Buch 
Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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Mn>krerD> »stbar-kcit.

Z 24 Vsn zwölff seellgm Kloster-Iungftaum/

men/ läge also vierzehen Jahr / daß ihr Schwester Magdalena dir gedient/siek.'in Küssen ander chrem Haupt/dann und dir/ und deinen lreben Jüngernwundcrfelren von Kranckheir wegen / das Essen bereiteten. Die S. Guk-brauchte. Dergleichen trüge sie acht ta übernachtet oft in ihrem Gebett /Jahr lang Tag / und Nacht an dem daß wann man zu der Metten geleusblossen Leib ein ha'rm Hembet/ wann ten/ sie noch nie in kein Beth kommensie rhr Wochen zu versehen hätte/ leg- war/ nach der Metten gienge sie nie-te sie selbes ab wegen unruhe/und mahl mehr zu der Ruhe; In allen Mesi>wann sie wegen Unzißerö es veränderte. sen stunde sie aufrecht/ daß sie sich an

reinen Stuhl steurete / ob man schonAus miltem / und liebreichen Her- noch so lang singen solte; Aus grossertzen / und Andacht gegen dem Näch- Andacht / und innerlichen Süßigkeitsten/ und armen / und dürfftigen Men- weinete sie gemeiniglich durch alle Meß/schen/ vergäbe sie alles / was ihr zu und weinete so vil/ daß ihre Mitschwe-der Norhturfft geben wurde brache ihr stern oft ihr sagten/ sie hielten darfür /oft an leiblicher Nahrung essen trmcken/ sie werde noch wegen vil Weinens umund anderm ab / gäbe das den armen das Liecht der Augen kommen / daLeuthen / sie entlehnete oft von andern spräche sie: Es ist kern Schad um Got-manchen Pfenning / damit sie den Ar- tes willen blind zu sein. Sie beken-men hclffen möchte. Dem Convent nete auch einer Schwester/ wie sie oftdienete sie treulich / und fleißig biß in in dem Chor dermaßen mit göttlichenden Todt / und da die Wochen under Gnaden übergössen wurde/ und so vilden Leyenschwestern./ deren sie auch ei- Lieblichkeit darauß empfunde/ daß siene war / an sie käme/ da sie solte dem gedunckte/ sie wolte ein lange Zeit ohnConvent kochen / nähme sie manche ein Menschliche Speiß leben.' Letst-Venias in der Kuchen vor den Häffen/ sich als sie vil Jahr in dem H. Previ-thate alles mit solcher Andacht/ und ger - Orden göttseelig zugebracht/ undBegierd/ daß sie zu GOtt ihrem Her- zu einem hochen Alter kommen/ auchren spräche :HErr ich begehrdise Speiß etliche himmlische Gesicht gehabt/ nah,disem Gottseeligen Convent zu berei- me sie ein Gottseeliges End von diserten / als ob ich es deiner Majestät sel- Welt/ und führe in die ewige Freud /der kochen müßte/ begehre auch dise und Seeligkeit. Sie ist gestorbenSpeiß mit solcher Andacht/ und Liebe um das r zzo. Jahr etwas vor/zu bereiten / als die H. Martha / und oder nach.

vi.

L. ävLl.»xi0l8 de 5. 6-IIs.

Die seelige Adelhcit von S. Gallett.

(^^Chwester Adelheltvon St. Gal- ich opffere dir Meinen ermütheten Leib/len ein Gottsförchtige wunder- mein dich liebende Seel / und begieren-(MA dienstbare Klosterfrau/ sie ver- des Hertz auf. Sie solle auch vilsäumte sich selbst/ damit sie geistliche Tröstungen/ und himmlischeihren Schwestern dienen möchte. Und Offenbarungen gehabt haben. Letst-wann sie schon von der Arbeit gantz er- sich schide sie nach vil erlebten Ta,müdet war / nichts destoweniger ver- gen Göttseelig von disem Jam-richtete sie noch ihr gewöhnliche An/ Merthall in das ewige

dacht/ und Gebett vor unser lieben Leben.

Frauen Bild/ und sprach : O Herr

VII.

L. IvVä 6e ttalku.

Die seelige Jdda von Hallau.

s^^Jn andächtige / und Gottseeli- liche Heimsuchungen gehabt haben. Esge Schwester Jdda von Hal- batte auch nicht lang vor ihren leistenlau wartete der Kuchen als ein Enden die Schwester Maria von Co-Leyenschwester ab/ und berei- stantz die gottseelige Jddamste solle fürtete dem Convent aufdaß allerfleißigest sie GOTT bitten / daß sie möchtdie Speisen. Sie solle auch so wohl von ihrer schwären Kranckheit entledi-in der Kuchen als in der Kirchen vil get werden. Die Schwester Jddawundcrbarliche Gesichter/ und Gött- thäte/ und erlangte es auf einen Sonn-tag ;