Buch 
Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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Und Schwestern zu Thöß / Prediger-OMs. z z 5

len. Sie machte so starcke Disciplin/ gen wäre sie gantz ergeben / redte s l-daß man nicht allein in ihren krancken ten / und sonderlich daß gantze Ad-Rucken / sonder auch in ihren Kleidern vent / und Fasten verzehrte sie mitrohte Masen / und Anmähler sahe. grosser Andacht oh-

Dem einsamen Leben / und stillschwei- ne reden.

XIII.

L. de tluniclton.

Vonderstcligm MargartthabonHunichon. L-»

j^öACHwester Margaretha von Hü- und klar erschinen seyn / rc. Disetnichon dienete GOtt dem All- Schwester Margaretha Vatter war di-mächtigen mit allem ernst / und sts Gottshauß grosser Gutthätter / undsteiß. Und damit sie aber ih- Beschützer/ der auct)4. Töchtern in disemwe noch mehr gefallen / und zu sich zie- Kloster Thöß hätte / welcher nach sei,hen möchte / verhängte er vil Kranck- nem Todt den Schwesteren solle er«

Heiken siben Jahr lang über sie / dar-, schtnen sein/ und ihnen anzeigt haben /durch sie zu einem vollkommncm Leben daß er von GOtt wegen seiner erwis-kommen / und andächtig aus diser Welt uen Gutthaten zu Gnaden auf-gescheiden. Sie solle der S- Eli/a- genommen worden,

beth von Elgau nach ihrem Todt schon/

XIV.

^ >V anschielen n.

(^^Chwester Anna Wansaseleriuehrete / und dienet GOtt demAllmächtigen mit allem steiß /grüssete ihn auch oft mit liebli-chen Sprüchen aus dem Psalter David/linder aridem spräche sie gar «inbrün-stig das Gebcttlein / so vorm CapitelUnderm Angesicht Christi stund Lrüve8ume I)eitkM8> ücc. und wann sie kämean die Wort 'I'e tkluromlilies ich grüssedich zu ic-oo. mahlen/ da nergte sie sichMit Andacht gar liess / soll auch auf einZeit under disem Gebett von Christodem HErren sonderbahr getrost wordenseyn. Es hatte aber Schwester Anna

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gar ein liebe Mitschwester / SchwesterLucia genannt / die einander gar ge-heim/ und treu waren. SchwesterLutia bettete rsoc». Salve Regina um«in seeligcs End/ und daß sie vor derS- Anna sterben möchte / wie dannauch geschahe / dann da man Schwe-ster Luciam zu der Erden bestattete / 'läge Schwester Anna auch kranck/ undstarke am 5. Tag mit einem hohen /seeligen / und vernünfftigen Todt / undlegte ihre Hand Crcutzweiß über-einander in beysein deß gan-tzenConventS.

XV.

tz. ^OL^^lLIOI8cle ^rauenkero.

Die stetige Adclheit von Frauenberg. ^

^p.i. (^j^iDelheit von Frauenberg ge- ren. Von dem 14. Jahr ihres Altersbohrne Freyfrau/ würd einem an / hatte sie täglich ihrem Heylandzuhohen Herren von ihren Eltern ehren seiner funft H. Wunden vor Mit-vermählet / von welchem sie in tag / in ein jede jünff Vatter unser /der Welt vil Gnaden / und Ehren er- wann sie es aber nicht könnte Geschäff-langet hatte. Sie wäre aber lieber ten halber verrichten / alsdann enthiel-geistlich. worden / dannenhero sie under te sie sich an dem Mittügmahl von denVisen Zeitlichen Freuden vil Traurig- besten Speisen. Sie harte GOtt auchkeil/ und Trübsaal gelitten/ die GOtt inniglich/ daß er sievon der Weltweiteder Herr über sie liejst kommen / damit abziehen / oder daß er sie Hesse arissä«er sie jhme nach/ und nach gantz zuey- tzig werden / damit sie von der Westsen machte / die er ihme von Jugend kommen /, und ihme vollkommenshchauf wunderbahrlicher Weiß ausserkoh- dienen mochte. Die Barmhertzlgkert

L t Z Segen