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Bischofs/ und
freundlichern Abjcheid von St. Gallenauf seyn VättcrlicheHerrschafftK'yburg'gezogen / dessen Eltern sich höchlich er-steueren / theils seiner Ankunffr/ theils«s ^ seines hohen zunehmens / und be-konu am^ ^blenchn abermahl dem BischofsAdel-Augspurg. beroni M Augspurg einem Heil. undGottseeligen Mann/ Hubaldi nächstenBlmsverwanden / wo nicht gar Bru-der / und gcbohrncn Grasten von Äy-bürg / und Dilingcn / Ä^nedicriner-Ordens Proftß / und Abc zu Elwan-gen. Bey disem seinem Settern sol-le er stäts bleiben/ und an ihm als ineinem Spiegel der Zucht sehen / ob nochetwas an seinem Leben in bessere rrch-tigkeit zustellen wäre. Wie dann derGottgeliebre Bischofs ihn erkennt / daßer indem Glauben starck/ m der Hoff-nung beständig / und in der Liebe ge-wurtzlet/ und gegründet/ auch mit tn-gemreichem Wandel durch aus wohlgezierer gewejen/ da hat er ihn destofreundlicher zu sich beruften / und sichseines Raths in allem/ m-mid ausserdes Hauses gebraucht/ also daß desgantzen Bischthums Händel durch sei-ne Fürsichtigkeit / in gemein/ und be-sonders geordnet / und gerichtet wor-den.
F'p-Miller Zeit gewinnet der MannMlacn^ ^bttes ein Lust nach Rom zureißen /Rom. der HH. Apostlen Petri/ und PauliKirchen zu besuchen / auf daß er sich /und alles daS Seinig in derselben / undanderer Heiligen Gebett desto ernstli-cher beschien möcht. Wie er dahinkommen / ,r ird er von Marino H. ( denandere Marttnirmnennen/ bey GOtt/und den Menschen herrlichen / und an-schlichen Bapst/) freundlich cmpfan-Mariimz gen- llizd als er gefragt worden /PapstPro- wer er seye / und ivas Lands er dahinkommen/ hat er geantwortet: er sey- Ulrich. ^ur,cheö Geschlechts/ und Aldelbero-nis Bischoff zlr Augspurg Clericus. Da-raus lhrne der Papst geantwortet: Las-se dichs nicht erschrecken was ich sage:Dein Bischofs Adalbero / von dem duredest / ist jetzt von der Welt verschie-de / und nach GOttes Ordnung mustdu derselben Kirchen Regiment aufdichnehmen / wann du gleich jetzt dich Mit-halten/ und entfliehen wollest/ daß dudas Schiff der Kirchen zu dlser geruhi-gen / und fridsamer Zeit nicht regierest/so wird doch der Tag kommen / daß du/was GOtt geordnet / und fürgenoh-men/ keines weegs wirst entgehen kön-nen / sonder wirst sie in vilfältiger Ar-beit/ Tramen/ und Aengsten schwe-ben^ zu regieren annehmen/ und mitGottes H,lst zu einem geruhigem Ge-siad f.ihren/ wiewohl du Matt/ undk. , VicH. Schweiy.
Bclchtigcr.
Muth darüber werden muss Papst HMarinus II- regierte von Anno 9^-z.biß in daß 946. nehmlich z. Jahr. Soist nun St. Ulrich im Jahr 92z. Bi-schofs zu Augspurg worden. Nunist gewiß/ daß unser Ulrich 15. Jahrzu vor nehmlich im Jahr 909.^» Romgewesen / ms Scrgius ein emgetrung-ner Papst der Christlichen K irchen vor-stünde/ deßwegen mit dem hochgelehr-ten Oai'äiruüi (sÄläri Uaronio lom. 10. <ras<MHamal. LLcloß aä.^nmim 924. 5 o!. 697. Bawnii
und Marco Messers dlfts Orth znver-bessern/ und zusagen. Das Mari-.uns / als St. Ulrich zu Rom war /zwar von den frommen Römern für denwahren Papst möchte gehalten wordenseyn / aber von den eingerrungnen Päp- ,stcn Johanne X. und Sergio I,wie auchandern/ zu der Regierung nicht kommmögen/ als erst nach 18. Jahre, sagt alsoBaromns in gesägtem Tomomnd Blat:kka?caukcm daß nehmlich St Ulrich ZURom war / cüm anno8 anrs ^ninäecimconrioiüc ccirum ür, aono nimirrrrNUcclemproris KoiiAenrMimonono, guOplanä conlkar leäcm ^poiioücam occu-param 5 uiile, clereoram ab iyfami<;io illo, guo lupi a, non Ie»irimo elc-eko?onri6ce, leä invaiore. d/näü(^uem /^urbor nominal h/larirmm ?a-pam, forrgfli8 i8 runc remporis leAl-limu8 habebsrur ?oricikLX: leä czuo-niam obtcui iüimL ea renipora rranlis-runk, äs eoäom Marino, guoä runotecierik, non glibi, guäm bic menrio in-venirur ; guamodrcm cä fuir VVelleriäoÄillimi 8cboliatti8 inrcrprekario, ücper aoricipakionem ibi äiäu8 IVlarinusnr?onc>fex appellarii8 Ggui kamen te-cliÜ'e re^crirur polt annoa clecem, öcPÄo. Lori ibenäNa kamen eil 8i§e-herrua, gkü aävenrnm I 9 äalriei in Or-bem üib ?onriüearu ejusclem hlarinikapw recenler anno viclelieer l^eäemp-korig 942. cluoü procul abflorrek s vo-rirare. Wie nun der H. Ulrich diftsvon dem Papst Marino gehört hatte./gehet er an das begehrte Ort/ und lin-der dem Opffer seines H. Gebetts / be-sticht er sich / und des verstorbnen Bi-schoffs seines Vetteren Seele GOtt /und den H. Apostlen mit Zäheren/Undziecht ohne wissen deß Marini / an demandern Tag heimlich widerum davon.
Als nun Adalbero verschieden/ istHil,tin / oder Hrldeimms bald nachihm Bischoff worden. Nach fünff- S- Ulrichzehen Jahren i>r dem Jahr 92z. stirbt ^auch Hiitin/ und weil GOtt an seinemDiener Ud ich erfüllen wolt/ was erdurch den Mund seiner Gläubigen vorgeweissaaet/ sokomr dergantzeMerus/und Volck Zusamen / und mit KönigHenrici l. Bewilligung/ wird der H>
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