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Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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G. Cder«harduswird einMönch.

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254 Von dem Seck'gm Eberhards / Grossen / und Beichtiger.

süro ein gewiß Kind der ewigen See- der Krufft / die in dem Münster war-ligkeit/ und auch ihre gute Merck G-Ott wegen vile der Wunverwerck erhebt /dem Allmächtigen lieb/ und angenehm und für den Allar des H. Creutz ge-waren / werde derowegen vonnöthen legt. Aber jetziger Zeit ligt er inseyn / ihrem Heyland hinfüro die übe- dem neuen Munster / so nach seinemrige kleine Zeit noch fleißiger/ undan- seeligen Ableiben/ Abt Sigefrldus /dächtiger zu dienen/ und seye entschloß- und sein Sohn Burckharduö gehauen *sen/ mit ihrer Bewilligung alle weit- haben/ mitten in der grossen Kirchenliche Sachen/ und Geschafft/ und al- mit einem schonen Grab-Stein/ ba-ten weltlichen Pracht / und seine gelieb- rauf seyn Bildnuß zierlich gehauen ist/te Gemahlein zu verlassen/ und under begraben,der Gehorsame in dem klösterlichem . '

Stand seyn überiges Leben nützlich / Ein Mannsperfohn war besessen ^ *und wohl zu zubringen. Die Gott- von dem bösen Feind / und hart vonseelige Frau Itta war wohl zusriden / ihme geplaget / welchen seine Verwan-und offenbarere auch ihrem Herren/ wie den / und Freund an vll heilige L>er-daß sie das einsame / und gottseelige ter / und Wallstatten führten ; die-Leben gleichfalls zu vollbringen in ih- well aber der gütige GOtt wolle deerem Sinn gehabt habe / und jetzt GL)tt Welt seines getreuen Dieners Eber-dem Herrn danckte/ daß sie solches in hardi Verdienst offenbahren / verscho-das Merck stellen könnte. NachVol- be G0TT der HErr dises beseßnen-lendung diser Abred käme der Grass Menschen Gesundheit / daß er an krt-Eberhard zum Gottseeligen Abt Si- nem Hrth könte dieselbige erlangen /gisfrido / begehrt demürhlglich in seyn als auf deß seeligen Grafens Grab zuKloster/ under seyn Zucht/ und Vät- Schaffhausen. Als jetzt deß beseß-terliche Sorg auf - und-angenommen nen Menschen Freund grosse Mühe /zu werden. In disem Kloster verzehr- und Arbeit ausgestanden hatten / undte nun der S. Eberhard 6. Jahr in vernohmen die grosse Verdienst deßgrosser Andacht / Fasten / Wachen / S. Grassens / namen sie ihnen für /Demuth/ und andern guten Wercken/ den armen Menschen dahin zuführen /mit grosser Traurigkeit/ und Bekünrer- möchten ihne doch mit keinem Gewaltnuß/ daß er so spath zu dem klvsterli- dahin bringen / biß er gebunden / mitchen Leben gegriffen/ und sich ver Re- grosser Noth / und Arbeit auf dasgul St. Benedicti underworffen hätte. Grab gelegt wurde; daraus der böseNach dem nun Eberharduö sechzig Jahr Feind alsbald müßte weichen mit gros-alt worden / und sechs Jahr in dem sem Geschrey / und Wüthen/ undderKloster gelebt hatte/ beruffte ihn der Beseßne stunde widerum frisch / undAllmächtig GOtt zuseinen himmclischen gesund auf/ danckete GOtt der Gna-Freuden den 7. Tag Aprill/ allda zu den / und gienge mit seinen Freundenempfangen den Lohn ferner vilfältigen frölich heim.guten Wercken/Stifftungen/und see-

lt^eö Leben. Ein anderer Mann so an beyden c,e

Händen etlich Jahr lahm war / daßNach dem Gottseeligen Ableiben man ihme müßte zuessen gehen / undEberhards so ums Jahr 1075. möchte ätzen als wie ein junges Kind/da er aufgeschehen seyn / nach Andeutung der deß Heiligen Grab käme / bäte er denStifftung/ haben ihn der Abt/ und seeligen Grasten Eberhardum/ daß erConvent samt seiner Gemählein/Sohn/ ihme sein Gnad mittheilen wolre /auch Grasten/ Freyen/ und andern damit er sein Gesundheit möchte wide,geist-als weltlichen hohen/ und nidern rum erlangen ; zuhand würd er wi-Stands Persohnen mit herrlichem Kir- derum gesund an seinen Händen / daßchen - Gepräng in das von ihme neu er- er alle Merck widerum verrichten möch-baute Münster zu Aller Heiligen in te / als wann ihme nichts zuvor geprecSchaffhausen begraben/ und ehrlich zu stet hätte,der Erden bestattet; bey welches S.

Grasten Grab der allmächtige GOtt Wir lesen auch von einem armenvilen krancken / und presthafften Me'n- Menschen von Schaffhausen/der Stumschen zu hllff kommen / durch die treue gebohren wäre / drser elende MenschVerdienst/ und Fürbitt seines andäch- käme offt zu deß seeligen Eberhard!tigen Dreners / under welchen wir uns Grab/ und bäte ihn in seinen Sinn/ daßdrey wöllen erzehlen/gleich wie wir ihme durch sein Fürbitt bey GHtt demauch nur drey Wunderwerck erzehlt ha- HCrren die Red geben möchte wer-ben / so der S. Graffin seinem Gräff- den ; nun fügte es sich / daß d»sem Ar-Ucren Stand/ und weltlichen Leben men ein Pfenning zu einem Allmusengewürcket hat. Hernach wäre erauß geben wurde / Visen Pfeuning name

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