Göttern ihrher unsere Thebassche Soldaten / ie gebührliches Opffer leiflen/ oder als- 'weniger Gunst/ Hilff/ und Trost sie bald schmertzliche Peyn/ und Marterfanden bey drser Welt/ welche die Auß- leyden biß das ihr euren Geist aufge-erwöhlten Kinder - GOttes verachten bet. Auf solches tyrannische Urtheil/auch sie in der eussersten Noth gern ver- St. Ursus ihr Hauptmannin aller Nah-lassen/ je mehr sie ihre Christliche Ge- men antwortete: Christus IEsusun-müther zu GOtt dem rechten Tröster / ser Oberster / Herr und Meister hat umund Nothelffer richteten/ rufften ihn unsert willen auß rechter Lieb / undum Hilff/ und Stärcke hertzltch an/mit Gedult so vil gelitten / daß wir alleungezweiffleter Hoffnung/ er werde ih- uhrbiettg seynd um feinet willen allestimm, re gegenwärtige Antzchrung ihnen zum Peyn/ und Marter zudulden. Dar-lischcsLiccht besten schicken. Dises Andächtige auff liesse alsbald der ungnädige Rich-Gebett/ und Christliche Dancksagung ter einen grossen Haussen Holtz zusam-HciliM wäre GOtt dem Herren so angenehm / men bringen / und vor männiglich an-
daß er ei» wunderbahrlicheö Liechtvon zünden/ darauß dann ein merckliches «Himmel schickte/ und alle Thebeer in grosses Feur sich erhebt/ zu dem mander Gefängnuß erleuchtete/mit wel- die Thebeer geführt/damit sie in dises
Feurs-