Von etlichen seeligen Klosterfrauen/
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me / sich -verholen / oder belustigen.Undletstlich name sie ein seeliges End/
und die ewige Freuden zuder Belohnung.
Den r».MG »b
xvm.
v. cle 2iinck.
Von der seeligen Margarethe von Zürichs
Chwester Margaretha von Zü-rich Klosterfrau zu Thöß wä-re so eines milten Hertzens ge-gen GOtt / und den GöttlichenGeheimnussen / daß sie ohn underlaßweinte/ auch nicht änderst in ihrem An-gesicht außsahe/ als wann sie geschwol-len wäre. Sie wäre auch lange Zelt, so kranck / daß man sie müßte in einemSessel tragen/ wohin sie begehrte/dochliesse sie von ihrer grossen Andacht/und
stätten weinen nicht ab. Sie solleauch vil heimliche Ossnbahrungen/undhimmlische Erscheinungen gehabt haben/onderlich einmahl zu Weyhnachten / alshr die Ämter Prior in nach altem>rauch befähle / sie solle durch das Ad-vent dem Äindlein JEsu ein geistlichesAethlein / von Gebett / und Betrach-tungen zurichten / und das neugebohrntKindlein JEsus zu WöyhnachteNdarein beruffen/k.
Den
Maij. -K
r.
XIX.
L. I 0 I) Zulk^erm.
Die seelige Jdda Sultzcritt.
^^ACHwester Jdda Sultzerin einLeyenschwester deß Gotts-hauß Thöß hatte auf ein Zutein grosse Anfechtung / wiedaß sie GOtt dem Heckn aNeinem andern Orth/ oder in einem an-dern Stand löblicher / und vollkomnerdienen könnte / dieweil sie auch dieKuchen versehen müßte/ und in disemCreutz / und Anfechtung fast betrübtwar. S ie hatte GOtt / und sprach rAllmächtiger GOtt/wann es deinGvtt-licher Will ist / daß ich in disem Stand /und Klöster dir diene / so bestärke mich/und nähme also in beyde Händ glüendöKolen ab der Feurblatten / ssrechend Lso serr sie mich brennen werden / so willich erkennen dein Will ftye / daß ichdir in einem andern Stand dienen soll/brennen sie mich aber nicht / so soll tchdir allhie dienen/ und in disem Standverharren. Also thäte GOtt ein gros-ses WunderzeicheN/ dann die WendeKolen möchten sie Nicht brennen / da-rum auß grossen freuden liesse sie mitden feurigen Kolen in den Händen inden Lreutzgang ; da käme sie bald einforcht an / damit sie nicht von den an-dern Klosterfrauen gesehen wurde / däwarffe sie die Kolen in ihr Scapulier/gienge widerum in die Kuchen/ thätedie Kolen widerum auf die Herdblat-ten / und fände also weder an Händen/noch Scapulier einiges zeichen des
Brands. , Dessen sie höchlich GOttdanckere/ und verbilde hernach bestän-dig indem Klöster/ und Orden mrr zu-nehmen m aller Vollkommenheit/ undAndacht ihres Lebens. Dtse Schwe-ster solle auch vil wunderbahrliche Ge-heimnussen gesehen haben/ und nähmein ihrem hohen Alter ein seeliges End/und da man sie wolle begraben / wäreein so. ungestiMmer Tag von Wind /Und Regen/ daß alle Liechter ausge-löscht wurden/ darauf wurden sievoNHimmel widerum angezündt/ die vonkeinem Wind mehr ausgelöscht möch-ten werden»
Als Schwester Richt von Schal-
cken ein Leyenschwester (so ein H. Le-ben geführt- den ConveNt - Frauenwohl gedtenet / und in ihren Kranck-heiten fleißig/ und willig ausgewartethätte/,) wolle sterben/ hörte.Schwe-ster Jdda ein himmlische Stimm:O lebten ihr alle/ wie Schwe-ster Richi gelebt hat/ so wären ihrGOtt angenehme Kinder. DiseSchwester hatte noch ein andere Schwe-ster in. dem Kloster S. Beli/ oderBarbara auch ein Leyenschwester dessenLeben nichts anders war dann ein un-aufhörliches betten/ und GOtt dienen/solle auch über/ atürlick großen H un-ser/ und Durst erlitten haben/ rc»
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XX. 8.