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Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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l<5L Von etlichen Heiligen/

mirus in einem Streit umkäme / sein Königen Lothario / und Hildeberto /Haupt abgeschlagen / und an einem Clodomiri leiblichen Vrüdern/ausSpieß von den Burgundern gesteckt. Ehrgeitz zuherrschen ermordet.Seine zween Söhnen aber wurden von

Im Jahr

sH,o.d>'l> r.

Novembrr.

V.

Z. 5c donfcllor.

Vom secligm Abt/ und Beichtiger Ambrosio.

Ä^VjMbrostus der dritte Abt zu S. in ihren klgrryroIoFi^ verzeichnet ha-Mauritio/ welcher mit gross ben. Der H. Ambrosius solle die H.sen Tugenden deß Lebens / Regul S. Benedicri / und Ordcns-und Heiligkeit der Wercken Kleidung / samt all^r klösterlichenberühmt wäre / entschliefe seeliglich Zucht / und Disciplin / in sein Gotts-ohngefährlich um das Jahr 540. und hauß eingeführt haben / ukd embsigleuchtete mit vilen Wunderzeichen, darvb gelegen seyn / daß sie von denWie Leös , l^üiai-äus, ^60 j /lsrirlie- Brudern fleißig gehaltenmius, dssssr Lruonius, und «Lanilius wurde.

VI.

Im Jahr

sso. dcn

r. Novkmb.

Im Jahr

sy/ deNrLManij.

(^uinque 8/Vl8s(ü1'l ^l)bace8, Lc dontelloreK

Von fünffH.Pralatm/ und Beichtigern.

^-^Achdem gottseeligen HirMei-den deß gesagten H. Abts Am-brosij / deß Gottshauses S.Mauritij in Wallis / folgere,Alchiverius der vierdte Abt / den ande-re auch Archurum nennen. Daraufum das 55c). Jahr / käme an die Ab-tcy S- Tranqnillus / nach ihme S.Vcnerandus / und dann S. Paulus /alle drey hochheilige Männer.

Im Jahr 620. wäre der fünffzö-

hende Äbt zu S. Mauritio S. Secun-dinus.

Im Jahr 662. lebte / und regiertemehrgesagtesGottshaußS.Rocelenus/zuzeiten Theodeberti Königs inFranck-reich. Dise alle lebten in grosser Voll-kommen-und Heiligkeit / stürben see-liglich / und liessen hinder ihnen einenewigen Nahmen/und Gedächrnuß ihrerTugenden/ und aufferbaulichenLebens / und Wandels.

Vtt.

8. Lcx, L Qinkcssnr.

^on dem RNuiMuntramulMichtiger.

^Untramnus von KöniglichemStammen / der Königen zuFranckreich / von Lothariodem I. gebohren/ dessen Brü-der Heribertus/ Sigibertus/ undHil-pcricus alle König in Franckreich Gun-tramnus aber war König zu Orliens /Burgund / und über einen Theil Hekvetiä. Diser König regierte zwarwohl feine undergebne Lander / und Kö-nigreich ; er führte aber in seiner Ju-gend ein schändliches Leben / in demeer mehr seine unzüchtige Keösweiberliebete / als daß er sich mit einem sei-nes gleichen Königlichen Weib vermährlere. Mittler Zeit war lhme vonGottseeligen Persohnen dermaßen zu-gesprochen / daß er zu der Büß bewegt/und bekehret / einen heiligen Wandeldie überige Zeit seines Lebens führte /

und mit guten Wercken/ und Wunder-zeichen leuchtete. Seine KöniglicheSchätz theilte er under die Armen /und Gottshäuser reichlich aus. Danngrosse Schanckungen gäbe er an dasVischthum Genff. . Item zu dem hei-ligen Mauritio in Wallis / und demBischthum Sitten. Als er fetzt z z.Jahr regiert hatte / starbe er Seelig-llch auf den 28. Tag Mertzen deß 597.^zahrs / tn der Statt Cabrlone / bey S.Marcell/soer gestifft/und erbauen / be-graben; leuchtet in dem Leben / undnach seinem Todt mit vilen Wunder-zeichen sonderlich solle er in mrser Hel-vetia etliche Wunderzeichen gewürckthaben / wie der gelehrte ssrancilbusOuillimLnnus, cle kebus blelvenorum,beweiset / lib. cap. i;. Von ihmeschreiben auch Leäs, Oluaräus, Xäo»