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rs seelm Kiakens K»ff/ »der
Rudolffen unmenschliche Marter / undTodt/ welchen er zu Bern von denGottlosen Juden aus und überstanden.
Jnr Jahr deß HErreN 123z. den t/. Apritl.
Von ihme schreiben p.. p. Perms eaniüns in feinem teutschenryroloZio, den 17. Aprtll. Item ein alte geschribene Bcnwchc-Chromck/so Anno t47O. vollendet / wie dann auch Her; Michael Steltler m- ftlnceneuen zu Bern Anno 1627. gedruckter Chromck/ deren wir uns zumtheil in disem Leben beholffen iaiva c^moiica Kei-Alone.
e°Lp. 1.WiedieIu»den bis aus«terwöhlteÄolck ge-wesen.
Ihr Un-danckbnr,kcit.
Mlaugbar - und sonderetzweiffel ist es/ daß dasJüdisch - Geschlecht vor al-len Nationen / und Völ-ckern under der Sonnenvon GOtt dem Allmächtigemit dem allerherrlichsten Seegen über-schüttet worden/ so Menschlich von 0-ben herab zuerwünschen. Dann zeit-lich hat er dieselben mit dem versproch-nen fruchtbaren Land Chanaan verse-hen / herrliche Patriarchen / Richter /und König hat er ihnen gegeben / dar-neben hat er ihnen auch HH?Prophe-ten/ Lehrer/ und Gesatz-Priester Her-für leuchten lassen ; seine Tempel mit-ten under sie gesetzt/ die rechte Wac-hest seiner Gebott ihnen offenbahret /und über daß/ der gantzen Welt Hey-land aus ihrem Samen/ Maria derunbefleckten Jungfrauen/ lassen geboh-ren werden. Nichts desto minderseynd sie / als ungehorsame rebellischeKinder / ihrem so misten / und gnädi-gen GOtt/ und Vatter/ umso unsäg-liche grosse Gutthaten undanckbar ge-wesen/ haben dise überschwäncklicheGaben gering geachtet/ die ProphetenWahrnung verworffen/ an statt derEhren sie verfolget / durch gottloses Le-ben sich selbsten in die schwere Babylo-nische Dienstbarkest gebracht/ und wel-ches das gröste ist / den versprochnenMeßiam/ und Heyland der WeltJE-sum Christum nicht angenohmen/ ihnverachtet / verlacht/ verspottet / vcr-speyen/ und gecreutziget : dardurchGOtt der Allerhöchste schwerlich erzür-net/ ihnen den Seegen entzogen / undihme aus andern Heydnischen Völckern
em heilige christliche Kirchen zuwege»gebracht; Also / daß die zuvor eru See-gen/ zum Fluch/ und hingegen die wel-che zuvor ein Fluch gewesen / zu demSeegen gerathen / und al,o vor demVatter der Gnaden/ desen Kinder sieworden / jetzt an statt derselben / in dieSchooß seiner Barmhertzigkcit aufge-nommen. Es ist aber dste Verbitte-rung der Juden gegen dem Heyland / ,Und einigen Seeligmacher JE,U Chri-sto nach seinem bittern Leyden, undSterben auf seine geliebte Gliderdie wehrte Christenheit/ gleichsam alserblich erwachsen/ wie wir dann desenleydcr nun zuvil lebendige Exempel vorAugen haben/ und solches nicht allemmit ihrem öffentlichen jüdischen Wucher/dardurch mancher ihrenthalben mußverderben/ sonder auch heimlich mirunersätlichem Durst des Bluts derChristglaubigen/ wie an folgendem un-menschlichem doch denckwürdigem Ex-empel erscheinet.
Als Honorms IV. die H. Römi-sche-Kirchen/ und Rudolphus I. dasRömisch Reich regierten ; auch dieStadt Bern bey 100. Jahren von ih-rer Erbauung an gestünden/ (inwel-cher nicht wenig Juden wohneten/ soihren grimmigen/ und angebohrnenNeyd/ und Haß erzeigten gegen demChristenblut) im Jahr Christi 1288.auf den 17. Tag Aprill ( ist villeichtdie Wärter-Wochen vor Ostern gewe-sen ) nahmen die Juden zu Bern einjungen Knaben zu sich / Puff/ oderRudolph genannt/ in einen Keller ei-nes Hauß (unden in der Marit Gas-sen
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