Buch 
Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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S- Eber,

hirduS

stirbt-

2O8 Von dem H. Eberhard / Abt / und Emsidel.

ein Anfang zumachen / da hörte man z. begraben. Diser Mann wäre einesmäht ein himlische Stimm diß lauts : so fürtrrffilichen Lebens / daß seinLeü'il, ceü'gfrnrer; vivinitus OnpcilL Nahm/ und guter Berufs weit / undcontecrgrg ell. Höre auff/ höre auff breit erschollen ; dessen Raths vil Für-Bruder / dann die Capell ist von Him- sten / und Herren gepflegt haben / soN-mU herab gewyhen. Darüber entsetz- derlich war er St. Ulrichs Bischofs zuten sich alle / und nahmen war / daß das Augspurg / ein angenehmer Freund /so St. Conrad bericht/ mit der War- den er Jährlich neben seinenBrüderU/imheit einstimme. Darauff giengen sie brauch hätte zubesuchen/ und in der H.mit der Procesiron in die Münster Kir- Capell sein Andacht zuverrichten : Be-then / welche auff benannten Tag / zu gabete auch S. Eberhard mit S. Mau-Ehren Gottes/ und der HH.Marty- ritij Arm / und ändern HeylthumvoUrer Mauritij/ und aller seiner Gesell- dessen K'riegsheen Als auf ein an-schafft ist gewyhen worden. Nachver- deruiahl St. Ulrich widerum seiner Ges-uchter Kirchweyhung begäbe sich jedes wöhnheik nach / zu S. Meinrads Cellwlder zu Hauß/ und wurde was sich seinen Freund zubesuchen ankommen /verlosten hin / und wider/ wie auch der und nach verrichten; Gebett / und verZInnwohner seeligs Leben / und Man- trautem Gespräch / Heimwerts zureisettdel mit Ruhm außgebreitet. Bevot bedacht war / gienge ihm für/er möchteaber/ wie Christus der Herr nach ge- Visen Diener GOttcs am leisten ge-schehener Kirchweyhung / sein H. ge- sehen haben / umfieng St. Ulrich ihnrechte Hand in den harten Stein bey zum vffttrn. Da sagt St. Eberhardder Capellthüren natürlich tieff einge- zu ihme / von diser Stund an werdentruckt / als wäre der Stein lautet wir Uns auf diser Erden einandern te-Wachs gewesen / werden auch dife öendig nicht mehr sehen / bißwirnachMahlzeichen noch heutiges Tags gefe- Unserm Todt. für GOttes Angesichthen/ und in Ehren gehalten. kommen. Darüber St. Ulrich :

Vatter ist es gewiß daß Mein Zeit ZU-Uber dife H. Engelweyhung lebte sterben verbanden ist ? Antwort St.St. Eberhard noch ic>. Jahr/ vollen- Eberhard / deines Lebens End ist zwarbete die übrige Kloftergebäu / nähme noch nicht vorhanden; daß aber meinmehr Persohnen in den H. Orden/unv Red wahr seye/ daß wird der Aus-leuchtet männiglich mit Exempel / und gang bescheinen. Scheideten alsdWercken vor / biß zu seinem Abschid. von eiUändern. Eher aber St. Ul-Endlich starbe er im Jahr 958. den rich wider diß Örths angelangte / wät14. oder 22. Augstmonat / nachdem S. Eberhard von disem zeitlichen Le-er 25. Jahr sein Leben Nützlich zu ben zu den ewigen FreudettEinsidlen zugebracht / würd neben S. abgefordert

Benno dessen Befreunde er gewesen /