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106 Von dem Heiligen Pirminio/
Klöster / als Morbach in dem BastlerBischthum/ Moresmünster / das istMaurrmonasterium/ Neuweyler /Schüttern/ Schwartzach / Gengenbach/indem Straßburger Bischthum/Weiftsenburg/ in dem Speyrer Bischthum.Moral in der Statt Amerspach imWürtzburger Bischthum/ dahin er sei-nen Jünger St. Amorem zum Abtmachte. Ober Altach/ auch uuderAltach (wie vil vermeinen ) im Vat-erland gelegen. Entlich auch Pfeffersim Schweitzerland Churer Bischthums.Die Klöster ober Altach / Morbach /und Pfeffers im Jahr 7z r. Versähe erein jedes sonderlich mit zwölff Mönchenaußder Rerchenau/ und verblibendan-noch zwölff in der Au. Das Klo-ster zu St. Mauritio in Dolegia/Trie-rer Bischthums/ besuchte er vilmahlen/wohnete auch gern bey ihnen in demConvent / und brachte es widerumunder der Regul St. Beuedicti inein gute Disciplin.
Zu Visen Zeiten lebte ein Durch-leuchtiger Fürst / von dem Blut Frank-reich gebohren/ mit Nahmen Wernhe-rus/ in dem Elsaß Seßhafft. Dader vernähme/ und hörte den gutenNahmen St. Pirminij/ wie er so em-sig wäre/ um die Liebe Gottes/ denChristlichen Glauben auszubreiten /und Klöster aufzubauen ; beruefte erihn zusich. Der H. Pirminius kom-met bald zu dem Fürsten / der ihn mitFreuden / und freundlich empfienge/ undanzeigte: wie er willens wäre ein K lo-ster auszubauen/ und rustifften/ sollederhalben ihme einen Platz außerwöh-len / daselbsten ein Kloster auszurich-ten. Der Heil. Mann erwöhlte ihmbald ein einsames stilles örtlein/ da eranfänglich ein kleines Hütlein gebauenhatte/ darunder er möchte der Son-nenhitz entrinnen / und wird dises OrtWeissenburg genennt. Es begäbesich aber auf einen Tag daß ein Schwein-hirt/ Nicht ferr von dem H. Pirminio/die Schwein hütete/ der hat gehörtwas Ursachen der H. Mann in diserEinöde wohnete / käme zu ihme / undsprach : Lieber Vatter es ist ein Orthieoben / daß von zweyen zusamen stres-senden Wägern eingeschloffen wird /heißt Gamundium / in dem so es dirund GOtt dem Allmächtigen gefiele /möchtest du wohl em schöne Wohnungmachen. Es stunde der H. Mannbald auf/ folgte dem Hirten nach/undfände deß bemelten Herren Wernheriwohnsame Wallstatt seiner Wild-Jä-gerhlkten. Da sprach S. Pirmini-us mit göttlichen Geist erfüllet: tts-c
reguies mes in tsculum tecuÜ ; tüc
bicsbo czuonigm sleZi eum. Da wirdmein Ruhe seyn in Ewigkeit / da wirdich wohnen dann ich mirs erwählet hab.Dieweil aber der Hertzog Wernherus/dem Heil. Pirminio Gewalt geben / einKloster nach seinem gefallen/ und Ge-legenheit zubauen/ erwöhlete er ihmedises Ort; fienge an die Wildnuß zu-säubern / und zubauen / richtete erst-lich einen Altar auf/ zu Ehren derglorwürdigsten Jungfrauen Mariä / eSkäme auch täglich vil Volcks zu dem H.Mann / die er sämtlich mit seinem Pre-digen/ und geistlichen Ermahnungenzum Christlichen Glauben / und An-dacht eyfferig macht/ und in der LiebeGOttes/ und des Nächsten underrich-te. Da nun der H. Mann Gottessahe/ daß ein grosse mänge des Volckstäglich zu ihm käme/ damit sie die H.Sacramenta der Firmung/ und desGottes Dienst möchten theilhasstigwer-den / und vermerckte des Orts Gele-genheit/ daß es zu Eng/ und darumdasVolck nit fassen möchte/ veränder-te er seyn Wohnung widerum gen Weiftsenburg ; dahin gleichfalls täglich vilVolck beyder Geschlechts/ körnen/ dieden Gottsdienst allda wollen anhören/und das H. Sacrament der Firmungempfahen. Es geschahe auch aufeinZeit/ daß ihme das H. Oel der Fir-mung wegen mänge deß Volcks mang-lete; da sagte er zu seinem Jün-ger/ er solle schnell zu dem nächstenKloster gehen / und ihme das Heil.Oel bringen. Der Bruder wollethun was ihn der H. Mann geheißenhätte/ nähme die Büchs/ und wolledas Oel holen/ da fände er die Büchs/mit dem H. Oel erfüllet/ mit welchemer das Volck biß in die Nacht firmete.Under dessen versäumte der H. Mannkein Zeit mit Auferbauung beyder Klö-ster Weissenburg/ und Gamundium:welches jetziger Zeit Hornbach genanntwird/ zu welchem Hornbach hat derHertzog Wernherus neben andern Gü-tern / den Wald Vosegum / samt sei-ner ganßen Gelegenheit mit Aeckern /Feldern / und Wisen gestifftet. Son-derlich aber begabte das GottshaußHornbach ein Herr mit Nahmen Gui-do/ von dem Geschlecht deß mehrge-mellen Hertzogs Wernheri/ mit dar-geben schöner Kirchen Zier / und an-dern Schanckungen. Hingegen näh-me drser Guido aufein Zeit ein schö-nes wohlklingendes Glöcklein vonHornbach / solches in das GottshaußLochweyler zu verehren / welches alsMans gen Lochweyler gebracht / hat esfernen Klang gantz verlohren/ darabder Herr Gnido erschrocken/solcheswider gen Hornbach bringen / und an
seyn
S- Piroii'»mS bauetdas KlosterWissen«bürg- .
Ein Wutbderreichca
mildem .SaeramMder Fir-mung.