Dcm Di<-fthoff wirdnach dcmLcbcn ge-stcllt.
Lsp. 6.
170 Von etlichen Heiligen /
um legte / und bald erfahren/ wo er übriges Lebenkönnte Gottseeliglich ver/sich aufhielte; schickte er / der Köpfte schließen. Und da er auf ein Zeit die2oo. Soldaten für die Statt in Ge- Klosterfrauen des Goltshauses Came-heim auf den Bischofs zulaustern/ und rä der stetigen Mariä/ und seyn Barthue zufangen. Einsmahls als St. sen heimsuchte; eröffnete ein andächtigeBonifacius mit zweyen Dienern allein Klosterfrau demH.BonIfacio denGött-für die Statt Losanna gienge spatzie- lichen/ und der Mutter GOttes Mariären/ und sich nichts Arges versähe / Willen/daß er in diftm Kloster seyn Le-wüschcten die 200. Mann Herfür/ sien- ben verschliessen/ und Wohnung habengen dem Bischoff/ bunden/ Und setz- solte mit Visen Worten. läocxrLcipllren ihn auf ein Pferd Mit sich hinweg vobllö. VirAO IVlsria, ut manesris kiczusiehren. In dem truckt einer des nobllcum > guia volunrss ejus eü, 6cBischoffs Diener in den Haussen des kllij ejug, ur reliquumrempus virge ve-Kriegsvolcks / wehrte sich allein mit ürL lliL conlumgrll. Ab diser Bott-Göttlicher Hilff wider die 200. Mann / schafft erfreuete sich der H. Bonifacius/daß er sie in die Flucht schlüge / den verliesse bald die Welt/ und seyn Vat-Heil. Bischoff erledigte / und Gesund terland/ nähme indem gesagten Frau-widerum in die Statt brachte. enkloster Camera der seeligen Mariä /
den H. Cistercer Orden an/ (den erNach solchem / als der Gottseell- vor vilen Jahren anzunehmen Willensge Bischoff Bonifacius von neuem wi- wäre gewesen ) führte darinn ein so Hei-derum anhube/ von dem Wucher/Hu- liges/ stilles/ und Gottseeliges Leben/rerey/ Neid/ Haß/ und andern La- daß durch seyn Exempel vil Leuth ver-stern/ mit grossen Eyffer zupredigen / bessert/ undaufferbauet wurden. Esund so wohl die Priester als Weltliche gäbe auch GOtt der Allmächtig seinemzustraffen/ sonderlich aber den vermein- H. Diener ein sonderbahre Gnad man-ren Ehestand der Priestern straffte er cherley Kranckheiten zuheylen/ die bö-so hart mit täglichen Worten/daß se Geisterzuvertreiben/ künfftigeDingendlich die Priester / die sich sollen ge- zu erkennen / und zu offenbaren. Diebessert haben / zusammen rotteten / und Mutter GOttes Maria / mit einer grossüber den frommen Bischoff sehr ergrim- sen Frauen besuchte den H.Bischoffzummeten / und nach seinem Leben stelle- öffteren mahl / mit grossem Trost in fei-ten. Einsmahls als er an einem ho- nen Kranckheiten / und Betrübnussen /hen Festtag in der Kirchen das Ampt und sonderlich in einer Nacht zu Weyh-der H. Meß verrichtete/ wollen ihn nachten/da die Mutter GOttes ihme ihrdie Priester an dem Altar erstechen / eingebohrnes/und gebenedeyte'sKind--dnd erschlagen / welches als ein Fran- leinIEsum/aufsepn Beth mit Windleinciscaner Mönch vermerckte/ machte er eingewicklet legte / das KindleiwIE-von dem Bürgeren einen Auflauff / sus auch ein Aermblein Herfür zöge / unddie ihren Bischoff ritterlich beschützet seyn Häublein von dem Haupt weg leg-haben / daß an diftm Tag kein unschul- re/ seyn Göttliches Angesicht zubesich-diges Blut vergossen wurde. Hie- tigen. Deßwegen der H. Mann offtrauff entschlösse sich der Bischofs von gesprochen / wann nichts in dem Him-Losanna gen Rom zuziehen/ und seyn mel/ und Paraheyß wäre/ bann dasBischösfllchesAmtJhr PäpstlichenHei- gebenedeyte Angesicht GOttes / sollenligkeit Gregorio IX. wider heimzustel- wir alles gern Leyven/ Und dahin mitlenz möchte aber nach vilfältigemAn- allem Fleiß zchlen.halten ein Jahr lang keine Entlassung
bekommen. Endlich war er der Vi- Ein gottftelige Klosterfrau desschösstichen-Bürden/ aber nit desTi- Gottshauß unser Frauen-Cammer /tuls/ und Bischöfstichen-Nahmens im sahe/ wann der H. Bischoff Meß läse/Jahr i2Z4. entlassen/ da er dem Bisch- daß zween Engel auf beyden Seichenthum Losanna bey 8. Jahren in gross neben ihm stunden/und ihme seine schwa-ser Heiligkeit vorgestanden. Und weil che Arm hielten außgefpannen / und miter sich noch zu Rom auf hielte / waren grosser Andacht dieneren. Vilmahlenihme von dem Bapst 2. andere Bisch- war er in seinem Gebett/und Betrach-thum angetragen/ deren er doch keines/ tungen Verzückt / und hat wunderbar-wegcn hohen Alters / und Leibsschwach- liehe Offenbarungen / von Göttlichenhell annehmen wolle. Geheimnussen verstanden. Einmahl
war er durch alle Chor der H. Engeln/Nach dem zöge der H. Bonifacius der Apostlen / der Märtyrern / Beich-mll Erlaubnuß deS Römischen Skulls/ tiger/Jungfrauen/für die Muttervon Rom gen Brüssei in seyn Vatter- GOttes Mariam/ endlich arrch für dieland/ batte GOtt daß er ihme wölle Hochheilige Dreyfaltigkoit gesiehrt/undauzeigen/ und einsprechen/ wie er seyn ihre Glory/ Majestät / Freud / und
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