Des Bifchthums Chuk
te die Königin HeMma / Käysers Lu-dovici II. Ehegemahel / unser Frauen /der Mutter Gottes Mariä Leibgürtelzu einer Schanckung / und Gab / dernoch in dem Thum zu Augspurg gezeigtwird.
r. Man schreibt von disem BischoffWiggero / daß er täglich den seinigenhabe das H. Evangelium geprediget /und seye nach Aufhebung seines Bisch-thums/ in unser Helvctiam gezogen /daselbstrn zupredigen/ und die erkaltenHertzen mir dem Feur der LiebeGOttes/anzuzünden. Deßwegen ihne etlicheScribenten der Helvetier Apostel nen-nen. Das Wörtlein aber Apostel /solle nicht also verstanden werden ' alswäre Helvetia biß zu den Zeilen simerPredigen / rn der Heidenschafft / undAbgötterey gestanden / und darinnen
gelebt; sonder daß er etwantt ein Ort/oder Ländlein Helvetiä/ widerum zudem wahren Christlichen Glauben/ zuder Liebe / und Eyffer aufgemundert /und entzündet. Und kan man woh!vermuthen daß solches in Graubündtengeschehen sey / dieweil es seinem Aug-ssurgischen Bischthum am nächsten ge-legen/ und deßwegen ihres Thuns /undLassens/ Lebens/ und Glaubensdie beste Wissenschafft gehabt. End-lich stürbe er Gottseeliglich bey den je-nigen/ welchen er das Evangelium ge-prediget/ bekehrt/ und indem Glau-ben geftärckt hatte / im Jahr 902. detTag seines Ableibens/ und das Orthseiner Begräbnuß ist GOtt allein be-kannt/ der ihn uns wird an jenem Tagzeigen/ wann er kommen wird zurich-ten die Lebendigen / und dieTodtem
VI.
Von dem sccligm Beichtiger Wilhelm.
der Graffschafft Eleven / der Wilhelm genannt / in welcher ein Gott-Rhätier/ oder Graubündtnern seeliger Mann begraben ngcn solle ;Herrschafft/ ligt an dem Fluß von welches Leben/ und Todt / ThunLyra zu der lincken Seiten / und Lassen / wir nichts weiterö er-
nicht weit von seinem Ursprung/ ein fahren können.
Kirchen mit etlichen Häusern zu Sk
Um das
4« d n l.Nvv.lub.
VII.
L. ^VLI.601'1'^8, , 2c Lonfellor
Im Jayk
rooo.
den i. No»^ vkmd.
i^ADelgottus von hohem Gräffli-chen/ oder Freyherren Standgebohren/ (wie dann selbigerZeit alle Convcntherren desGottshauses Einsidlen / allein vonGräfflichem/ oder Fürstlichem Stam-men aufgenohmett wurden ) käme inseiner blühenden Jugend in gesagtesGottshauß Einsidlen / ward ein Mönchund nahme an Tugenden / Und Jahrenso fruchtbarlich zu/ daß er endlich zurer Abtey Disertina/ Disentts/ m
Churwalchen beruffcn worden; welcherer etlich Jahr mir grossem Nutz / undFrommen vorgestanden/ und mit gu-tem Exempel/ und Lehr ein andächtigConvent erzogen/ und hinderlassen.Starbe endlich eines Gottseeligen Todsum das 1000. Jahr/ oder ein wenigvor/ odernach/ Nichtohne einen Nah-men eines H. Manns / und grosse»Freund GOttes. Dessen Gedächtsnuß lebt/ und leben wird hie Zeit- ,lich/ und dort Ewiglich.