Des Gottshauß zu Emswlen. Lzz
ftynd sie beyde widerum in ihr Kloster- und Lebens. Nach ihrem Todt istlem Friese nebenFeldkirch gezogen/ Uldaricus m seines Vatters Kirchenallda seeljglich gelebt/ und gestorben / ohn fcrrn von ibme/ Cunoaberin St.«icht ohne Wundexzeichen/ und Hm-- Anwnij Capellen oarhinder zuderlassung eines Heiligen Nahmens / Friesen begraben worden.
VII.
8. Lc (^onfejsor.
Nom Wecligm Übt / und Beichtiger
Gregorio.
das Jahr JEsu Christi neunHundert / regierte in Engellandder König Eduardus/ welcherbey seiner Königin/ oder Germählein drey Söhn Adelstanum/ Ed-mundum/ und Gregorium/ und einLochtet Elgidim erzeuchre. Adel-stanus / und Edmundus / oder Egmun-Lus regierten das Königreich Engel-land nach einander nach ihres VattersTodt: Elgidis bekäme zu der Ehe Kai-ser Otten / des Nahmens den ersten /Hertzogen zu Sachsen / mit demZunah-men der Grosse.
^p- r. Gregorius aber wäre von JugendAlanen aufeinfrommer andächtiger/ und hoch-WIung. verständiger Jüngling / nähme biß zuM'chell seinen Männlichen Jahren in allen Tu-vrand. genden zu. Darnach würd ihme sei-nes Königlichen Stammens gemeß emGespons / oder Hochzeiterin angetra-gen / und vertrauet/ aber der frommeJüngling Gregoriuö um der Liebe Got-tes willen / und Erhaltung seines Jung-fräulichen Stands/ nach dem Exem-pel des H. Alexij / und Sebaldi / ver-liesse seyn adeliche/ und tugendreicheGespons in der Nacht der gehaltnenHochzeit / verliesse auch seyn Haab, undGg^/ seyn Vatterland/ und Gebrü-M gen der m Jahr 949.MW zöge in PilgrambS-^ weis/ und unbekannt/ von Andachtwegen gen Rom; und als er ein Zeitlang zu Rom auf dem Berg Cälio ge-wöhnet/ und die H. Plätz/ und Oer-rher mit Andacht besucht hätte/ bekä-me er einen grossen Eyffer/ und An-muthung zu dem Geistlichen Emsidler-Stand / und die Weld / Vatterland /auch alle Königliche Zierden / und Wol-lüst zuverlassen. Als nun Gregoriusmit solchen H. Gedancken umgienge /und von GOtt durch emsiges / und eyf-feriges Gebett Leitung/ und Anwei-sung begehrte / wohin er ziehen solte /und wo er GOtt andächttgUch in demgeistlichen Stand recht/ und vollkom-menltch dienen möchte; da würd er drey-mahl zu Nacht von einem Engel ermäh-net/ daß er solle in das Teutschland zie-^ ven / an das Orld in dem Schweitzer-
länd so St. Meinradi Cell in dem fin-stern Wald genannt. Der H. Gre- S- Enga»goriuö zöge von Rom/ aus Ermah- rios iiedlnung/ und Lenung des H. Engel Got- yeniLm,id,tes / und käme zu dem GonseeligenAbt Eberharden / und Thretlanden inden finstern Wald gen Einsidlen durchWeegweisung eines frommen Pügers/und Bürgers der Statt Zürich/ wel-cher dem Gregorio allen Verlaust aufdem Weeg der Engelweyhung/ so invorgehendem Jahr in der H. Emsidli-schen-Capellen geschehen / erzehlie /und under anderm Gespräch meldete erauch das Gottseclige/ und H. Leben/so die Bruder indem Kloster führten/dardurch würd Gregorius höchlich er-freuet/ daß ihn GOTT der Allmäch-tig an so ein heilige Wahlstatt berustenhätte.
Da nun Gregorius zu Einsidlen an- e-p.gelangt / und freundlich empfangen war/ Wiro eil»legte ihme hernach der Abt EberharduSauf sein bitrliches begehren/ den Heil.Benediktiner Orden an thäte nach ver-ssvßner Zeit die Profeßion / und wardie Täg seines Lebens ein Gottseekiger/und heiliger Einstdler/ und allen Brü-dern lieb / und angenehm. Derohal-ben nach 12. Jahren von seiner An-kunfft / und Klösterlichen Stand/ alsjetzt EberharduS Abt GOtt seeljglichgestorben/ und Abt Thietlandus fünstJahr dem Gottshauß Einsidlen vorge-standen / und wegen hohen Alters /auch schwärer/ und unerträglichen Bür-den im Jahr 96?. die Abtey sreywil-lig aufgäbe / war der Gottseclige Mail Er wirdGregorius von den Vrüdernzum drit- AbtruEia,ttn Abt emhelliglich erwöhler. Er resgierte das Gottshauß 2z. Jahr mitgrossem Lob / mehrere die Zahl der Bru-der/ und nähme under andern auch inden Orden auf den H. Wolssgangum /so hernach Bischofs zu Regenspurg wor-den / und vil Wunderzeichen vor/ undnach seinem Todt biß zudiserZeitwür-ckete. St. GeroldUs Hertzoq vonSachseu ergäbe sich / und seine beydeSöhn Cunonem / ^idarrcum samt ih-rem Klöstertejf» / und Emöde zu Frie-sen