2Z4 Von den
ftn neben Feldkirch / an den Abt Gre-gorium / und Gottshauß Einfidlen.Under andern Bebauen erweiterte auchGregorius das under Münster zu Ein-sidlen / da unser lieben Frauen ß^apellstehet gegen dem Kirchhofs / wre danaugenscheinlich erscheinet/ daß es nichtmir dem ersten Gcbäu / sondern mitfleiß hernach auffgeführt ist worden.Beyden dreyen K'äysern Otten / alsdem Grossen ( der seyn Schwager ge-wesen ) dem andern/ und dem drittenwar Gregorius in grossem Ansehen /fast geliebt / und hochgeachtet wie sol-ches die Jnstrumenta / und Vergabun-gen deß Gottshauß deutlich genug an-zeigen / und bekräfftigen sonderlich a-ber liebte ihne der Käyser -Otto der er-ste / als seinen Schwager / und suchteihn in eygner Persohn zu Einsidlenheim / mit der Gottseeligen KäyserinAdelheit. Otto der ander/ dielte denS.Mann in so hohem Werth/ wegenseines heiligen / und unsträfstichen Le-bens/ daß erihnein einem Instrument
Heiligen/ ^
im Jahr 975- zu Tristem gegeben /nennte: Virum tanAMmum cunÄisvirrucibug pollenrem OreZorium. Will
jetzt verschweigen wie hoch ihn jederzeitdie Hertzogenvon Schwaben/ undAl-lemannien/ deß Gottshauß grosse Gut-thäter/ Stiffter/ und Avocaten geach-tet haben.
Endlich als unser Gottseelige Abt ^Gregorms / dem Gottshauß Einsid-len in aller Gottsforcht / Sorgfältig-keit mit gutem Exempel / und Heilig- ,keit zz. Jahr vorgestanden / und nun-mehr ein schönes Alter hatte / starkeer den 8. Lag Wintermonat mvemJahr deß HErren996. wurde von denSeinigen inniglich beweinet / und inder Krufft bey dem Altar St. Mauritij ,würdiglich begraben. Er leuchtet nachseinem Todt mit vilenWunderzeichen/dieweil er ein strenges Leben geführt/und mit vilen Tugenden höch-lich geziehret war.
VIII.
Im Jahr
1000. rcn
16. Drc.
8. Imperatrix, Lc Viclua.
lon der heiligen Hdelheit/ Nyserltchc
Wittib.
1 .
SAHclhcitwird gkfaii'gcn.
Kayscr Qt<t» crirditjkAdcjhrik /undnimtsie»ur Ehe-
Delheit wäre von Königlichem Römischen Reich / und Regierung nach- ,Stammen zu Burgund geboh- folgere. Und weil Otto der anderren / derer Vatter Rudolphus jung an das Römische Reich zuregierendes Nahmens der ander/Kö- käme / halste die S. Käyserin ihremmg m Burgund / ein Gottseeliger Sohn solches wohl / und glücklich re-Fürst/ die Mutter aber Bertha Her- gieren. Wie aber Otto ein wenig er-tzogin in Schwaben / Burckhardi des wachsen / und zu seinem Verstand kom-anderen Tochter war. Adelheit würd mey wäre / haben ihn böse Mäuler be-in dem i6. Jahr ihres Alters dem Kö- redt/ daß er der Mutter nicht mehrnig Lothario in Italien ehrlich vertrau- folte gehorsamen / vil weniger sie regie-rt/ die ihme ein Tochter gebahre/ und ren lassen. Diser Ursach halben / M- Otto bttstarbe Lotharius der reiche/ und mäch- stunde zwischen der Mutter / und dem andnE
tige König nach dreyen Jahren. Da- Sohn ein grosser Unwillen / daß sich '
rauf Berenaarius ein Tyrann / das die Käyserin auch von Hof / zu ihrem MllBItalienische Reich mit Gewald bezwan- Bruder Conraden König in Burgundge/ und die S. Adelheit zu Pastey in begäbe / dann sie rathsamer achtete /ein strenge Gefängnuß ohn alle Ursach dem Sohn ein Zeit zuweichen / und di-warffe/ darneben mit Fausten schlüge/ ses Creutz / und Ellend mit Gedultzu-mit Füssen tratte / und bey dem Haar übertragen / als zu grösserem Unwil-herum zehrte / welche Peyn / und len Ursach zugeben. Nicht lang Her-Schmach die S. Königin mit grosser nach erkandte Käyser Otto / wie un-Gedult erlitte / und übertrüge. Biß weißlich er gegen seiner seeligen Mut-im Jahr 9s i - Käyser Otto l. dis Nah- ter gehandlet hätte / berustte sie wider-mens/ mir grosser K riegsmacht in Jta- um gen Pastey / hatte sie um Verzey-
liam zöge / und den Tyrannen Beren- hung / und behielte sie durch die Zeck
garium überwände / die Königin nicht feines Lebens beysich / der doch nichtallem auß der harten Gefängnuß erle- lang regierte / und un Jahr 98 z. star-diget/ sonder ihme sie auch vermähle- be/ daraus der seeligen Adelheit ei»te/ die hernach dem Käyser ein Sohn merckliches Hertzleyv / und ein Ursachgebahre/so Otto der ander genannt wor- vrler / und grosser Trübsalen entstünde,den/ und im Jahr 974. als der alte Käy- '
ftr Otto in GOtt verschieden ihme im Es wäre aber die H. Adelheit von ^ e»?.»
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