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Von den Heiligen / des Gottshauß zu Einsidlen.
ro für ein seelige Matronen gehalten / Leuth / und Gerechtigkeiten/ vonwel-und verehret worden. Sie hat ihrem chem hernach dem Gottshauß Einsid-H. Sohn Adalrico zu dem Erbgut hin- lcn solches / als ein Profeß / und Con-derlassen was sie gehabt hat zu Pfeffi- ventual daselbstcn / vermacht /cken / Steffe / und Wolbrau an Land/ und vergäbet worden.
II.
tz. Lc 0-.nfeÜor.
iceligm Aietland/ M
Beichtiger.
und
Im Jihr
96z iM»8. Maij
c-r>. 1. E^lHjetlandus ein gebohrner Grassvon Buchhorn / Lintzgöu /Rheinthall/ und obern Thur-göu/ ist des Burckhardl desandern / Hertzogs zu Schwaben ( wel-ches HertzogthumBnrckharvus imIahrChristi 910. wegen seiner Mann-Weiß-und Klugheit/ und grosser Reichthumvon demRömuchen KönigConrado demI.zu Leh^n bekommen / undzehen Jahr^ besessen / auch Üblich regiert/ und ge-mehrer hat: Er war auch ein Natterdes H. Adalrici von seiner andern Ge-mähtem der H. Regulinda / wie hicvorzufinden ) leiblicher'Brudcr gewesen.
». Es wäre aber der S. Thietlan-dus von Jugend auf ein züchtiger/ from-mer/ und. andächtiger Jüngling/ derseyn Jugend / und Alter in dem stu-Vieren/ und Gottseeligem Leben nutz-dus »2 zubrachte. Als er nun bey gu-s«,Eins„ ten Tagen / und Jahren wäre/ um«li. das Jahr Christi yz8. entschlösse er sichin den finstern Waid gen Emfidlen zUden Gottseeligen Nattern Veunone /und Eberharden sich zubegeben / zu de-nen er sich' geselltte/ die Welt / undweltliche Geschafft verliesse/ und lerst-lich den Emsidier Stand / und St. Be-ncdicri Orden/ und Regn! annähme.Wie nun discr Gottseeligc Thietlandusalso siben Jahr im solchem heiligen Le-. den / und aller Voukommenheit nutz-. lich zugebracht / würd er von dem AbtWird Cöi Eberhard» im Jahr 945. zu einem Mit-«viurv. regierer/ oder Heister des schweren
Kloster- Baus /und täglichen Gelcbäff-len erfordert; weichem Ampt er Thiet-landuö vierzehen Jahr lang löblich undfleißig vorgestanden / und dem Gott-seeligen Abt Eberhardo treulich undnützlich mit Rath/ und That beyge-sprungen. .Als aber nach vierzehen WirdMJahren im Jahr 9z 8. der Gortseelige zu Ei.G.Abt Eberhardus von drser Welt ge- lcn.scheyden/ würd Thietlandus von demEhrwürdigen Lonveut zu Einsidlen miteinhelliger Summe/ zu einem Abt er-wählet. Der hat hernach seyn Ge-schicklichkeit in einem Tractar/ oderBuch / der Welt hindertassen / in wel-chem er die Epistel des H.Apostels Pau-li außgelegr / und Lommenriert hat ;wie Hermannus Lonrractus bezeuget.
l
Wie nun Thietlandus dem Gotts-hauß Einsidlen sünff Jahr/ und neunMonar/ mitgeistllchem/und zeitlichemNutz vorgestanden / und jetzt ein gros-ses Alter erlanget/ und vil außgestan-den hatte/ gäbe er dem Lonvenr zuEinsidlen die anbesohlnc Abtey um Ru-he willen/ im Jahr Christi des Her-ren 96z. damit er sich dem Dienst Got-tes Mißlich ergeben möchte/ frcywil-lig auf. Lebte also in grosser Heilig-keit biß an seyn End/ welches dochbald vorhanden'gewesen/ dann er den28. Tag Mayeno selbigen Jahrs, ver-schwelt/ und bey dem S- Eberharden/.vor unser Lieben Frauen Capeli begra-ben/ als er sechs und zwantzig Jahran disem Orth gelebt hatte»
III.
I) ^ I. I 0 8 , donfcllor
W
»rs^; den»-.Ecpt.
». (K^^Urckhardus des Nahmens derandrr / Hertzog in Schwaben'/ein gebohrner Grass von Buch-horn/ Rheinthall , und ObernThurgöu/ erzöge bey seiner andernGcmählein der Gottseeligen Regulin-Zween L>öhn/ und ein Tochter.Vurchhardum den dritten/ so hernach
ss. lVlurcrj Die Schweitz»
auch Hertzog in Schwaben war; Bet-thum die dem König von Burgund /Rudolpho dem andern vertraut wor-den, undden serilgen Adalricum/ oderAlarieum; wie die alten EinsidlischeChronlck/ und Schriffrcn bezeugen. .Adalricus der fromme Jüngling ver- Adalncusliesse in seiner blühenden Jugend um Am. *Ff 2 das