Königin/ und Klosterfrauen.' 2??
Hand berührt / so wirst du dein Ge- rinn zutragen / welches die frommesimdheit daran erlangen. Die arme Schwester ihr wolle abwehren / sagend:Frau achtet sich der Stimm wenig/hiel- es sey ein ummiglich Ding mit der ge-te es für ein Traum : da hörete sie in löcherten Wannen etwas außrichten/der andern Nacht die Stimme wider / und Wasser darinn zutragen. Abersprechend - du sollest gehen zu der K ö- der Glaub diser Königin war so fest /tiigin in Ungern. Da gedachte sie / daß siegesinnet war/ und hätte solchessollest du dann in Ungern so unbekann- vertrauen / daß es bey GOtt nichtsten/ und weiten Weeg reysen/ so wär unmöglich wäre zu erhalten / da-mante es ru erbarmen (sie wüßte nicht die Hoffnung auf ihn setzte/ kamen alsochaß dise Königin zu Thöß im GOtls- zu dem Wasser / crfulleten ihrqelöcher-! Wtt m«. hauß wäre.) In der dritten Nacht aber te Wannen / trugen es dem Häußlein
> hörte sie dcmlich die Stimme: du solr zu/ und löscheten darmit das Feur/
! kam lest seyen zu ^>er K vnigin von Ungern / darzu vil / Menschlich zureden / gehör! ' so zu Thöß rm Kloster wohnet/die ret hätte. Hat also ihr groß Ver-
wird dich gesundmachen. Morgens trauen zu GOtt/ und ihr frommes /käme die arme Frau für das Kloster / und Gottseeliges Leben/ disen Scharzeigte an der länge nach / was sich mit den mehr als das Wasser abgewendet,ihr zugetragen/begehrt darauf ernstlich
für die würdige K önigin- Als aber Wür müssen auch anzeigen / wasElisabetha dis verstanden / erfchracke die würdige / Königin Elisabeth fürsie/ weil sie alters halben/ und in der Creutz/ und Leyden/ Kranckheiten /Profeßwn noch jung wäre/ spräche aus und Beschwerden ihr Lebtag erlittgrosser Demuth : sie erkennte sich gantz ten hak/ welche ihr GOTT als einundcuchtig / und unwürdig die Frauen Heimsteur / und Zeichen seiner Liebe zu-
> zuheylen Aber aus mnständiger gesandt/ sie ihme desto kräffriger dar-
' Fürbikt der Schwestern bewegt/ gien- durch zu zueignen/ und zu einer Nnge-
ge sie zu der Armen/ begriffe deren nehmen Gesponß zumachen. Will nichtArmb/ nndHänd/ darneben GOTT melden die grosse Armuth / welche siebittend / er solle sie ihres grossen Glau- die 24. Jahr / als sie im Orden gewe-bens gemessen lassen/ und barmhertzig sen/ geliebt/ und außgestanden hat /die Gesundheit verleyhen / da kamen dann sie sich mit dem armen Klöster-die Armb / und Händ also bald ihre lein auf das äusserst beholffen / von den' Kräsften / und Gesundheit über / und Freunden kein Hilff gehabt / sintemahlnach wenig Zeit / verehrete dise erle- sie weit von Ungern entlegen/ zudemdigte Persohn in das Gottshauß Thöß/ war ihr Stieffmutter Frau Agnes K ö-zu Danckbarkeiterlangter Gesundheit/ nigin ein strenges Weib / achtete deretliche fachen / welche sie mit eygner Stiefstochter wenig/unangesehen dasHand gewürckt/ und gemacht hatte. grosse Gut / so sie von ihrem König. . Andrea bekommen/ dessen sie doch die
Auf em Zert gienge Ellsabecha samt Tochter nichts liesse genügen / vil weni-einer anderen Schwester in des Gotts- ger das Gottshauß Thöß / bis nach
> hauß Baumgarten / frischen Lufft zu- Ableiben der seeligen Elffabechä / wieempfangen!/ in dem hin - und her gehört solle werden. Es geschahegehen/ kamen sie auch zu dem Vren- bald auf ihr Profession/ daß sie mitei-häußlein in welchem der Königin Dienst- ner schweren Kranckheit wurde ange-Magd Rosenwasser/ und anders auß- griffen/ die Artzt hielten darfür/ zubrennete/zu Aufenthaltung ihres Leibs/ voriger Gesundheit-Erlangung ein war-wegen vllfältiger Kranckheiten. In mes Bad am besten zuseyn. Fuhredem sie zu dem Häußlein/ gantz von mit Erlaubnuß der Obern / mit etli-Holtz erbauet kamen/ sahen sie daß al- chen Mitschwestern gen Baden in demlcs darinn brune/ und niemand ver- Ergöu/von bannen nach verrichtet Ba-Handen der löschen könnte / da spräche denfahrt gen Königsfelden / in das Klo-tzte fromme Schwester / sie wolte gehen ster zu Frau Agnes ihrer Stieffmutter/andere bitten das Feur helffcn zulöschk / welche dorten wohnete / sie zubesuchen/die würdige Königin aber wolte es und Ergvtzlichkeit bey ihr zuhaben - Danicht zulassen / sprechend : sie wöllen es zeigte Konigin Agnes der seeligen Eli-seibst löschen/ dann bis erwann kom- sabethä alle ihre Schätz/ und Kleyno-men möchte/läge das Häußlein zu dien/so sie von derer Vatter Andern
Traqt Haussen. Da war aber weder Waft in Ungern bekommen hätte / und von
'"»riLan. ftr noch emtziges Geschirr/ als ein alte allem dem ichänckte die Königin ihrer^"Was. zerlöcherte schon halbe verbrannte Wan- Tochter nitdas geringste/ sonderlies-ML uen/ nirgens zu dienstlich/ als Kolen se sie wider mit lährer Hand nach Ba-rmst. darinn zutragen: da ergreifft die seeli- den ziehen / von dannen nach ZürichSe Könlgrn die Wannen/ Wasser da- auf Einsidlen/ an welchen Orthen ihrk- k. lVIurer, Die H. Schweitz. Mms groft
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