/
8. kK.MLll.lLV8, ^bbas! Lc Lonfellor.
«r m seinen Mund / und gierige zu dem'heiligen Grab mit voUkommnem Glau-den / und opfferte denselben Pftnningauf das Grab / den er aus dem MundaufdasGrab liesse fallen/ und alsbaldwurde ihme sein Zungen gelöset / daßer mit manniglicher Verwunderungalsbald GOtt lobte / und sowohl re-dete / als wann ers von Kindheit aufgelehrnet hätte.
Ein stoltzer / hoffartiger / und vor-nehmer Ritter tratte eines mahls indas Münster zu Schaffhausen / undstunde in seiner Stoltzheit auf das Grabdeß seeligen Eberhards / Visen straffteein Conventherr/ so durch die Kirchengienge / daß er in seiner Stoltzheit /und Hoffart also ohn alle Ehrerbie-tung auf eines so H. Grab stehen / und
mit seinem Falcken den er in den Hän-den trüge / spihlen dorffte. Visenfrommen Bruder lachete der Ritteraus / aber alsbald käme die StraffGOttes über ihn/ daß ihme / sein Falckaus den Händen auf das Grab fiele /und stürbe. Es käme auch den Rit-ter ein solche Forcht an / daß er mitzittern ohn allen Verzug kaum aus derKirchen gehen könnte/ und wenig mehrden Verlurst seines Falckens / undStoltzheit achtele.
Von disem seeligen Eberhards / undfeinet tugendsamen Gemählein FrauJtten / befihe unser Itiesrrnm Lcc!«-ibasticum bllelverivrum , in Stiss-tung deß Kloster AllerHeiligen.
on dem Weben / und Werben des
Heil. Fridmci des eylfftm Ms zu Hir-schauin Würtcnbcrg/ Lonvmtual/un-Proftß zu Einsidlm in dem finsternWald.
Lebte um das Iahe 107z. vde/ öder nach / den 4 > 18. Ialij.
Von dem Leben des H. Friderici/ schreibet der hochgelehrte AbiZoLnnez ^r.ckem^u8 zu Spannheim/ m der Hirschauischen Chromck/ undaus ihme st o. Lkr,lkopkorusVal-rmLnnu5. in seinen /rnvsUbus bjeeemi-rarum : Auf das I06s. Jähr/ aus welchem nachfolgende Legend« gezo-gen ist.
r.
das Jahr unsers Hehr2 lands/undSeeligmachersJEsu Christi 8z8. stissre-te / und bauete aus demgründ der Grass Erlafri-dus zu Calwe / in feinetGraffschafttCaluvensi indem Hertzog-thum Würtenberg ligcnd / das weitbe-rühmte / und herrliche Kloster Hrr-schau / welches nicht allein in Geist-lichkeit / Frommkeit / und gelehrtenOrdens - Persohnen / sonder auch inzeitlichen Gütern mächtig zunahm /dardurch der Nahme deß GvttshaußHirschau groß / und weit bekannt wor-den. Ais aber hernach im Jahr deßHErrn 1002. Conradus der Abt inder Zahl gestorben- und jetzt 164. Jahr
Von deß GOttshauß ersten Stifftungverflossen waren / da fiele ein Grassvon Caluve in das Kloster/ verjagte dieMönchen/und zöge alle Renten / Gül-ten/ Kirchenzierden/ samt dem gantzenKloster zusich / und so wohl er Graste/als seine nachkommende Grasten be-hielten dises Gvttshauß aus 6z. Jahrlang / nehmlich im Jahr deß HErren1065. zu disen Zeiten lebte der frommeGrass Adelbertus von Caluve / derwürd offt vorn Päpsten Leone dem IX.seinem Blutsverwanden/ freundlich er-,mahnet / daß er das Kloster Hirscha«widerumdenOrdens-Leuthenznstellen-denen es in der ersten Stifftrmg überge-ben/und sein Gewissen mit GeistlichenGütern nicht beschweren solte. Sos
Iir ches