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LZO Von den Heiligen/
das Jahr Christi 918. die Welt/ und demKäyser das Hertzogthum zu einemBäuerliche Reichthum / und was er Lehen übergeben worden. Dtser Her- Er nBl«in der Welt haben könnte/ und bega- man hatte einen Bruder/ oder nächster EiM"
^ besich iu die Insul UstnaU/in vem un- Blutsfreund mit Nahmen Eberhar-dcrn Züricher See gelegen/ bey der dus/ Thumprobst zu Straßburg/ derRapperschweiler Bruck / allda ein Ein- verliesse die Welt / zöge in den finsternsidirsches/ und heiliges Leben anzufan- Wald / würd ein Einjidler/ und mitgen/ und zuvollbringen. Eben zu HilffseinesBrudersHermanni/ baue-diser Zeit wohnere auch bey dem Gotts- te er das Gottshauß Einsidlen/ da-hauß St. Gallen ein Heilige Jungfrau/ ran thäte die Andächtige Regulindamit Nahmen Wyborada/ so in ein Cel- auch ihre Hilft/ und Steur/ beredtelelein eingeschlossen war / undeinstren- auch ihren Sohn/ denS. Adalricum/ges / und heiliges Leben / mit Betten/ daß erumdasJahrChristl94o.seinJn-ünd grossem Abbruch der menschlichen sul Uftnau/und Einsidler Stand verltes-Nahrung / vier Jahr lang führte. Da se/in der er bey 22. Jahr ein still / undaber der gütige GOtt seyn geliebte Die- GOtt wohlgefälliges Leben geführtnenn des strengen Abbruchs / und Fa- hatte / sich in das neue EinsidlischeKo-stens wegen/ wolte erquicken/ sandte ster/ und Joch der Gehorsame St. Be-er seinen H. Engel in einer Nacht zu nedicti Regul/ und Kleidung begäbe /dem seellgen Adalrico / ihne ermähnen- darinnen er noch 15. Jahr Heiliglichde/ er solte einen getreuen Diener zu lebte / und sich also unsträfflich verhiel-dcr H. Jungfrauen Wyboraden schl- te / daß ihme das Custor-Ampt / undcken/ und ihr anzeigen/ daß sie solte alle Kirchen-Zierden vertrauet / undvon dem gestrengen Abbruch/ und Fa- übergeben wurden,sten/ aus Befelch Gottes/ nachlassen/
damit sie ihrem GOtt/ und Gesponsert Mitler Weil / und Zeit bekäme A- c-?- 4-desto länger Dienen/ und andere H. dalricus wider ein grosse Vegierd in sein Adalri<Vußwerck verrichten möchte. Dise erste Einöde / und Jnsul Uffnau sich zu- w>rdA,Ermahnung des S. Adalrici nähme begeben / und sein übriges Leben da- UWyborada an/ und lebte hernach so rinn zubeschliessen/dieweil er in seinerheiliglich/ daß sie auch die Marter-Cron Andacht / und geistlichen Übungen /erlangete/ in dem Jahr des Herren vondemfrembdenherzulauffenVenVolck927. den 2. Tag Maij/ von welcher verhindert wurde / und damit er denan seinem Orrh weiters. Äirchenbau der Jnsul Uffnau / so von
seiner andächtigen Mutter Regulindac-p. r. Als der S. Adalricus nun in aller angefangen / vollziehen möchte. Al-Volliommenheir/ und H. Leben in sei- so zöge der S. Adalricus mit Bewilli-uer Jnsul Uffnau wohnete / ist auf ein gung deß Abts Eberhardi in mehrge-Zeit der Züricher-See so groß/ und sagte Jnsul / und vollzöge den Kir-hoch gewachsen / undzugenohmen/ daß chenbau/ die hernach in der Ehr der al-sich niemand etlich Täg lang auf den lerheiligsten Dreysaltiqkeit / und bey-Sse begeben dörftrc/ dem sceligenMann der heiligen Apostlen Perri / und Pau-Adainciim die leibliche Nahrung zubringen. Da lt geweyhet worden: in welcher auch derspcisa m>. aber der S- Adalricus seine zustehen- S. Adalricus begraben worden/ als erS'gcl. pe Noth/ und Gefahr seines Lebens ausSt.MichaelisArchangeliTagGott-sahe/'befähle er sich der Göttlichen seeliglich starke/nach JEsu Christi Ge-Varmhertzigkcit/ durch ein andächtiges burt 97z. und in diser Jnsul widerumGcbett / und als er also mit Andacht 20. Jahr gewöhnet hätte. Es bezeu-. , Gott anruffte / stunde ein Persohn gen aber sein H. Leben vil grosse / und( ohn allen Mistel seyn Heil. Schutz- schöne Miracul / und Wunderzeichen /enge!) vor ihme / der ihme Wein / und die GOtt durch seines Dieners H. Ver-Brod brachte/ dardurch er seine Kräft- dienst allda gewürcket hat/ und noch zuten/ und leibliche Stärckewiderum er- unseren Zeiten würcket. Das Gotts-hollete/ GOtt der die seinige/ die aus hauß Einsidlen bekäme deß H. Adalriciihn hoffen/niemahlen verlasset / ge- Vätterliches/und MütterlichesErb/et-dancket / und gelobet. licheGüter /Hoff/ und Gerichtsherrlich-
keiten zu Steffis / Wolbrau / Pfeffikon/c-?.; In dem Jahr deß HErren 926.war und anders mehr um Einsidlen / unddeß Adalrici Vatter Hertzog Burck- die Jnsul Uffnau an dem Züricher-Seehardirs zu Schwaben / in Italien in gelegen. Deßwegen er nicht alleineinem Feldsireitterschlagen. Da würd als einverleibter Conventbruder / und. auch nicht lang hernach die andäch- Heiliger GOttes / sondern auch alstige Regulinda / einem Fränckischen ein Mitstiffter/verehret/und erkennetHcrtzogen Herman zu der Ehe ver- worden. Und ob schon der Goktsee-trauer / und ist ihme Hermann» von lige Adalricus in seinem Lebe/und Ster-> ben