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Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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2Z4 Von den

ftn neben Feldkirch / an den Abt Gre-gorium / und Gottshauß Einfidlen.Under andern Bebauen erweiterte auchGregorius das under Münster zu Ein-sidlen / da unser lieben Frauen ß^apellstehet gegen dem Kirchhofs / wre danaugenscheinlich erscheinet/ daß es nichtmir dem ersten Gcbäu / sondern mitfleiß hernach auffgeführt ist worden.Beyden dreyen K'äysern Otten / alsdem Grossen ( der seyn Schwager ge-wesen ) dem andern/ und dem drittenwar Gregorius in grossem Ansehen /fast geliebt / und hochgeachtet wie sol-ches die Jnstrumenta / und Vergabun-gen deß Gottshauß deutlich genug an-zeigen / und bekräfftigen sonderlich a-ber liebte ihne der Käyser -Otto der er-ste / als seinen Schwager / und suchteihn in eygner Persohn zu Einsidlenheim / mit der Gottseeligen KäyserinAdelheit. Otto der ander/ dielte denS.Mann in so hohem Werth/ wegenseines heiligen / und unsträfstichen Le-bens/ daß erihnein einem Instrument

Heiligen/ ^

im Jahr 975- zu Tristem gegeben /nennte: Virum tanAMmum cunÄisvirrucibug pollenrem OreZorium. Will

jetzt verschweigen wie hoch ihn jederzeitdie Hertzogenvon Schwaben/ undAl-lemannien/ deß Gottshauß grosse Gut-thäter/ Stiffter/ und Avocaten geach-tet haben.

Endlich als unser Gottseelige Abt ^Gregorms / dem Gottshauß Einsid-len in aller Gottsforcht / Sorgfältig-keit mit gutem Exempel / und Heilig- ,keit zz. Jahr vorgestanden / und nun-mehr ein schönes Alter hatte / starkeer den 8. Lag Wintermonat mvemJahr deß HErren996. wurde von denSeinigen inniglich beweinet / und inder Krufft bey dem Altar St. Mauritij ,würdiglich begraben. Er leuchtet nachseinem Todt mit vilenWunderzeichen/dieweil er ein strenges Leben geführt/und mit vilen Tugenden höch-lich geziehret war.

VIII.

Im Jahr

1000. rcn

16. Drc.

8. Imperatrix, Lc Viclua.

lon der heiligen Hdelheit/ Nyserltchc

Wittib.

1 .

SAHclhcitwird gkfaii'gcn.

Kayscr Qt<t» crirditjkAdcjhrik /undnimtsie»ur Ehe-

Delheit wäre von Königlichem Römischen Reich / und Regierung nach- ,Stammen zu Burgund geboh- folgere. Und weil Otto der anderren / derer Vatter Rudolphus jung an das Römische Reich zuregierendes Nahmens der ander/Kö- käme / halste die S. Käyserin ihremmg m Burgund / ein Gottseeliger Sohn solches wohl / und glücklich re-Fürst/ die Mutter aber Bertha Her- gieren. Wie aber Otto ein wenig er-tzogin in Schwaben / Burckhardi des wachsen / und zu seinem Verstand kom-anderen Tochter war. Adelheit würd mey wäre / haben ihn böse Mäuler be-in dem i6. Jahr ihres Alters dem- redt/ daß er der Mutter nicht mehrnig Lothario in Italien ehrlich vertrau- folte gehorsamen / vil weniger sie regie-rt/ die ihme ein Tochter gebahre/ und ren lassen. Diser Ursach halben / M- Otto bttstarbe Lotharius der reiche/ und mäch- stunde zwischen der Mutter / und dem andnE

tige König nach dreyen Jahren. Da- Sohn ein grosser Unwillen / daß sich '

rauf Berenaarius ein Tyrann / das die Käyserin auch von Hof / zu ihrem MllBItalienische Reich mit Gewald bezwan- Bruder Conraden König in Burgundge/ und die S. Adelheit zu Pastey in begäbe / dann sie rathsamer achtete /ein strenge Gefängnuß ohn alle Ursach dem Sohn ein Zeit zuweichen / und di-warffe/ darneben mit Fausten schlüge/ ses Creutz / und Ellend mit Gedultzu-mit Füssen tratte / und bey dem Haar übertragen / als zu grösserem Unwil-herum zehrte / welche Peyn / und len Ursach zugeben. Nicht lang Her-Schmach die S. Königin mit grosser nach erkandte Käyser Otto / wie un-Gedult erlitte / und übertrüge. Biß weißlich er gegen seiner seeligen Mut-im Jahr 9s i - Käyser Otto l. dis Nah- ter gehandlet hätte / berustte sie wider-mens/ mir grosser K riegsmacht in Jta- um gen Pastey / hatte sie um Verzey-

liam zöge / und den Tyrannen Beren- hung / und behielte sie durch die Zeck

garium überwände / die Königin nicht feines Lebens beysich / der doch nichtallem auß der harten Gefängnuß erle- lang regierte / und un Jahr 98 z. star-diget/ sonder ihme sie auch vermähle- be/ daraus der seeligen Adelheit ei»te/ die hernach dem Käyser ein Sohn merckliches Hertzleyv / und ein Ursachgebahre/so Otto der ander genannt wor- vrler / und grosser Trübsalen entstünde,den/ und im Jahr 974. als der alte Käy- '

ftr Otto in GOtt verschieden ihme im Es wäre aber die H. Adelheit von ^ e»?.»

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