8. NOUkkUä, Lalbuluz Lonsessor.' i 8z
..............
l>» rem Mbm/ und Mschichten
deß H. Mönchs / und Beichtigers Rot-ten/ und etlichen Miraculen/ so GOttdurch seine Verdienst gcwürcket hat.
Starbe in dem Jahr Christi 912. den 6. Äprill.
Sein Leben hat mit sonderm Fleiß beschuhen Lclcers^u^ X 4 inimnz ve-Lsnu; zu S. Gallen/ und ist bey dem ^eickior Heimisfeld Goldasten/ ^l-lemgüiilLgru ri kt.erum l. r>sr. r zu leftn / darauß wir das Unseligegezogen/ und uns darnebenderKürtze beflissen. örevwnum Oaiieole, aufden 6. Aprill. Doch wird sein Festtag Jährlich in dem Chor / und mitdem Gottsdienst gehalten/ auf den Sonntag Iubilate nach Ostercn. Es.gedcncken auch deß Notkcri andere Gallensische Chronicken / und Scriptores/sonderlich aber k. loäocus ^erler Statthalter zu Wyl in seinem Buch
Oe viri8 kllustridus ^lonasterij 8. Oalli parre l cap. ri. kucke,rn-
v; ^bbas 8panbeimensi8 Oe viris lllustcibus Oräinis 8. st-neäl^i, !j!i. r §c 4.
kol. 4;. k >4Z. v. )oL0lles rvioa indem Baum deß Lebens S BencdictlOrdens Ud. 5. cap 7Ü. und <5. äst. wie er die Sequentzen erfunden habe.)0Lliaer 8cumpkim in seiner grossen Schweitzerischen Chronick ich. 5 cäp s.5 ol. Z^I. z6z. x>7. Z8i. 444. Der hochgelehrte krsacil'cus OulllimannuzOe U.ebus klelveciorum , Ich. >. e^p. s. und ich. 4. cap. i N.. ? /^moniuskolkevinu; 8oe. sküi M seiNtM ^pparsru sacro, in dtM NahMkN Notkerus.Doch ist zu wissen / daß S. Gallen Gotkshauß drey scelige Notkeros ge-habt hat/ einen Physicum/ den andern Labium- und den dritten unsernBalbulum. Welche Posscvinus under einen Nahmen setzet.
Qtkerusmit dem ZunahmenBalbulus ( dieweil er von^R(U)! Kindheit anstatzlete / undim reden mit der Zungenanstiesse / ) ist zu HeiligöU. Augia Sancta im Tur-
gou/ so jetzt under Elck genannt wird/in dem Züricher Gebiet / und Graf-schafft Kyburg gelegen / von hohemStammen Caroli Magni / und der al-ten von Sax aus Bünden oder Rhe-tia gebohren / im Schloß Elck ob demFlecken / da sein Geburtsstatt noch kangezeigt werden/ wie ichs LollLÄorllu-M operis selber gesehen habe. Aussonderbahrek Forschung GOttes aber/wurde ihme in dem Heil. Tauff derNahm Notkerus aufgeben / der aufLateinisch Augmentum/ und aufTeutscheinzunehmen heißet / damit er in allenLugenden / Andacht / Geistlichkeit /und freyen Künsten zunehme / demeer auch auf daß fleißigest ist nachkom-men / wie es das nachfolgende Lebengenug bezeuget. Der H. Notkerus
würd in seiner Jugend von seinenhochadelichen / und frommen Eltern indem Gottshauß S- Gallen GOttauf-geopffert/ und dem Abt Grimaldo da-selbsten übergeben / welcher das Kinddem sehr berühmten Mönchen Psonizulehren / und auszuziehen / anbefoh-len / bey deme er in Gottsforchk / undftudiren bald trefflich zngenommeu/ al-so daß er letstlich so wohl in allen Tu-genden / als in den freyen Künsten /und stnderbahrer Weißheit weit be-rühmt / und bekannt worden. Nachdem er nun von dem Abt Grimaldoden -Orden empfangen / beflisse er sichder Vollkommenheit / übte sich indemGebett / Fasten/ Wachen / und Klö-sterlichen Disciplin/ liebte sehr die Ein-same/ und das Stillschweigen / und waralso eingezogen / daß er niemahlen wol-te zn dem Kloster ausgehen / als wannihn die Gehorsam darzu verursachre/und wann er ausgehen müßte / begä-be er sich zuvor in dre Kirchen / knye-re nider vor den Altaren / und befähle
sich
Kom,
S-Gäi.
tkll-
A'wirdkik
Mönch.
S Nvlkm'Tugendteni