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Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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c»p. j.

B Clmiswird vrr-htiircikhct /und bckomkio. Kndcr.

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zso Von dem fteligen Bruder Clausen/

man sämtlich zu Hauß gienge / pflegte samen Leben nachschlugen / auch Miter mehrmahls allein hinden nachzufol- Stammen / und Nahmen in die weitegen. Sondert sich also von der Ger erstreckten/ undvile fromme Seelen dar ^sellschafft/ und seinen Haußgenossen ab. raus entspurgen. Und ob wohl der ErA«»Und so die andern vor hinweg gtengen/ S. Nicolaus ein höchster Liebhaber deß JA.auch etwann dergleichen thäten / als ob Fridens war / so hat er dannoch auch beyst/ihn nit sehen / da sie ihn doch wohl Zeiten seines wehrenden Ehestands / aussahen / sucht er ihm dann ein heimlich Gebott seiner Oberkeit/ als einGehor-Orthzubetten / und nachdem er dem samer sich in Kriegen so um BeschrimungSchöpffer danck gesagt hätte / gienge er willen deß Vatterlands / und desselbenallgemach Hinach zuhauß. Unser Ni- Freyheit / ftembden Feinds Gewaltcylaus wüchse nir allein an Zähren / abzutreiben/fürgenommen/tapffer/undsonder nam auch täglich zu an Tugen- redlich finden lassen. Und erstlich istden / und guten Wercken. Er fastet erst- er gewesen in dem 7. Zährigen Zmicheelieh wiewohl ein junger Änab/ alle Frey- Krieg ungefährlich um das Jahr 1444^rag / darnach als er etwas stärcker wor- von welchem die Schweitzerische Chro-dcn/ fastet er wöchentlich 4. Tag / nehm- nicken weitläuffig reden. Er ist auchlichalle Montag/Mittwoch/Freytag/ darmir / und darbey gewesen als dieund Samstag / welche Täg der grosse Eydgnossen das Thurgvu eingenommenNicolaus von Myrea / und mit ihm auß Befelch Bäpstl. Heyligkeit Pij II;

St. Nicolaus von Tolentin gleichmäf- der Feind hat sich bey Diessenhoffen insig gefastet haben. Die 40. tägige Fa- einem Frauen-Kloster mit nahmen St.sten aber hielte er jährlich durchaus / Catharinen - Thall gelegt / und ver-daß er alle Tag fastet/ und nicht mehr meinreu die Eydgnossen das Klosterim Tag asse / dann ein klein stuck Brodt/ samt dem Feind in Brand zustecken /und ein wenig dürr Bieren. Dise / aber B. Claustratt dazwischen/ undund alle seine Abstmentz hielte er gar batte die Eydgnossen dem Gottshaußheimlich. Und so er von den Seini- zuverschonen / dann der Feind werdegen/ oder andern die bey ihm wohneten/ bald selbst auf brechen / und abziehen/hierum guter Meynung gestrafft war / welches auch geschahe / also daßdisetdaß cr zuvil Slrengigkeit / seinem Al- Krieg ohn alles Blut vergießen abgan-ter unleidenlich / ihme fürnehme / und gen : den Eydgnossen das Thurgvu ge-aufferlegte / antwortet er mit tugendli- bliben / und das Gottshauß aufrecht /chen Worten: Es ist dem Göttlichen und ohn schaden darvon kommen / dieWillen also gefällig / oder GOtt will weil der S. B- Claus ein sonderbahrees also haben. Offenbahruug zu Zeit dises Kriegs in

derselben Kirchen vor einem CrucifixAus sonderbahren / und geheimen gehabt / wie die Klosterfrauen noch Heu-Urtheil GOttes geschahe es / daß als liges Tags bezeugen. Sonsten findeunser Nicolaus zu feinen männlichen ich keinen andern Krieg in welchem un-Jahren komen / er einer ehrlichen Loch- ser B. Claus habe mit dem Leib seynker / mit Nahmen Dorothea Weißling können/ bann mit dem Geist ist cr Her-sich vermählet / und die eheliche Pflicht nach( wie wohl zuglauben) bey vilenversprochen hat. Mit der er in gross Schlachten gewesen / als zu Gransee/ser Gottsforcht / Christlicher / und ehe- Murten / und Nansen / rc.licher Zucht / Treu / und Ehrbahrkeit

gelebt / auch ic>. .Kinder nehmlich 5. Die weltliche Ehr scheuchte/und flo-Söhn / und 5. Töchtern erzeuget / und he der S- Bruder Claus so fast/ daß erwar Johannes von Fiue sein ältister kaum auß einer Gemeind Anfuchung /

Sohn / so im Jahr 148z. bey lebzei- und Bitt sich als einem Rakhsherrn liess M.ten seines Vatters Land-Ammann ob se zu den Landshändlen überrreven /dem Kernwald. Walthart von Flüe und bewegen : auch um Beförderungder mittelst Sohn war im Jahr 1510. gemeines Nutzes willen / dann er auchauch Land-Ammann ob dem Wald. zum öfftermahlnoch in seiner blühendenM. Nicolaus von Flüe der jüngste Jugend von der Gemeind zu einemSohn war Pfarrherr zp Sächsle«^ Land-Ammann (oder Bürgermeister)starb Anno 150z. Dorothea von Flrle erwöhlet / und dargeben ist worden /war B. Clausen älteste Tochter / und welche Ehr der S. Mann allezeit höss-Conrad Schäubers gewesnen Land- lich außschluge / und sich bedanckte.Lmmanns Nit dem Kernwald leibliche Dass es schreckten ihn ab manche HandMutter / der übrigen Kinder Nahmen Gesicht/ und Erscheinung»!? / mwerftyud in Vergessenheit kommen. Wel- welchen diß nicht das minste ist. Esche Kinder er alle in aller Gottsforcht/ geschahe auf ein Zeit/ daß etliche Bey-und Frommkett aufferzogen / daß sie sitzer deß Gerichts durch Gunst / Miß-heruach ihren Eltern in ihrem tugend- gunß/ Gaaben / und Schanckungen

sich