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Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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8. ÜMAÜU.1^U8 Lonkcllor, Lc kpiicopus /^ugullaou^ LSI

mancherley Wunderwerckcn des Heili-aen Ulrichs Beichtigers / und Augspur-

Starbe im Jahr Christi y?;. den 4. Heumdnat.

St. Ulrichs Leben hat sonderlich mit allem Fleiß (auß bitte deß AbtsFridiboldi bey S. Afra in Augspurg) beschrlben der hochgelehrte Bcrno derzo. Abt der Reichenau/ von deme wir nachfolgendes Leben außgezogen.Seiner gedencken auch Leäa, der für Udalricum Valrlcum setzet. Item^äo, 8lAibercuz in ckrovico aufdas 976. Jahr. )oanne8 t rnbem,u8 Üsviel, Ulultribus Ocäiriis 8. UcneälLü, tib. z. csp. r2Z. Und !>b. 4. csp. rrr.v.. k. Qsurencius 8urius Larcus. Üb. 4. der Heiligen LebkN. csröingÜ8 cL-fr,r Lsronius, und R-- ?. ?en-us Lscusius 8 'c. m Ihren iUsl-rvi-oIo^ij,auf den 4. Tag Heumonat. K. ^rroiclus ^Vion. in dem Baum deß Lebensüb. r. c 9. Dcui.r Augspurg. Item die Augspurgische/ Coftantzischc/und Mcylandische/ oder Ambrosiana Brevier/ auf gesagten Tag / und Mo-nat. krauciscus ülsrXU 8 . lleriricus ksbriciu 8 Weychblfchoss ZU Speyr/ Mihren Büchern von den Heiligen. )osnue8 8cumpbiu8 in seiner grossenSchweitzcrischen Chronick / i>b.s. cap. zo. krLneiscur OuiIümsNQU 8 äe U.eburÜlelveriorurri, lib. 1. ego. ulrimo. k.. dbnltopboru 8 k^aremLUliU 8 in -^nnLÜ-

burLreivitsrum, an underfchidlichen Orthen seiner Chronick. U-. p. ^iLrbXusU.2rletU8 80c. ^etu, in seiner 63VLNS 8LNÄL üb. l. kol. 92 . kerrv8 6e bta-ralibus, Üb. cap. ;i. IteM t^TÜrr Lrroniu» lomo io. ^nnslium Lc-

cleügü:. an underfchidlichen Stellen/ und Orthen. Viäe inäicem Üujus^vmi. 8. ülcjsüicur. n.. ?. LaroIu!»8cc,iAe!lu; Orcl. 8. Lenecüöti, in seinerAugspurgischen Kirchen - Chronick/ nach der Lange das gantze dritte Buch/ful. 67 Ob gleichwohl R.. k. ^li»rbXU5 «.aäerus 8 - s. vermeinet den Heil»Augspurgischen Bischoff Ulrich im Bäyerland gebohren zusein / und sol-ches allein mit Sigiberto Gemblacensischen Mönchen bekrafftiget/ so ist

doch ^osnni 8cumpbio, kranclico 6ai11imsnno, U.. ?. Lbrilkopbnro Uarc-

wsnno , Probsten bey St. Gerold/ Professen zu Einsidlen/ Item St.Gallen Chronisten / sonderlich n. ?. )oäoco i^cLiei- 8 L. O. Profeß zuSt. Gallen/ mehr als fleißigen Scribenten/ und crgründern derSchwei-yerischcn / und Eydgnoßischen Antiquiteten / zuglauben. Zu dem ist diealte Sag von unsern Altvorderen biß auffunssteiff herkommen/ auch vonallen Znnwohnern/ und Besserndes Schloß Kyburg im ftattemGlau-ben gehalten/ daß St. Ulrich auf dem Schloß Kyburg gebohren/ undnach seinen kindlichen Jahren in das Gottshauß Sr. Gallen geschickt wor-den/ und nicht von Dilingen/ oder Bäyerland/ sonder gleich von Ky-burg seinem Geburts- und Stammhauß. Mit solchem Grund / und herr-lichen Authoren als vermeldet worden/ setzen wir nachfolgendes Leben.

der löblichen Eydtgnoß- derGrassenvon Kyburg/ deren Aelte/schafft/und Züricher Lands- Macht/ undGur war so groß/ daß siegebiet/ ligt die herrlicheve- jederzeit für die gewaltigsten Lands-ste Graffschafft Kyburg/ ein Herrn in Visen Landen gehalten worden.Sitz / und Stammenhauß Dieweil ße nit allein dne Grasschafft