c»p. j.
B Clmiswird vrr-htiircikhct /und bckomkio. Kndcr.
/
zso Von dem fteligen Bruder Clausen/
man sämtlich zu Hauß gienge / pflegte samen Leben nachschlugen / auch Miter mehrmahls allein hinden nachzufol- Stammen / und Nahmen in die weitegen. Sondert sich also von der Ger erstreckten/ undvile fromme Seelen dar ^sellschafft/ und seinen Haußgenossen ab. raus entspurgen. Und ob wohl der ErA«»Und so die andern vor hinweg gtengen/ S. Nicolaus ein höchster Liebhaber deß JA.auch etwann dergleichen thäten / als ob Fridens war / so hat er dannoch auch beyst/ihn nit sehen / da sie ihn doch wohl Zeiten seines wehrenden Ehestands / aussahen / sucht er ihm dann ein heimlich Gebott seiner Oberkeit/ als einGehor-Orthzubetten / und nachdem er dem samer sich in Kriegen so um BeschrimungSchöpffer danck gesagt hätte / gienge er willen deß Vatterlands / und desselbenallgemach Hinach zuhauß. Unser Ni- Freyheit / ftembden Feinds Gewaltcylaus wüchse nir allein an Zähren / abzutreiben/fürgenommen/tapffer/undsonder nam auch täglich zu an Tugen- redlich finden lassen. Und erstlich istden / und guten Wercken. Er fastet erst- er gewesen in dem 7. Zährigen Zmicheelieh wiewohl ein junger Änab/ alle Frey- Krieg ungefährlich um das Jahr 1444^rag / darnach als er etwas stärcker wor- von welchem die Schweitzerische Chro-dcn/ fastet er wöchentlich 4. Tag / nehm- nicken weitläuffig reden. Er ist auchlichalle Montag/Mittwoch/Freytag/ darmir / und darbey gewesen als dieund Samstag / welche Täg der grosse Eydgnossen das Thurgvu eingenommenNicolaus von Myrea / und mit ihm auß Befelch Bäpstl. Heyligkeit Pij II;
St. Nicolaus von Tolentin gleichmäf- der Feind hat sich bey Diessenhoffen insig gefastet haben. Die 40. tägige Fa- einem Frauen-Kloster mit nahmen St.sten aber hielte er jährlich durchaus / Catharinen - Thall gelegt / und ver-daß er alle Tag fastet/ und nicht mehr meinreu die Eydgnossen das Klosterim Tag asse / dann ein klein stuck Brodt/ samt dem Feind in Brand zustecken /und ein wenig dürr Bieren. Dise / aber B. Claustratt dazwischen/ undund alle seine Abstmentz hielte er gar batte die Eydgnossen dem Gottshaußheimlich. Und so er von den Seini- zuverschonen / dann der Feind werdegen/ oder andern die bey ihm wohneten/ bald selbst auf brechen / und abziehen/hierum guter Meynung gestrafft war / welches auch geschahe / also daßdisetdaß cr zuvil Slrengigkeit / seinem Al- Krieg ohn alles Blut vergießen abgan-ter unleidenlich / ihme fürnehme / und gen : den Eydgnossen das Thurgvu ge-aufferlegte / antwortet er mit tugendli- bliben / und das Gottshauß aufrecht /chen Worten: Es ist dem Göttlichen und ohn schaden darvon kommen / dieWillen also gefällig / oder GOtt will weil der S. B- Claus ein sonderbahrees also haben. Offenbahruug zu Zeit dises Kriegs in
derselben Kirchen vor einem CrucifixAus sonderbahren / und geheimen gehabt / wie die Klosterfrauen noch Heu-Urtheil GOttes geschahe es / daß als liges Tags bezeugen. Sonsten findeunser Nicolaus zu feinen männlichen ich keinen andern Krieg in welchem un-Jahren komen / er einer ehrlichen Loch- ser B. Claus habe mit dem Leib seynker / mit Nahmen Dorothea Weißling können/ bann mit dem Geist ist cr Her-sich vermählet / und die eheliche Pflicht nach( wie wohl zuglauben) bey vilenversprochen hat. Mit der er in gross Schlachten gewesen / als zu Gransee/ser Gottsforcht / Christlicher / und ehe- Murten / und Nansen / rc.licher Zucht / Treu / und Ehrbahrkeit
gelebt / auch ic>. .Kinder nehmlich 5. Die weltliche Ehr scheuchte/und flo-Söhn / und 5. Töchtern erzeuget / und he der S- Bruder Claus so fast/ daß erwar Johannes von Fiue sein ältister kaum auß einer Gemeind Anfuchung /
Sohn / so im Jahr 148z. bey lebzei- und Bitt sich als einem Rakhsherrn liess M.ten seines Vatters Land-Ammann ob se zu den Landshändlen überrreven /dem Kernwald. Walthart von Flüe und bewegen : auch um Beförderungder mittelst Sohn war im Jahr 1510. gemeines Nutzes willen / dann er auchauch Land-Ammann ob dem Wald. zum öfftermahlnoch in seiner blühendenM. Nicolaus von Flüe der jüngste Jugend von der Gemeind zu einemSohn war Pfarrherr zp Sächsle«^ Land-Ammann (oder Bürgermeister)starb Anno 150z. Dorothea von Flrle erwöhlet / und dargeben ist worden /war B. Clausen älteste Tochter / und welche Ehr der S. Mann allezeit höss-Conrad Schäubers gewesnen Land- lich außschluge / und sich bedanckte.Lmmanns Nit dem Kernwald leibliche Dass es schreckten ihn ab manche HandMutter / der übrigen Kinder Nahmen Gesicht/ und Erscheinung»!? / mwerftyud in Vergessenheit kommen. Wel- welchen diß nicht das minste ist. Esche Kinder er alle in aller Gottsforcht/ geschahe auf ein Zeit/ daß etliche Bey-und Frommkett aufferzogen / daß sie sitzer deß Gerichts durch Gunst / Miß-heruach ihren Eltern in ihrem tugend- gunß/ Gaaben / und Schanckungen
sich