LOl
Und Martyrin Wyborada.
T. Wybo, ruch von sich. Wie nun alles (so zu littner schweren Kranckheit / ihr Ge-einer Gotrseeltgen Begräbnuß gebühr dächtnuß fast verlohren hatte / also daß' per) bereit wäre/ käme der Abt mit sie Eckerardo / dem ElternDecanozuseinem gantzen Convent / und grosser St. Gallen/ so Sr. Wyborade LebenMänge deß Volcks zu der Cellcn der beschuhen / wenig dienstlich / und ver-H. Wyborade / trugen den H. Leich- hilfflich sein könnte / da sie doch deßLe-nam mit sonder» Ehren in St. Mag- bensder H. Martyrin die beste Wissen-m Kirchen / und nach gehaltnem Gotts- schafft hätte. Nach dem aber die S.dienst bestatteten sie die Leich an ein Kebennina/mit grosser Andacht beyderehrliches Srth; da dann Gott seiner Martyrin Grab / um Verstand / undgeliebten Dienerin / und Gesponsert zu Gedächtnuß gebetten hatte / würd ihrgefallen vil Wunderwerck / wie gesagt in nachgehender Nacht ein Schrifft für-soll werden/gewürckthat. Deßwe- gehalten mit Visen Worten, beerecu-gen der Abt Nortpertus zu St. Gallen preis; Was du begehrest wird dir zu-bewegt worden / die Andacht der from- gelassen / und da sie crwachete / befan-men Christen zumehren/ und erlangte de sie sich des gantzen St. Wyboradevon Päpstlicher Heiligkeit Elemente Leben ein gute W-ssenschafft zn haben/dem andern / daß in dem Jahr deß welches Kebennina mir sonderlichemHerren 1046. die H. Jungfrau / und Eyffer / und Göttlichem Geist Ecke-Martyrin Wyborada/ in die zahl der rardo erzehlete.
H. Gottes geschriben/ und kanonisiert
wurde. Wendilgarda/ deß Käysers Hen- Wends.
richs Aucupis Tochters Tochter / deß sm«.
Es hatte auch die H. Wyborada Grasten von Lintzgau / Buchhorn / undetliche geistliche Schwestern oder Tech- Mvntfort Gemählein/ da sie vernähme /tern / under denen die S. Rachilda an daß ihr Herr / und Gemahcl von dender Heiligkeit / und Keuschheit die für- Hütten in demBäyerland gefangen/undnehmste war / wie dann schon hievor in erschlagen wordk / undergabe sie sich mitdem gantzen achten Capitel gehandlet Erlaubnuß deß Abts Salomonis zuworden/ deßgleichen auch in dem io. St. Gallen/ undBischoffzuCostantz/Capitel angezeigt / wie S. Rachilda der H. Wyboradä Zucht/ und Dis-von ihren Eltern an sichere 0rth zu- ciplin / und nähme ihren Orden an.Daführen begehrt worden / aber von der aber der Grass nach etlicher Zeit wide-H. Wyborada getröstet/und verspro- rumheim käme/ würd sie gezwungenchen worden / daß ihr kein Leyd gesche- den Geistlichen Stand zuverlassen' undhen / und kein Härlin gekrümmt wer- mit ihrem Gemahel zuhausen; letstlichden solle. Als sich derhalben die H. würd sie bey dem Grasten schwanger /Rachildis sehr fürchtete / wegen deß und starbe an dem Kind / welches le-Einfals der Hunnen / empfienge sie bendig aus dem mütterlichen Leib ge-von der H. Wyborada ein Crucifix schnitten/und GOTT/ und Sk.Gallauf einem zarten Tüchlein gemahlet / geschenckt/ und aufgeopffert worden,zu einem Trost/ und Sicherheit/ daß
chr die wüttende Huunen Nichts scha- Es wollte aber der AllmächtigeGott/den wurden. Da nun S- Wyborade seine geliebte Gesponß Wyboradam inKampss/ und Marter angienge/ und Lebzeiten mit vilen Gnaden/ Prophe-die Hunnen in d?k Cell hin / und her tischen Geist > und Wunderwercken derwütteten / könnten die wilde Leuth der Welt nicht allein kundbahr machen /Gottseeligen Rachilde Cell / und sie solcher" auch nach erlangter Marter-nicht finden / noch einigen Schaden ihr Erdn / solche zuvermehrett. Nun warzufügen./ dieweil sie in Gott/ und St. bessihrem Grach ejn'K'ertzenaufgestellt /Wyborade Wort vertrauet/ und deß die zu allen Gottsdiensten Tag / undH. Creutzes Bildnuß auf dem Tuch Nacht solle brennen / und darnach wi-gemahlet /-für ihr Fcnsterlein gehenckt derum ausgelöscht werden. - 'Der Meß-latte / so die Tyrannen verblendete, mer verrichtete sein Ampt fleißig / fände
d- Rachil. Nach dssem lebte die S. Rachilda noch dock die Wachskertzen zu dreyen under-21. Jahr/ und stunde vil Kranckhei- schidlichen mahlen brennend / fragteten/ und böje Geschwür mit höchster der Sach nach/ könnte aber nichts er-Gedult auß / daß ihr tzeben schier ein fahren / dann sie von Himmel herabjmmerwehrende Kranckheit gewesen / angezund worden/ weil die Kertzen anund nähme em seeliges End / um das dem Wachs nicht schwane noch ver-fahr Christi ungefährlich 946. trdpffete.
Ktknwna. Die ander Geistliche Tochter wäre Der H. Wyboradä Dtenst-Magddieoclnnig^ lmmrau Kebennina / stund in einer Nacht von ihrem Bethwelche in ihrem hohen Alter/ auß er- auf / in St. Magni Kirchen der H.
Mar-