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8. Coufeftor. K-Lremic».
WerljMchtM/undMn-
sidlers im Jnimerthall/ Lausanner Bi-stums/ Leben / und sccligs Meiden.
Hat gelebt ungefährlich um das Jahr Christi IEsu 600. Skärbe den
12. Novemb.
Von ihm schreiben/ und handle» das Bastler/ und Lausanner Bre-vier im Sommertheil/ auf den 12. Wimermonat: aust welchen nachfolgen-de Histori gezogen. Item ^arc/roioZium LssUeenie auf gemelten Tag/- so ^.Qno ,584. zu Freyburg im Breißgöu gedruckt. Weiter lisct man vonihm in zwey alten geschribnen Büchern Bischofflichtt Canyley zu Bruntrut.Dessen gedenckt auch das Btsantzisch Brevier/ und Christian WurstcysmStattschreiber zu Baßel/ in der Bastler Cronick.
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alte Baßlerifch/ und Lo-« sannisch/ von der H. Rö-mischen / Apostolischen Kir-chen approbierte Brevier /^ stellet uns auf den 12.N0-vembris für/ und gibt zu-erkennen das Leben/ und seeligen TodS. Hymerij Adelichens Stammens /auß der Provintz Alsgavia / in demFlecken Lune/ jetzt Dandfereux/ zwostund von Bruntrut gelegen/ geboh-ren : ohne zuthun der Jahrzahl. Je-doch finden wir in der Bastler Chro-nick/ das Käyser Carolas Crassusdem Kloster S. Germani im Münster-thal/ neben andern Freyheiten/ undGaben/ im Jahr 884. S. HymerijCell mit seiner Jugehör/ verehret undübergeben. Allst dem zuschliessen/daß er um das 600. Jahr habe gelebt/von Adelichen Eltern gebohren/ vonJugend an zu aller Gottsforcht erzo-gen worden. Da Hymerius zu sei-nem Verstand/Und Mannbahren Jah-ren kommen/ und der Menschenkindergefährlichen Stand erwogen / nähmeer ihme für die Welt zu verlassen/ mitallem deme/ was ihm vom Väterli-chen Erb zustande; zöge mit seinemDiener Elberto ( andere Lesen Alber-to ) in die Einöde / Susingum damah-lens/ jetzo aber Sant Jmmerthal ge-nannt : Allda reutete er/ und erbaue-te mit grosser mühe ein Ackerlein mitKorn/ welches zwar schön anfieng/ a-ber bald befunde er alle Aehren lähr /ohne Samen / welches dem Heiligenein Anzeigung gab / daß GOtt ihn wei-ters beruffe. Also gieng er zum Bi/schöfstichen Sitz Losanna/ begehrt denAcker um ein Zinst/ wurde ihm um den
drittentheil vergünstiget/ dergestalt daßer demBischöfstichen Hof/ unser Neben-Frauen zween theil Jährlich alles Ein-kommens vergavete: den übrigen drit-ten theil zu seiner Nothturfft / und Auf-enthalt behielte. ^ Etlich Jahr her-nach/ da er in Emfidlischem Stand /und geistlichen Übungen wohl gegrün-det/und merckkich zugenohmen; entr Z,echt aufschlösse er sich das heilig Land ( in dem -Yi^uia»unser Herr/ und GQtt/ um Erlösung ie.n.der Menschen / grosse Marter/ undden bittern Tod außgestanden ) alleMühe/ und Arbeit/ alle Zufäll/ undGefahren hindan gesetzt/ zubesuchen/und so es möglich/ die Marter - Cronum seines heiligen Nahmens willen zu-erlangen: und mit disen heiligen Ge-Vancken verließ er seine geliebte Freund/und Blutsverwandt/ samt dem Vat-erland/ und schiftete mit Elberto sei-nem Diener/ nach dem gelobten Landgen Hierusalem; da fienge er ein En-gelisch Leben an/ mit Betten/ Fasten/und Wachen / in Besuchung der heili-gen Qerther/ da JEsus Christus Got-tes Sohn/ unser Heyl/ und Erlösungvollzogen. Durch dise tägliche / undlangwehrende Übung (weilen er dreygantzer Jahr im heiligen Land gebli-ben) käme er zu grosser Vollkommen-heit/ und heftigem Leben.
^ Es b^ab sich / ohn zweiffel außGöttlicher Providentz/ und Anordnung/damrt er seinen treuen Diener Hyme-rmm der Welt zuerkennen gäbe - Daßm einer Jnsul des Meers/ ein greulichgrosser Greifs/ vilmahl des Tags mitgrossem Geschrey / und Schaden Viehs/und der Menschen/ sich erzeigte/ und
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