Beichtiger/ und Prediger-Ordens. ,-r
M alle andere Mayen - Bäum. Un- vomine beneäicei a, und wann dieder disemMayen- Baum küßte ersechs- Red solte beschehen zu rechter Zeit/ somahl den Boden / zu einem jeden Kuß nähme er von dem ersten Meister Sc-hatte er ein besondere Betrachtung / laubnuß / so ihme die Red äusserlichund zierte disen Mayen-Baummitschö- keinen schaden brachte/ so nähme erEr-mn / und lieblichen Versen/ oderSen- laubnuß von dem H. Arsenio seinemtentzen/ und sprach / oder sang in dem andern Meister: und dann wann erHertzen 8slve Lrux tsneks, 6cc. Ge- vermerckte daß die Red ihme kein un-Srüßt seyest du S Himmlischer May der ruhiges Gewissen machte / oder kein in-ewigen Seeligkeit/ auf dem gewachsen wendige Ungelegenheit verursachte / soist die Frucht der ewigen Weißheit/ zum nähme er von allen dreyen Erlaubnußersten opffere ich dir für die Zierd aller zu reden/ so er daß aber nicht also be-kohlen Rosen mein innerliche Liebe, fünde/ vermeinte er besser zu seynZum andern für den Geschmack der schweigen. Wann erbißweilenzudecwohl schmeckenden Vyolen mein Liesse Porten beruffen würd/ so beflisse erDemuth. Zum dritten für dieScho- sich vier Ding/ erstlich : er empflengene der lieblichen Lilien mein Geistliche einen jeden freundlich / zu dem andern/Vermählung. Zu dem vierdten für beflisst er sich kürtzlich zu antworten /allerley schöne gefärbte/ und wohlrü- zü dem dritten/ tröstete er alle die zuchende Blümlein die wolgeziertenMat- ihm kamen/ und liesse sie von sich mitten/ Holtz/ und Gärten / Feld / und aufferbaulichen/ und nützlichen Reden/
Wisen so zu diser schonen Mäyen-Zeit und letstlich gienge er widerum ohnehaben Herfür bracht / oder noch Herfür Verletzung seines Gewisiens / und geist-bringen werden/ ovsseret mein Hertz ljche Ruhe in seyn Cell.dir einen geistlichen Kuß. Zum fünft-
ten für alle liebliche/ und fröliche Vö- Es hatte Gott der Allmächtig e-?. n.gel-Gesänglein die sie zu diser lustigen seinen geliebten Diener von Anfang Wieder«.Mäyen - Zeit aufden Zweyen derVäur seiner Bekehrung mit vilen himmlischemen vollbringen / em unabläßliches Heimsuchungen getröstet / also / daßLobgesang meiner Seel. Zum sich- was vor der ewigen Weißheit gesim- den Christisten für alle Zierd/ des Felds/ so zu gen/ gelesen / oder geredt wurde/ er Mtrach.Frühlings - Zeit Herfür wachset/ erhe- darauß in seinem Hertzen ein sonder- ^2.be ich mein Hertz zu dir mit einem geist- bahren Lust/ und Ergötzlichkeit em- folgen.
- Wen Jubel / und Gesang / und bitte pfände. So er über das bittere Ley-dich / daß du gesegneter Mäyen-Baum den / und Sterben unsers Seeligma-mir dise Gnad verleyhest / damit ich chersbetrachten/und demselbigcn nach-dich in diser kurtzen Zeit vollkommen- folgen solte / daß würd ihm schwer/undsich loben / und dich lebendige Frucht bitter/ deßwegen er auf ein Zeit vonewiglich gemessen möge. Und also GOtt gestrafft/ und zu ihme gesagt
. hat er den eingehende Mäyen angefan- worden : Weist du nicht daß ich dasA^nein gen. Der Diener der ewigen Weiß- Thor bin / durch welches alle gotrse-Mwei» hell so unvendig getrlben worden/ da- lige Menschen müssen eingehen/ die zu^ mit er mochte kommen zu einen Friden der Vollkommenheit ihres Geists wol-seines Hertzens / daß aber zuerlangen / len gelangen ? wann du wilt mein wa-
- achtete er das Stillschweigen daß beste/ re Gottheit erkennen/ so ist es norh-und fürderlichste Mittel zuseyn / deß- wendig/ daß du dich in meinem bitternwegen hielte er seinem Mund einen star- Leyden meiner Menschheit übest / undcken Zaum / daß er innerhalb dreyßig mir nachfolgest. Der Diener derJahren sein schweigen über Tisch nicht Weißheit erschracke ab diser Red / undbrache/ außgenommen einmahl / da er käme ihm schwer für / daß er sich sollevon einem Provincial- Capitel mitvi- den Leibs - Casteyungen/ und Büß-ten andern Brüdern in einem Schiff wercken ergeben / doch setzte er seinengefahren / und sie darinnen äsen/ da Willen in den Göttlichen / und thätewürd er wegen der Brüderlichen Liebe so vil er könnte. Darauf flenge er anzu reden genöthiget. Auf daß er a- alle Nacht nach der Metten in dember sein Zungen desto besser in dem Capitel - Hauß sich in dem PaßionZaum halten möchte/erwöhlete er ih- Christi zu üben auf folgende Weiß.me selbst in seinen Betrachtungen drey Er stunde auf/ und gienge von einemMeister / ohne welcher sonderbare Er- Winckel zu dem andern/ damit er seinlaubnuß wollener nicht reden/ als nehm- Faulkeit/ und Schlaff überwunden /sich St. Dominicum/ St. Arsenium/ und mit ernst seine Übungen vollstre-und St. Bernardum / so er dann re- cken möchte. Er flenge es an dem lei-den wolle/ sogiengeerinderVetrachr sten Abendmahl an/ und gienge mitrung von einem zu dem andern/ und Christo von einem Orth zu dem andern/batte um Erlaubnuß sprechend : We biß er endlich mit ihme zu dem Land-
k. k. l^urer, Die-. Schwer,. Ho pflege?