»,r Von dem Gottfteligen Amando/
mir worden 7 soll 'ich nun hinfüro Trost/ und Hilff wirst suchen/ du Eein Ritter sein / wäre doch die Ruhe gröste Verfolgung / und Untreu spüh-meiner Cellen angenehmer / und zu ren must/ und welche Menschen dichmeinem Lob nützlicher / dieweil ich in beschirmen wöllen/ werden mit dir gros-einem Streit nit ein Ritter bin worden, se / und gleiche Noth leyden / und inDer Jüngling lachte/und sprach biß ohn Verfolgung gerathen. Das drittesorg/ du wirst noch streits genug bekomk / Leyden ist / du bist auf dise Zeit gleichwer die Geistliche Ritterschaft will un- einem jungen Kind / so in seiner Mut-verzagt / und starckmüthig fuhren/der ter Schooß liget/ und ihre Brüstenhat täglich -«streiten / so da bey den sauget/ nehmlich die Göttliche Süßig-Weltlichen Rittern nicht geschicht/dann kett/ himmlische Tröstungen/ und Of-ihre Feind nicht täglich seynd / wie bey fenbarungen/ dise Brüste will ich dirden Geistlichen / welche die Welt / den jetzt nehmen/ und dich selber lassen sor-Leuffel/ und das-eygene Fleisch zube- gen/ du wirst von GOtt/ und allenstreuen haben / rc. Du bildest nun Menschen verlassen werden/ und vondir sechsten ein / daß dir GOtt habe Freunden/ und Feinden grausam ver-das schwere Joch deiner Leibs-Castey- folget/ und verachtet werden/ undungen abgelegt / und dich von deinen was du anfangen wirst/ solt du nichtgrausamen Banden erlediget /und kön- glücklich verrichten können. Als nunneft jetzt deiner Ruhe sicherlich pflegen/ der andächtige Vatter Suso dise dreydu solt aber wissen/ daß es nicht also traurige Zeitung von GOtt vernähme/ergehen wird. GOtt will dir deine erschracke er sehr/ und fiele LreutzweißBand nicht ablegen/ sonder nur ver- auf die Erden/ ruffte mit weynendenändern/ und schwerer machen/ als sie Augen zu GOtt/ und batte ihndemü-zuvor waren. Ab Visen Worten er- thiglich / daß er disen Kelch der Lrüb-schracke der Diener der ewigen Weiß- salen wolte von ihme nehmen / und ihttheit übel/ und sagte: O GOtt was durch sein Göttliche Barmhertzigkeit /wilt du aus mir machen/ ich hatte ein von disem grossen Jammer erledigen ;Hoffnung mein Leyden habe ein End/ möchte es aber nicht sein so geschehe /so wird es erst anfangen. Ach Herr nach Anordnung der ewigen Weißheit/biu ich dann allein ein Sünder/ und der Wille Gottes,die gantze Welt gerecht / daß du deine
verborgne Urtheil also an mir übest. Als der H. Vatter Suso an ei- ^Muß es dann gelitten seyn/ so zeige nem Morgen nach der H. Meß trau-mir O HErr meine Leyden / die ich rig sasse/ und den vorgeschribnen of-außstehen muß. Der HErr antwor- fenbarungen nachtrachtere / hörte er eintete ihm/ und sprach: sitze übersich an Stimm inwendig zu ihm sprechen: Thuden Himmel/ und rehle die Sternen der Cellen-Fensterauf/ sihe/ und lehr-so du kanst/ so wirst du deine Leyden ne. Da sahe der S. Suso einenauch zehlen mögen/ und gleich wie die Hund / der mitten durch den Creutz-Sternen klein scheinen in den Augen gang ein verschlissnes Fußtuch in demder Menschen/ aber in dem Firma- Mund herumschleiffte/ barmitspittete/ment groß seynd / also werdendeine hin/ und her warffe/ und Löcher da-Leyden von den Menschen klein geach- rein bisse. Als er nun dis gesehentet werden / die doch dich hart werden hatte / hübe er seine Augen mit seusstzen/peynigen. Also begehrte der Diener gen Himmel/ und hörte inwendig zuder ewigen Weißheit seine Leyden zu- ihm, sprechen : also wirst du in deinerwissen/ die ihme doch GOtt abschlüge Bruder Mund herum gezogen werden,zu offenbahren / außgenommen drey / Darauf gedachte er / mag es durch diedamit er nicht verzagte. Das erste Göttliche Anordnung nicht änderst sein/
Leyden war / daß du dich bißhero selbst so ergibe ich mich gedultiglich in dengeschlagen/ und gepeyniget/ und hast Willen Gottes/ und stunde auf/undaufgehört wann du hast wöllen/ und gienge in den Creutzgang/ nähme/undtrügest auch ein Erbärmnuß über dich/ behielte das Fußtuch fleißig auf/ alsjetzt aber will ich dich dir selber nehmen/ ein köstliches Kleinod/ und so ihme et-und will dich ohn alle Wehr den Fremb- wann ein Widerwärtigkeit zustünde /den übergeben/ daß sie dich schlagen / so nähme er dasselbige Fußtuch / oderund umziehen werden nach ihrem Wil- Lumpen Herfür / damit er sich zu derlen. Das ander ist / wie wohl du dich Gedult ermahnete / und sich des Gölt-est also ermartert hast / daß sie dir das lichen Willens erinnerte. In derLeben auch hätten mögen nehmen / a- erste so ihme ein Creutz/ oder Trüb-ber du bist mit Göttlicher Hilff also sal zugestanden wäre/ gedachte er also:umgeben gewesen/ das solches Leyden O mein GOtt/ hätte-das Leyden eindir an dem Leben nichts geschadet hat/ End/ damit ich ledig darvon wäre! baldjetzt aber wird es geschehen / daß/ wo du hernach an unser lieben Frauen Licht-meß