Buch 
Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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Im Jahrz»i. kcn,6. Augusts.

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sicher Heil. Persohnen des BischthumsWallis/ so zu undcrschidlichm Zeiten ge-lebt/ in Heiligkeit/ und stetigem Leben vc-rühmt gewesen / von denen doch wegenlänge der Zeit wenig zufinden ist.

Von ihnen geschl'cht Meldung M beyden ^attyrologii, Ork-sgrigkr-ron,j Lal-ct. und n.. ?. ?ecrl Oullilij, an verzeichneten ihren Festtagen.Bey soancie 8cumpkio indem eilfftcn Buch/ an den IZ. und nachfol-genrcn Capitlen/ und in dem 24. io6a, 8imier gedencket auch ihrer ehr-lich/ in dem Lateinischen Büchlein vescriKcionistVaiestT, in dem i. Bück-st)!. zr. und in dem 2. Buch/ von dem 4z. Blatt bis zu End des

Buchs, krsacricuz Oullllmsonus Ue N.ebus tlelveciorum, Ilb. 2 kol. rrS.Lc Lid. i. csp. is. liv. 4. csp. z.

l.

Z I. Lpiscopuz, Kc donkestor.

Vom stetigen Theodors dem ersten dis

Nahmens/ Bischofs/ und Beichtiger.

Cäsar Va-ronius / der H. Römi-sthen Kirchen Cardinal melrdet in seinen /^nnslibus Le-clesigüicis, und KorislV 1 rrr^roIo§ium Uoma-NNM) daß in den uhrältischen Bisch-thumer/so vor 1000. oder mehr i oo.Iah-ren ihren Anfang bekommen / und ge-nehmen / die ersten Bischöff/ undVät-ter alle gemeiniglich H. Männer gewe-sen / und worden seyen. Und die-weil das Bischthum Wallis eines lin-der den uhrältischen in Franckreich/sogleich/ und ohnlang nach der HeiligenLhebaischen Legion (deren Haupt St.Maurinus gewesen ) Nwerlag/ zuA-gauno seinen Anfang genehmen/ istkein Zweiflet/ es wurde auch der S.

Lheodorus/ der erste Bischöff in Wal-lis ein H. Mann / eines seeligen Lebens / und Todts gewesen seyn. Obschon nichts gewisses von ihm verzeich-net zufinden: dann allein / daß er imJahr des Herren z 8 i. neben anderenH. Bischöffen/ und Kircheu-Vätternaufdem ConcUio Aquileiensi der Haupt-statt in Jstria den Venedigeren under-worffen/ erschienen / und sich neben an-deren underschriben. Da er sich dannnennet Theodorum Episcopum Octodo-rensem/ in dem 15. Jahr BapstenDamast des ersten/ und in dem 7. JahrKäysers Gratiani / da Siagrius/ undEucherius Römische Bürgermeisterwaren / ungefähr yz. Jahr/ nach derHeil. Thebaischen Legion Nider-lag/ und Martyrung.