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Und Martyrin Wyborada.
wolle ohn einigen Schaden von dannk Cell umbringen selten/ und also dieziehen / und den Kelch nicht annehmen. Marter - Cron erlangen werde. WieDa er aber von der H. Wyborada ka- nun die H. Wyborada von dem Schlaffme/ vergaffe er seiner Versprechung / erwachet/ gedachte sie bey sich sechsten /Blünderte das Gottshauß/ samt sei- ob solche Offenbarung zu verschweigen/ncnUnderthanen / und zöge mit guter oder anzuzeigen nützlicher wäre/ undBeut/und mit dem Kelch darvon. Nicht da sie ihr sechsten weder helffen nochra-lang hernach als er in Jtaliam mit sei- then könnte / schickte sie nach einem al-nem Kriegsherr zöge / fiele er mit dem ten Conventual - Herren / und Prie-Pferd in einen Liessen Sumpff / darin» stern zu St. Gallen/mit Nahmener armseellglich blibe/ und zu Grund Waltram/ von dem hievor auch Mel-gienge. Die Hertzogin sein Gemäh- düng geschehen / dem öffnete sie dielin/ schickte zwar den Kelch/ wieBur- gantze Geschicht/ allein verschwrge siechardusderHertzogbefohlen/ widerum ihr zukünfftige Marter. Walkram-gen St. Gallen / doch mit einer gerin, mus achtere es zu offenbaren Gut seyn/geren Palen / die köstlichere aber/ so zu Aufenthaltungvller Menschen/Leib/mir Edelgesteinen versetzt war / behiel- und Seelen / Leben / Nutz / Büß/ AU-^ te sie für sich / daß GOtt/ und derH. musen/ und guter Wercken / und Si-A Gall nicht für ein Opffer aufnähme. Um cherheit des zeitlichen Guts. MitÄki!>2 dise Gegne war ein öffentliches/ und dffem Rath war die Heilige Wy-bchhrt ^ unkeusches Weib/ von etlichen bösen borada noch nicht zufriden/ beschick-Buben geschwächt worden/ die gebah- te auch den Abt Engelbertum denre das Kind / welches sie bald darauff andern / der sandte zu ihr etliche Brü-tn das Wasser warffe / und ertränckte; der aus dem Convent / aber sie woltedie schändliche That käme an den Tag/ ihnen nichts offenbahren; da nun dersie wurde Gefangen / und verurtheilet/ Prälat selber käme / zeigte sie alles ih-daß man sie an einen Pfall binden / me in Geheim an/ aber sie möcht nichtund lebendig Schinden solle/ doch zu- von dem Abt beredt werden / daß sievor ein Jahr lang solle sie alle Sonn- sich mit den ihrrgen in ein sicheres Orts)und-Feyrtägvor St. Magni Kirchen/ begeben solle / sprechende: Sie habemit außgespreitem Haar/ und blossen sich GOtt dem Allmächtigen gantz cr-Füssen stehen/ und ihr Schuld denbö- geben / dessen gerechten Urtheil / undsen zu einer Besserung/ und den from- grossen Barhertzigkeit wölle sie erwär-men zu einer Wahrnung bekennen, ten Die Horcht / und das herzuna-Wie nun das Jahr verflossen/ stunde hender Hunnen / machte daß nicht al-das schludige Weib von ihrer Büß nicht lein der Abt Engelbcrtus mit seinemab/ uUd bekannte öffentlich ihr Sünde/ Convent / und köstlichen Sachen / anbiß sie von derH.Wyborada beruften/ ein sichers Orrh sich begaben / sonderund ihr befohlen worden/ von solcher es kamen auch der S. Rachildä ElternBüß abzulassen / dieweil das Knäbtern gen St. Gallen / ihr liebe Tochher ab-in der ewigen Seeligkeit behalten wer- zuholen / und aller Gefahr zuentledi-de/ damit würd das öffentliche Weib gen. Aber die H. Wyborada tröste-ledig gesprochen/ von aller wettern Peyn re die Eltern Racbildä / und versprachund Straffen / und durch der H. Jung- ihnen daß chre Tochter von aller Leibs/stauen Wyboradä Ermahnungen/ zu und der Seelen Gefahr/ ledig verblei-cinem züchtigen / und andächtigen Le- ben wurde. Ein Priester zu St. G.ai-ben gezogen/ und also letstlich eingu- len mrt Nahmen Vttus / könnte ihmeres End erlanget. -nicht einbilden / daß die Hunnen oder
Ungern in das Kloster St. Gallen ein-c,pEin Jahr zuvor / das ist im Jahr fallen / und den Platz verwüsten sol-Christi 924. als die Hunnen in discs ten ; der käme zu der H. Jungfrauent«br von ^ 2and / und zu St. Gallen einfielen / um Rath / die H. Wyborada straffteHunuen. Zu Rauben/ Stehlen/ Morden/ und ihn wegen seines Mißglaubens / undBrennen/ fasse auf ein Zeit die Heil. ermahnete ihn / daß er sich bald mitWyborada Nachmittag in ihrer Cellen/ den seinigen m die Flucht begeben sol-die Psalmen Davids auß einem Buch te. Daß geschahe bald / dann wie erlesende/ da gienge das Buch für sich seine Sachen auf einen Wagen gela-selber zu / uns siele sie in einen sanfflen den / und darvon fahren wollen / setz-Schlaff. Under disem Schlaff würd te er ein kleines Kind auf den Wagen/der H. Wyboradä geoffenbaret/ daß der Wagen fiele auf dem Weeg um /in dem zukünfftige» Jahr die Hunnen/ also daß die Räder gegen Himmel sa-ober Ungeru m das Teurschlanv fallen/ hen / und das Kind mitten under demund darauf an dem ersten Tag Mayen Wagen lag / männiglich achtere das-u St. Gallen ihren Mulhwillen/ und Kind wäre todt / da aber der KarrenTyranney außstossen/ und sie in ihrer aufgericht würd / ist das Kind leben-
Bbz big