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? z 6 ^3on etlichen seeligm Klosterfrauen /
gegen den Armen übete sie mit allem In den Tugenden der Gehorsame/fa-Fleiß / sonderlich name sie einen armen sten / betten / wachen / und Haltung derMenschen aus/ der war so ungestalt / Regel war sie so fleißig / daß es ihrund unsauber / daß man ihn für aussü- kaum eine vor thäte / ja vil mehr dentzig hielte / aber sie pflegte / und diene- andern ein schönes Exempel gäbe ihrte ihme mit allem fleiß auch m solchen nachzufolgen. Siegiengeoftmitkran-abscheulichen Dingen / darvon deß Ar- ckem Leib in das Refektorium / und wol-men leibliche Mutter ein abscheuen hüt- te nichts essen/ daß man auch nicht an-te / und ihme zudienen widerte. Von dern gäbe. In gemeiner Arbeit spun-Diser pfleg bekäme sie aufgebrochene ne sie / daß ihr die Finger geschwollen.
Hünd / und einen blöden Magen we- Ihr erkaltete Füß stiefle sie in warmegen deß Gestancks/ und zu dem essen Aeschen/ damit sie in dem gehen fort-eilten grossen Unwillen. kommen möchte ; Sie dienere einer
krancken Schwester also fleißig / undNach etlichen Jahren / da GOtt die rathsamete sie mit solcher Liebe / daß siegottseelige Adelheit mehr zu ihme zie- sich selbst dardurch verderbte. Zu derhen wolte/stürbe ihr geliebter Herr/und Kindheit JEsu hatte unser S. AdelsGemahel. Also solte sie noch einen für- heit ein sonderbahre Anmuthung/ deß-nehmeren Herren zu der Ehe nehmen / wegen hatte sie sich der Mutter GOttesder mit vil Tugenden gezieret / und offtermahlö anerbotten dem Kindleinfürnehm in der Welt wäre. Als nun zudienen. Sie opfferte ihr ihren Leib/ihre Freund sie wolten zwingen / daß daß sie möchte gemartert werden demsie sich widerum verehelichen solte / Kindlein zu einem Dienst/daß ihr Hautschrye sie inniglich mit betten / und wei- möchte von dem Leib abgezogen werden/uen zu GOtt ihrem Hcyland/ derhalf- dem Kindleinzu einem Windelein. Siese ihr/daß sie in das Kloster Thöß käme/ begehrt daß ihre Adern möchten außden Orden anname / und Profeß thäte, dem Leib gerissen / und zu seydenen Fa-Wie heilig / und gottsförchtig sie von den gespunnen werden / dem Kindleindiser Stund an biß an ihr End GOtt zu einem Röcklein / ihr Blut gäbe siegcdienet habe / wird hernach folgen, dem Kindlein zu einem Badlein / undSie fasse gemeiniglich aus grosser De- ihr Marck zu einem Müßlein/ rc.muth beym Pult / und zündete den
Schwestern zu den Lectionen / daß sonst Nach dem sie zu ihrem hohen Alter c»?-die Lehrtöchterlein thun müßten. kommen / griffe sie GOtt mit einer
schweren / und halb jührigen Kranck-Jhr Gedult erzeigte sie sonderlich in heit an / die sie mit grosser Gedult auß-discm/ siesahe oft ihr leibliches Kind / stunde/nähme hernach ein seeliges End/so sie mit ihr auß der Welt in das Klo- und führe mit Freuden von diserster gebracht / von der Novitzen - Mei- Welt in das himmlische
sterin hart schlagen / daß ihr hertzlich Paradepß.
wehe thäte / sagte aber nichts darwider.
XVI.
L. L 0 11. OI 8 cle 8mn2.
Von der seeligm Mechtildis von Slantz.
Thöß in dem Gottshaußwar reden wolte. Dem Gehorsam wäreein S. alte Schwester Mechtil- sie also ergeben / daß sie alles / so wohldis von Stautz genant/ mit der schwere/ als geringe Ding mit fröhli-GOtt grosses Wunder / und vil chem Willen thäte. Die Andacht warGnaden erzeigte. Da dise Tochter so groß bey ihr/ daß man nit qedencközum ersten in das Kloster käme/ hatte könnte/ daß sie je einmahl ohn die Ge-ste niemand/ bey der sie ein Trost/ oder horfame/ oder Kranckheit die Kirchen/Zuflucht suchen möchte. Und weil sie oder Chor versäumt Hütte. Jhr H.von Natur ein freudiges Mensch wäre/ Schutz - Engel wückte sie vor der Met-kehrte sie sich gantz zu GOtt/ und bat- ten/ und Prim auf zu ihrem gewohn-te ihn / daß er chr Trost / und Gespihl lichen Gebett. Dise Andaerr» ver-seyn wolte. Me Freytag deß gan- drosse den Teuffel hefftig/ darum thü-tzen Jahrs / die Tag/ da sie zu dem H. te er ihr vil Plagen an.und hochwürdiqen Dacrament gienge /
das gantze Advent / und Fasten / stiel- > Die Schwester Mechtild hörte von c»?- ^te sie ein so strenges stillschweigen/ daß dem bitternLeyden/ und Sterben JE-sie in diser Zeit nit ein Wort mit jemand su Christi unsers Seeligmachers gar
gern