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Und Schwestern zu Thöß / Prediger-OMs. z z 5
len. Sie machte so starcke Disciplin/ gen wäre sie gantz ergeben / redte s l-daß man nicht allein in ihren krancken ten / und sonderlich daß gantze Ad-Rucken / sonder auch in ihren Kleidern vent / und Fasten verzehrte sie mitrohte Masen / und Anmähler sahe. grosser Andacht oh-
Dem einsamen Leben / und stillschwei- ne reden.
XIII.
L. de tluniclton.
Vonderstcligm MargartthabonHunichon. L-»
j^öACHwester Margaretha von Hü- und klar erschinen seyn / rc. Disetnichon dienete GOtt dem All- Schwester Margaretha Vatter war di-mächtigen mit allem ernst / und sts Gottshauß grosser Gutthätter / undsteiß. Und damit sie aber ih- Beschützer/ der auct)4. Töchtern in disemwe noch mehr gefallen / und zu sich zie- Kloster Thöß hätte / welcher nach sei,hen möchte / verhängte er vil Kranck- nem Todt den Schwesteren solle er«
Heiken siben Jahr lang über sie / dar-, schtnen sein/ und ihnen anzeigt haben /durch sie zu einem vollkommncm Leben daß er von GOtt wegen seiner erwis-kommen / und andächtig aus diser Welt uen Gutthaten zu Gnaden auf-gescheiden. Sie solle der S- Eli/a- genommen worden,
beth von Elgau nach ihrem Todt schon/
XIV.
^ >V anschielen n.
(^^Chwester Anna Wansaseleriuehrete / und dienet GOtt demAllmächtigen mit allem steiß /grüssete ihn auch oft mit liebli-chen Sprüchen aus dem Psalter David/linder aridem spräche sie gar «inbrün-stig das Gebcttlein / so vorm CapitelUnderm Angesicht Christi stund Lrüve8ume I)eitkM8> ücc. und wann sie kämean die Wort 'I'e tkluromlilies ich grüssedich zu ic-oo. mahlen/ da nergte sie sichMit Andacht gar liess / soll auch auf einZeit under disem Gebett von Christodem HErren sonderbahr getrost wordenseyn. Es hatte aber Schwester Anna
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gar ein liebe Mitschwester / SchwesterLucia genannt / die einander gar ge-heim/ und treu waren. SchwesterLutia bettete rsoc». Salve Regina um«in seeligcs End/ und daß sie vor derS- Anna sterben möchte / wie dannauch geschahe / dann da man Schwe-ster Luciam zu der Erden bestattete / 'läge Schwester Anna auch kranck/ undstarke am 5. Tag mit einem hohen /seeligen / und vernünfftigen Todt / undlegte ihre Hand Crcutzweiß über-einander in beysein deß gan-tzenConventS.
XV.
tz. ^OL^^lLIOI8cle ^rauenkero.
Die stetige Adclheit von Frauenberg. ^
^p.i. (^j^iDelheit von Frauenberg ge- ren. Von dem 14. Jahr ihres Altersbohrne Freyfrau/ würd einem an / hatte sie täglich ihrem Heylandzuhohen Herren von ihren Eltern ehren seiner funft H. Wunden vor Mit-vermählet / von welchem sie in tag / in ein jede jünff Vatter unser /der Welt vil Gnaden / und Ehren er- wann sie es aber nicht könnte Geschäff-langet hatte. Sie wäre aber lieber ten halber verrichten / alsdann enthiel-geistlich. worden / dannenhero sie under te sie sich an dem Mittügmahl von denVisen Zeitlichen Freuden vil Traurig- besten Speisen. Sie harte GOtt auchkeil/ und Trübsaal gelitten/ die GOtt inniglich/ daß er sievon der Weltweiteder Herr über sie liejst kommen / damit abziehen / oder daß er sie Hesse arissä«er sie jhme nach/ und nach gantz zuey- tzig werden / damit sie von der Westsen machte / die er ihme von Jugend kommen /, und ihme vollkommenshchauf wunderbahrlicher Weiß ausserkoh- dienen mochte. Die Barmhertzlgkert
L t Z Segen