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Er ziehetzu S Mo-ritzen inAval»--
Vün dem Heiligen Ulrich /
sie also gesessen von GOtt zureden / biß Blinde gescheut worden. Wie er nunauf, den nachfolgenden Freytag / daß Es ein Zeit in das Kloster Äemptensie nicht vermerckct haben / wie das käme/ist er daselbst also Kranck worden/Fleisch vor ihnen stunde. Da begäbe daß man ihn tragen müßte / er selbstes sich/ daß ein Bott von Hertzogauß hat keinen Fuß verwenden/ noch eini-Bayern zu dem H. Mann kam / wel- ge Speiß niesten können. Derhalbenchem nach dem er sein Geschafft hat auß- man eylendts gen Augspurg schicket /gericht / und nun hinweg gehen wolft/ und das Oel welches er selbst gesegnet/er rhm ein stuck Fleisch gegeben hat / und dahin bringen lassen. Und wie er anmercket nicht daß es Freytag wäre. dem H. Pfingstabend um 9. Uhr da-Derselbig Bott als er zu seinem Herren mit gesalbet worden / ist er durch diekam/ weiter ( auß eygner Boßheit Gnad Gottes wider aller Menschengereitzet)die H. Bischofs verunglimpft Hoffnung gähling so erstarcket/ daß erfen / als die am Freytag sich nicht selbst gessen/ und gesund beyden Brüsvon dem Fleisch essen enthielten / hat dern in der Vesper gestanden/ denfol-das stuck Fleisch / das er von dem H. genden gantzen Festtag mit geistlichenMann empfangen hatte / herauß gezo-- Freuden gehalten hat / und darauffgen / zu einer Zeugnuß. Und nimme frisch / und gesund wider heimgezogen,wahr ein grosses Wunderzeichen/ dan Aufein andere Zeit/ als derH. Manndie Sübstantz deß Fleisches ist verwand, durch die Wertach reiten soll / hat er sieletworden in ein Materi/oder Gestalt» so hoch auffgestanden gefunden / daßeines Fisches / als wolte GQttdeßfre- seiner Reuter keiner darein hat setzenventlichen Bottcns Nachred straffen / dörffen. Wie nun seine Mitgesellenund die Unschuld der HH. Bischvffen von ihme geritten/und ein fuhrt gesucht/anzeigen. Auß disem grossen Mira- d» sie durch möchten / ist er samt einemcul ist geschehen / daß man rum allweg einigen Geistlichen allein halten bliben/die Blidnuß eines Fisches mahlet zu und bald ohn einigen schrecken in demSt. Ulrich. Nach dem hat er auch das Nahmen deß Herren hindurch gezogen.Orrh in Wallis heimgesucht/ da St. Und daß noch mehr zuverwundern^ seinMauritius mit der H. Legion rastet/ und Caplan Hcrewiguö / der bey ihme versgemartyrer worden/ daselbst fein Ge- bliben/ ist auf einem hohem Pferd ge-be« zuverrichten / von bannen er etliche ritten / und biß an die Gürtel naß wor-Reliquien / und Heyligthumer getra- den/ aber an deß Bischoffs Socken /gen/sonderlich einen Armvon St. Mau- welche von Filtz gemacht/ und er kalteMio / den er nachmahls gen Einsidlen halben angelegt / ist kein einiges Här-verehret hat / die andern führere er gen lein genetzet worden. Einsmals/ wölkAugspurg / und setze« sie andächtiglich der H. Bischoff mit seinen geführtenmrt Psalmen / und Lobgesängern in gen Rom reisen/und komt an den Flußunser Lieben Frauen Münster. Ander- Thar genant / der so gefährlich hochselben Zeit ist er auch in die Reichenau auffgestanden/ daß man weder zu Pferd/unber .Costantz kommen / da der Ehr- noch zu Schiff hinüber möchte. Aberwürdige Mann Alwig / der Zeit Abt der H. Bischoff setzte sein vertrauen inwar/ der ihne »nlt blllichen Ehrenem- GQtt/hielte Meß an dem Gestaddeftpfangen/ und mit vilen Heyligthum- selben Flusses/ und zeucht darnach hin-mer begäbet / ( um deren willen er da- durch ohn gefahr mit allen den seinigen.hin kommen) und also mit Freuden wi- Zu einer andern Zeit begäbe sich derH.derum heim ziehen lassen. Ulrich neben andern auf ein Schiff gen
Regenspurg zufahren/ aber durch Nach-Da soll nun auch nit verschwlgen lässigkeit der Schifleuthen / ist daSbleiben / daß um feiner Verdienst willen/ Schiff auf einen Stock gefahren / darV,1 kmncke vilen Ä'rancken hilff erzeigt ist worden/ rab es zerrissen/ und angefangen vollerMino. insonderheit die mit der hinfallenden Wasser zuwerden. Die Schifften«)Kranckheit beladen geweßt/seynd durch erschrecken / und eyleten dem Gestadseine Fürbitt / von solchem Jammer er- zu. Wie sie an das Land angefah-lößt worden. Welches er Demuth ren / tragen sie alles was in dem Schiffwegen also zuverbergen unverstanden/ war hinauß / und vergessen deß Bi-daß er denen / welche es öffentlich für schoffs / der hinden in dem Schiff ger, andern Leuthen begehrten/ baß siege- festen. Daseuffzet einer under den Geist-sund möchten werden / den Gnaden se- lichen auß liessen Hertzen / und sprach:gen versagt / mit der Entschuldigung : Wehe uns armen/ daß wir in so goftdaß solches mehr der Apostolischen Wür- ser Gefahr unsers Alten vergessen ha-ben / als seiner ringschätzigen Persohn bcn. llnd wie er viß gerG>t / Lauftgebüret. Mit dem Oel / welches er er behend/ hebt ihn auf feine Achslen/an dem hohen Donnerstag gesegnet / und trägt ihn auf das Land. Wieseynb vilerler/Krancken gesund / und vil er hinauß kommen / stuckere das hiuder
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