4s Von der H. Jungfrau/ und Marterln Verena. .
solt bey sich haben; Zeigten dem Prie- HErr IEsus Christus thäte auf die <§ BEster den Ring / welcher gleichfalls dar--" Augen eines Blinden / derselbe mache mE einüber sich.verwunderte/ erkante darne- dich gesund. Daraufmachtesie dasZei- Blindenben daß es sein Rrng wäre/ laßt den chen deß H. Creutzes über seine Augen/ bbenl.St. Verenam sehen; welche sich hoch- und er wurdefehend / zu dem spräche sie:lieh erfreute/ daß der Ring wider ge- nun gehe hin in dem Friden. Under-sunden worden /und ihr Unschuld/wie dessen aber / kommen andere elen-auch deß Mißgünstigen Dieners Boß- de/ presthaffte/ besessene/ sieche/blin-hctt/ an Tag kommen. de/ krumme/ käme / und hörlose/ rc.
Weil dann auf diß die H. Jung- welche alle durch ihr Fürbitt zu ge-c-tp.A. stau Verena wahr nähme / das unge- wünschter Gesundheit kommen. Alstreu Wesen der schnöden Welt/ samt dise seelige Jungfrau Verena auf dieG.vmna derselben Arglistigkeit/und betrnglichen 15. Jahr zu Zurzach sich befunden;
Nachstellungen/ und Falschheit/be- ( wie es auß vll glaubwürdigen Kund-d.m Prie. gehet sie sich gäntzlich abzusondern/ und schassten darzuthun ) hat GOtt der All-ster/nacht bare den frommen Priester demühtig / mächtig/ zur Belohnung ihrer Mühe/uacbcmsa. er wolle ihrem kleine Letten oder Häuß- und Arbeit/ ein Zlhl gesetzt/ fiehle in Erkranktet.me„ Nven. vergunnen/ und bauen lassen/ in Leibs-Schwachheit/ und da sie gese- S- Mariademe sie GOtt/ und Mariä seiner ge- hen/ daß es sich mit ihr enderte/ und Meinetlobten Mutter/ die übrige Zeit ihres ihr Leben zum End schreite / wende sie ^ «'ULebens dienen möchte / und allein le- sich zu GOtt / flehentlich bittend / er seeüz.ben: dann unser Srärcke wird sein (ge- wolle seine Gnad/ und Gültigkeit vondacht sie) in stillschweigen/undHoffnung ihr nicht ablassen/ sonder/ wiebißheroin GOtt. Der Priester wolle mehr- allzeit / ihrer erbahrmen. Da sie inmahlen ihrer Bitt nicht statt gebk; als sie diser/ und dergleichen Begierden be-aber ihrem Gottseeligen Fürnemmen harrlich war/und tröstlicher Hoffnung/beständig / und darvon nicht abzulas- auch das Sterbstündlein beynahete/ er-sen / entschlossen / wegen grosser An- schine ihr die allerheilligsteMutterGOt-unithung / und Eyffer zu dem einsam- tes/ und Jungfrau Maria / mitzier-men Leben ; hat er ihr nicht weit von lich scheinendem Chor der H. Engeln/unser lieben Frauen Kirchen ein Cell und Jungfrauen/ spräche ihr zu miterbauen lassen / und solle eben an dem dergleichen Worten : O du standhaff-Orth/ da anjetzo (wie glaublich zuver- tige/ und deinem Herren Christo ge-muthen ) die Pfarrkirchen stehet; dann rreue Gesponß / und Jungfrau Vere-über ihr Cell mitler Zeit wegen grosser na: Sihe Christus dein erwählter treu-Wunderzeichen / so allda geschehen / er Gemahel/ deme du durch deines Le-ern schön/und herrlich Münster gebaut benö-Zeit aufrichtig/ und eyfferig ge-worden / wie solches vil alle Schrifften/ dienet hast / will dich gnädigst belohnen:und denckwürdige Zeichen andeuten. Mache dich derhalben auf/komme mitNachdem die Cell verfertiget/ und die uns. Darauf verschiede sie/ und dieZeit vorhanden / daß sie darein solle gantze Cell wurde mit sehr lieblichemeingeführet werden / hat der Priester Geruch erfüllet. Also hat der gütigemit allen benachbarten Geistlichen / GOtt ihr Heiligkeit bezeuget/ und istund sonsten vil Volck die H. Verenam darauffihr H. Cörper von der Priester-hinein beleitet / in welcher sie noch eylff schafft / und andern frommen ChristenJahr gelebt / und gewöhnet / GOtt ehrlich zu der Erden bestattet worden/mit allem fleiß in stätem Gebett dienend, an dem Orth/ als oben gemelt/ daIn dem aber ihr Heiligkeit nicht möchte ihr von dem GOttseeligen Priester einverborgen sein/wurde der Zulauffzu ihr Wohnstattzugericht/ underbauetwor-je länger/ je grösser under anderen kam zu den. Welcher wegen vilen Gutthaten/ihrem armerblinder Mann/der begehr- und Wunderwercken/ sehruamhafft/te ihr Fürbitt bey GOtt dem Allmäch- und berühmt worden/ mit denen GOtttigen inständig / daß er wider möchte ihre Heiligkeit hat wollen zu erkennenzum Gesicht kommen / dann er hätte geben. Werden auch noch biß aufein sonders Vertrauen / und steiffen heutigen Tag von GOTT dem Her-Glauben / daß denen für welche siebit- reu / den Menschen/ vil undmanigfäl-tet / geholffen werde; die H. Jungfrau tige Gutthaten durch ihr Fürbitt er-in dem sie die Zäher von deß Blinden zeigt/ wie auß folgende» Wunderzei-Augen abwüschere / sprach sie: unser chen erwisen wird.